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Glossar

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E-Book
Ein E-Book (kurz für engl.: electronic book; dt.: elektronisches Buch) stellt das Medium Buch mit seinen typischen Eigenschaften in digitalisierter Form dar, in der Regel als portierbare Kopie eines Originalbuchs mit Erweiterung um verschiedene Funktionalitäten der Computertechnologie, z. B. Suchfunktionen oder Multimedia-Komponenten. Die Spannbreite der Umsetzungsformen reicht von der möglichst wirklichkeitsgetreuen digitalen Kopie bis zum strukturell-funktionalen Ansatz, der sich an der Optimierung der computergestützten Rezipierbarkeit orientiert. E-Books können am PC, am Laptop, mit einem PDA oder mit speziellen Lesegeräten (E-Book-Readern) gelesen werden.

E-Book-Reader/E-Reader/Reader
Die Entwicklung leistungsfähiger proprietärer Lesegeräte – sog. E-Book-Reader – hat maßgeblich zum Erfolg von E-Books beigetragen. E-Book-Reader ermöglichen es, elektronische Bücher zu lesen und dabei z. B. Hintergrund- und Schriftfarbe, Schriftart und -größe sowie die Art des Umblätterns der Seiten individuell einzustellen, nach Stichworten zu suchen oder ein Wörterbuch aufzurufen. Außerdem ist es möglich, unkompliziert Lesezeichen und Anmerkungen anzulegen, zu exportieren und zu archivieren, sie online einzusehen und anderen zugänglich zu machen.

E-Commerce/Electronic Commerce
(Dt.: Elektronischer Handel); unter dem Begriff wird die kommerzielle Nutzung des Internets zusammengefasst. Darunter fallen Transaktionen im Internet wie das Bestellen und Bezahlen von Waren oder Dienstleistungen und das Online-Banking sowie Marketing per E-Mail.

ECTS/European Credit Transfer System
Das ECTS ist ein System zur Anrechnung von akademischen Studienleistungen, das aus dem Programm ERASMUS (European Community Action Scheme for Mobility of University Students) hervorgegangen ist. Das Leistungspunktesystem ECTS soll als einheitliches Bewertungssystem die Anrechnung von im europäischen Ausland erbrachten Studienleistungen erleichtern. Es drückt für jede Studieneinheit den Arbeitsaufwand aus, den der Studierende für einen erfolgreichen Abschluss erbringen muss. Das ECTS kann daneben auch die individuellen Leistungen in Notenpunkten erfassen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal unter Organisation und Didaktisches Design.


ECTS-Label
Das ECTS-Label wurde bislang drei Hochschulen verliehen. Um das ECTS-Label zu erhalten, müssen die Hochschulen die folgenden Anforderungen erfüllen: ECTS Punkte müssen in allen Studienabschlüssen angeboten werden. Die Hochschule muss auf ihrer Webseite einen ECTS Kurskatalog in der Unterrichtssprache und in Englisch zur Verfügung stellen, und alle obligatorischen ECTS-Instrumente für den Erasmus-Austausch müssen zum Einsatz kommen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Außerdem erfahren Sie hier mehr zum ECTS-Label.


Editor
Ein Editor ist ein Hilfsprogramm zum Lesen oder zur Erstellung und Bearbeitung von Daten. Der Editor öffnet die Datei und zeigt den Inhalt auf dem Bildschirm an. In Text-Editoren kann etwa der Quellcode von HTML -basierten  Webseiten bearbeitet werden. Einfacher geht es mit WYSIWYG -Editoren, bei denen der Nutzer das Ergebnis seiner Arbeit direkt sehen kann.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Educational Modelling Language
siehe EML

Einloggen
siehe Login

E-Learning/Electronic-Learning
E-Learning bezeichnet das Lernen mit elektronischen Medien. E-Learning ist eine Form des Lernens, bei der digitale Medien (Computer und Internet) eingesetzt werden.

