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Lesetipps » Kommunikation & Kooperation

Lesetipps zum Thema Kommunikation & Kooperation

Hier finden Sie Lesetipps zum Thema Kommunikation und Kooperation in virtuellen Lernumgebungen.

Abfalterer, E. (2007). Foren, Wikis, Weblogs und Chats im Unterricht. Boizenburg: Verlag Werner Hülsbusch.
Erwin Abfalterer berschreibt in seinem Buch Funktionalitäten und Einsatzbereiche von Foren, Wikis, Weblog und Chats im Schulunterricht aus medienpädagogischer Sicht.Er zeigt auf, was beim Einsatz dieser Anwendungen in der Lehre beachtet und mit welchen Problemen gerechnet werden muss. Eine Schlüsselrolle spielt die Medienkompetenz der Jugendlichen. Wie fließen außerschulische Medienerfahrungen in den Unterricht ein? Inwiefern lassen sich privat erworbene Fertigkeiten auf den Lernkontext transferieren? Unter dem Stichwort "digital divide" diskutiert Abfalterer, dass Schulen von unterschiedlichen Nutzungsvoraussetzungen und Kompetenzen der Schüler ausgehen müssen. Vor dem Hintergrund medienpsychologischer Theorien und mediendidaktischer Überlegungen gibt der Autor einen Einblick in Strukturmerkmale der verschiedenen Werkzeuge. Neben lernpsychologischen Grundlagen werden auch institutionelle Bedingungen thematisiert. Als ein Fallbeispiel wird der Einsatz von Foren im Deutschunterricht näher beschrieben. Eine Schwäche des Buchs ist die stellenweise schwer nachvollziehbare Struktur. Insgesamt gibt die Veröffentlichung dennoch einen guten Überblick zu Anwendungsszenarien für Foren, