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Glossar

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Badge, Open Badge
(Dt.: Abzeichen, Erkennungszeichen); Badges sind Erkennungszeichen, die in virtueller Form als Logos bzw. (Grafik-)Plaketten vom Veranstalter einer Online-(Lehr-)Veranstaltung an die Teilnehmenden verliehen werden können. Sie erfüllen verschiedene Funktionen. Zum einen identifizieren sie den Veranstalter, der sich durch ihr Design von anderen Veranstaltern abgrenzen kann. Zum anderen müssen die Teilnehmenden bestimmte Anforderungen erfüllen, um Badges zu erhalten. Dadurch können sie auch als Indikatoren für ein gewisses Maß an Partizipation und/oder die Erbringung verschiedener Leistungen dienen. Die zu erfüllenden Anforderungen legt der Veranstalter fest. Letztendlich können Badges auch als Nachweis für die erfolgreiche Teilnahme an unterschiedlichen Veranstaltungen fungieren, selbst wenn keine formellen Zertifikate, Credit Points o.ä. erworben werden können.
Ausführlichere Informationen zum Thema Badges finden Sie hier.


Bandbreite
Die Bandbreite ist der Frequenzbereich, in dem elektrische Signale übertragen werden. Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationen können theoretisch in einer Zeiteinheit übertragen werden. Die Bandbreite ist maßgeblich für die Dauer von Downloads, die Versendung von E-Mails und die Aufbaugeschwindigkeit von Webseiten.

Basic Support for Cooperative Work
siehe BSCW

Beamer
Ein Beamer ist ein Großbildprojektor, der an den Monitorausgang eines Computers angeschlossen wird. Er projiziert den Bildschirminhalt eines Computers auf eine (Lein-)Wand.

Benutzerschnittstelle
siehe User Interface

Betriebssystem
(Engl.: Operating System; Abk.: OS); das Betriebssystem ist Teil der Systemsoftware eines PCs, der für die Ausführung von Anwendungssoftware auf der Hardware zuständig ist. Beim Start des Computers wird nur der Teil des Betriebssystems von der Festplatte in den Arbeitsspeicher geladen, der für den Betrieb des Rechners unbedingt notwendig ist. Die bekanntesten Betriebssysteme sind MS-DOS und Windows von Microsoft, Mac OS von Apple sowie Unix und Linux.

BibTeX
BibTeX ist ein separates Programm, mit dessen Hilfe sich unter LaTeX Literaturverzeichnisse sehr komfortabel organisieren lassen. Es ermöglicht außerdem, dass aus beliebig vielen Dokumenten auf die Angaben zugegriffen werden kann. Der im jeweiligen Dokument angegebene BibTeX-Style definiert, in welcher Formatierung die Literaturliste ausgegeben wird. Sie entsprechen den Standards der jeweiligen Wissenschaft.
Mehr Informationen zu LaTeX und BibTeX erhalten Sie in der Rubrik Medientechnik.


Bildwiederholrate
Die Bildwiederholrate oder Bildwiederholfrequenz (engl.: frame rate oder frame frequency) gibt die Anzahl an Einzelbildern an, die mithilfe eines Bildausgabegerätes (z.B. Monitor, Fernseher, Beamer) pro Sekunde angezeigt werden. Die Einheit ist "frames per second" (fps) oder Hertz (Hz). Ab einer bestimmten Mindestbildwiederholfrequenz (ca. 15 fps) werden Einzelbilder vom Menschen als kontinuierlich, d.h. als Video wahrgenommen. Liegt die Rate unter dieser Mindestfrequenz, so kann ein störendes Flackern und Ruckeln erkannt werden.

BIOS
Das BIOS (Basic Input Output System) ist ein Programm, das sich in einem nichtflüchtigen Speicher auf dem Mainboard/Motherboard eines Rechners befindet. Es wird direkt nach dem Einschalten des Rechners ausgeführt und kümmert sich hauptsächlich um die Initialisierung der im Rechner befindlichen Hardware und um den Start des Betriebssystems, indem es den dafür vorgesehenen Bootloader der entsprechenden Festplatte (oder eines anderen Mediums, wie z.B. einer Boot-CD), auf der das Betriebssystem installiert ist, aufruft.

Bit/Byte
Ein Bit (engl. Abk. für: binary digit; dt.: Binärziffer) ist die kleinste Informationseinheit eines Rechners und entspricht den Zuständen "Strom an" (1) und "Strom aus" (0). In der Regel werden acht Bits zu einem Byte zusammengefasst. Ein Byte kann damit 2 8 = 256 Zustände wiedergeben. Bei der Ausgabe auf dem Bildschirm oder Drucker werden die Bitmuster (Bytes) in für Menschen lesbare Zeichen umgesetzt. Hierzu werden per Codierung die Bytes den Zeichen eines Zeichensatzes zugeordnet. Die Datentransferrate wird in Bits pro Sekunde gemessen. Ein Bitfehler tritt auf, wenn bei einer Datenübertragung nicht alle Bits übertragen werden. Das Byte wird als Maß für die Größe eines Speichers benutzt. Ein Kilobyte (kB) entspricht 1024 Bytes, ein Megabyte (MB) entspricht 1024 Kilobytes.