Electronic Commerce
siehe E-Commerce

Electronic-Learning
siehe E-Learning

Electronic-Mail
siehe E-Mail

E-Mail-Adresse
Eine E-Mail-Adresse könnte etwa lauten: eva@urz.uni-tuebingen.de. Von rechts nach links interpretiert steht an erster Stelle die Toplevel-Domain mit üblicherweise zweibuchstabigen ISO-Länderkürzeln. Vor allem in den Vereinigten Staaten werden auch andere Kürzel verwendet, etwa "com", "edu", "mil" oder "org". An zweiter Stelle kommt die Secondlevel-Domain, die in der Regel eine Organisation oder eine Region, hier die Universität Tübingen, bezeichnet. An dritter Stelle kann eine weitere Unterteilung stehen, hier ist es "urz" für Universitäres Rechenzentrum. Es folgt das "@"-Zeichen, das für "at" im Sinn von "bei", "an", "in" verwendet wird. eva@urz.uni-tuebingen.de steht demnach für "Eva am Rechenzentrum der Universität Tübingen" und steht für die Erreichbarkeit der Adressatin über einen Provider- Server.

E-Mail/Electronic-Mail
(Dt.: elektronische Post); ein Dienst, mit dem Nachrichten per Computer über das Internet verschickt werden können. Über E-Mail können nicht nur Texte, sondern auch Daten aller Art in Form von Anhängen (Attachments) verschickt werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff sowie den Langtext "Outlook und Outlook Express" zu den gleichnamigen E-Mail-Programmen finden Sie in unserem Portal.


embed
Das embed-Element ist eine proprietäre Erweiterung des HTML - Standards durch Netscape, um die bis dahin nicht vorhandene Möglichkeit der Einbindung von Multimedia -Inhalten in HTML zu realisieren. Der Code besteht im einfachsten Fall aus der Bezugsquelle, von der aus das einzubindende Objekt herangezogen wird und nach Möglichkeit Größenangaben zur Darstellung des Objektes im Browser. Folgendes Beispiel bindet die Datei e-learning-mit-biss.mp4 in der Größe 300 x 150 Pixel ein: <embed src=" http://www.e-teaching.org/etresources/media/video/erfahrungsberichte/erfahrungsbericht_2010_herz-marco_e-learning-mit-biss.mp4 " width="300" height="150" />. Diese Variante der Einbindung von Multimedia-Objekten hat sich zu einem Quasi-Standard entwickelt, obwohl sie bis heute nie Teil des HTML-Standards wurde. Für HTML5 ist daher eine Aufnahme des Elements in den Standard geplant.

EMF
siehe WMF

EML/Educational Modelling Language
Die EML ist eine Sprache zur standardisierten Beschreibung von Wissenseinheiten. Ein aus der Wissensbasis erzeugtes Dokument wird als Unit of Study, die Wissenseinheiten in der Wissensbasis als Learning Object (LO) bezeichnet. Grundlage des EML-Standards ist das sogenannte "Learning Object Metadata"-Standards (LOM), ein Objektmodell für Lernmaterialien. Lernmaterialien sind Dokumente, die aus den Wissenseinheiten in einer Wissensbasis generiert werden. In einem XML-Schema können sowohl die Wissenseinheiten selbst als auch die Metadaten dazu abgebildet werden. Die Beschreibung enthält eine Definition, Anforderungen und Ziele bei der Verwendung der Lernmaterialien sowie ein pädagogisches Metamodell.

E-Moderation
Die E-Moderation begleitet Gruppenarbeit oder E-Learning-Maßnahmen in virtuellen Umgebungen. Ziel ist die Unterstützung der Kommunikations- und Handlungsoptionen der Benutzer in der virtuellen Lernumgebung.
Der Artikel "E-Moderation" bietet weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff.


Emoticon
Emoticon ist ein Kunstwort aus den englischen Begriffen "emotion" (= Gefühl) und "icon" (= Symbol). Die Emoticons bestehen aus verschiedenen (Satz-)Zeichen und bilden kleine Symbole; etwa :-) für "Lächeln", mit denen in E-Mails oder beim Chat Gefühlsregungen dargestellt werden können. Sie sollen dort die nonverbale Kommunikation ersetzen.

Encapsulated Postscript
siehe EPS

Encoding
(engl. Kurzform für: character encoding; dt.: Zeichenkodierung)
1. Schriftzeichen benötigen in der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) eine Kodierung, damit sie übertragen und gespeichert werden können. Die Idee dabei ist, jedem Element eines Zeichensatzes etwas Eindeutiges zuzuordnen (beispielsweise fortlaufende natürliche Zahlen), so dass jedes Element eindeutig identifizierbar ist. Beispiele für "Encodings" sind Morsezeichen oder der ASCII.
2. Von "Encoding" spricht man auch bei verschiedenen Streaming-Verfahren, bei denen Audio- und Videodateien für verschiedene Wiedergabemedien (Player) in unterschiedliche Dateiformate konvertiert werden (z. B. MP3, AVI oder MPEG).
3. Geht es um sicherheitsrelevante Aspekte wird der Begriff auch als Synonym für Verschlüsselung (Kryptologie) bzw. Verschlüsselungsverfahren verwendet. Für den Sicherheitsgrad entscheidend ist dann die Frage, ob der Empfänger der verschlüsselten (kodierten) Zeichen den passenden Schlüssel hat, ob er also weiß oder ableiten kann, für welches Zeichen eine bestimmte Kodierung steht.


Enhanced Podcast
Unter einem Enhanced Podcast (dt.: Erweiterter Podcast) versteht man die Erweiterung eines Audio-Podcasts oder eines Video-Podcasts um weiterführende, digital aufbereitete Materialien (Texte, Bilder, Animationen, Filme usw.) und/oder um interaktive Elemente wie zusätzliche Steuerfunktionen (Links, Sprungmarken innerhalb von Audio- und Videosequenzen, kontextabhängige bzw. -sensitive Text- oder Bildbereiche usw.).

entdeckendes Lernen
siehe exploratives Lernen

E-Portfolio
E-Portfolios sind netzbasierte Sammelmappen, die verschiedene digitale Medien und Services integrieren. Studierende kreieren und pflegen ein E-Portfolio als digitalen Speicher der Artefakte, die sie im Verlauf einer Veranstaltung oder auch während des gesamten Studiums erstellen. Das elektronische Portfolio können Studierende benutzen, um Kompetenz auszuweisen und ihren Lernprozess zu reflektieren.
Weitere Informationen im Portal.


EPS/Encapsulated Postscript
Das Encapsulated Postscript-Dateiformat (EPS) ist ein Grafikformat in der Seitenbeschreibungssprache PostScript. Ein EPS beinhaltet Objekt-, Rastergrafik- und Separationsdaten. Schriften können dabei auch eingebettet werden. Eine EPS-Grafik kann ohne Verluste beliebig vergrößert werden.

E-Reader
siehe E-Book-Reader

E-Teaching
Wie E-Learning. Während E-Learning das Lernen mit digitalen Medien betont, hebt der Begriff E-Teaching auf die Lehre und die Perspektive der Lehrenden ab.

European Credit Transfer System
siehe ECTS

Evaluation
Die Evaluation ist eine systematische Untersuchung des Nutzens oder Wertes einer (E-Teaching-)Maßnahme. Die erzielten Ergebnisse, Schlussfolgerungen und Empfehlungen werden aus empirisch gewonnenen qualitativen und/oder quantitativen Daten hergeleitet. Im Bildungsbereich wird zwischen der Evaluation während des Bildungsprozesses (auch formative, begleitende oder Prozess-Evaluation genannt) und der Evaluation am Ende der Bildungsmaßnahme (auch summative, Produkt- oder Ergebnis-Evaluation genannt) unterschieden.
Mehr über Qualitätssicherung unter Didaktisches Design.


EXE
Das Kürzel EXE steht für executable (ausführbar) und ist eine Dateierweiterung, das heißt die Dateiendung einer ausführbaren Programmdatei in Windows (*.exe). Das Anklicken einer Datei mit dieser Endung hat das Ausführen des Programms zur Folge.

exploratives/entdeckendes Lernen
Lehrverfahren, bei dem nur wenig vorstrukturiert ist. Die Lernenden müssen weitgehend selbständig Problem-, Lösungs- und Wissensstrukturen erarbeiten. Dabei können sie ihren Lernweg in einem zur Verfügung gestellten Wissensraum weitgehend selbständig bestimmen.

Extrahypertextueller Link
Extrahypertextuelle Hyperlinks verbinden die eigene Webpräsenz mit anderen Webseiten im WWW. Das eigene Angebot wird dabei verlassen.


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