Bitmap
siehe BMP

Blended Learning
(Auch: hybrides Lernen); ein Lehr-/Lernkonzept, das eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien vorsieht.
Siehe auch: Vertiefung Blended Learning sowie der Artikel "Blended Concepts", der die gegenseitige Anreicherung, Ergänzung und Erweiterung von Präsenz- und Onlineangeboten im Rahmen von qualifizierenden Supportmaßnahmen für Hochschulangehörige beschreibt.


BMP/Bitmap
BMP steht für Bitmap und ist ein unkomprimiertes und damit speicherintensives Bildformat. Es ist das Standardformat unter dem Betriebssystem Windows. Pixelgrafiken werden vor allem für Bilder und Fotos verwendet. Sie lassen sich im Gegensatz zu Vektorgrafiken nicht ohne Qualitätsverluste vergrößern. Bitmap-Dateien besitzen die Endung *.bmp.

Bookmark
(Dt.: Lesezeichen); das Setzen von Bookmarks ist eine Funktion des Browsers, durch die Vermerke auf bestimmte Seiten im Internet gesetzt werden können. Diese Seiten können dann schnell wiedergefunden werden, indem sie aus einer Liste ausgewählt werden, ohne dass die URL neu eingegeben werden muss. Die Bookmark-Listen lassen sich auch in ein HTML-Dokument exportieren, sodass man austauschbare Link-Listen erhält. Einige Online-Plattformen ermöglichen es, serverseitige Lesezeichen anzulegen, damit der Benutzer von überall auf seine Vermerke zugreifen kann.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie in unserem Portal.


Boolesche Operatoren
Die Booleschen Operatoren wurden von George Boole (1815 - 1864) erfunden und dienen zur logischen Verknüpfung von Begriffen. Sie werden zur detaillierten Suche im Internet und in Datenbanken eingesetzt. Die bekanntesten Operatoren (als Wort ausgeschrieben oder als Zeichen) sind AND, NOT und OR. Suchmaschinen und Datenbanken verwenden eine bestimmte Syntax zur Abbildung von Booleschen Operatoren. Beispielsweise würde die Suche nach "Lernen im Netz" so eingegeben werden: "Lernen AND Netz" oder "Lernen + Netz". Das Ergebnis enthält dann nur Dokumente, die beide Ausdrücke enthalten, wobei es keine Rolle spielt, in welcher Reihenfolge die Suchbegriffe stehen. Die Verknüpfung "OR" würde in diesem Beispiel zu Dokumenten führen, die einen der gesuchten Begriffe oder Beide enthalten. Durch Boolesche Operatoren kann der Benutzer aktiv Einfluss auf sein Suchergebnis nehmen.

Browser
Ein (Web-)Browser ist eine Software, die über die Interpretation von HTML den Zugang zu und das Betrachten von Webseiten ermöglicht, nicht aber deren Bearbeitung. Heute gehört die Interpretation von Skriptsprachen und die Wiedergabe von Multimedia zu den Standardfunktionen der meisten Browser. Für bestimmte Formate wird jedoch ein Plug-in benötigt. Verbreitete Browser sind Chrome von Google, Firefox von Mozilla, Internet Explorer von Microsoft, der Opera-Browser, oder auch Safari von Apple.

BSCW/Basic Support for Cooperative Work
BSCW ist die Bezeichnung für eine Software, die die Zusammenarbeit von Gruppen über das Intra - oder Internet unterstützt (sog. Groupware). In gemeinsamen Arbeitsbereichen (Shared Workspaces) können die Benutzer Dokumente ablegen, verwalten, gemeinsam bearbeiten und austauschen. Außerdem stellt BSCW Werkzeuge (Tools) für synchrone Kommunikation zur Verfügung.
Siehe auch: BSCW-Steckbrief.


Buddy-Liste
Der Begriff "Buddy" stammt aus dem Englischen und steht für Kumpel. Mitglieder virtueller Gemeinschaften (Diskussionsforen, Newsgroups etc.) können Kontakte zu anderen Mitgliedern knüpfen, die sich in einer Kontaktliste (der Buddy-Liste) verwalten lassen. Dies erleichtert z.B. die erneute Kontaktaufnahme.

Bugfixing
Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern "bug" und "(to) fix". Während letzteres soviel wie ausbessern oder reparieren bedeutet, kann "bug" mit Wanze, Käfer oder auch Insekt übersetzt werden. Der Begriff ist allerdings softwarebezogen zu verstehen, sodass mit einem Bug kein Lebewesen, sondern ein auftretender Fehler in einem Programm gemeint ist. Bugfixing ist das Ausbessern eines solchen Programmfehlers.
Werden neuere Versionen oder Teile eines Programms veröffentlicht, die ausschließlich oder hauptsächlich die Beseitigung bisher vorhandener Bugs zum Gegenstand haben, werden diese fehlerbeseitigenden Versionen oder Teile auch als Bugfix(es) bezeichnet.


Bumpmapping
Bumpmapping ist ein Begriff aus der Computergrafik. Durch Bumpmapping können Unebenheiten auf texturierten Oberflächen modellierter Objekte simuliert werden, die diese realistischer erscheinen lassen.

Byte
siehe Bit


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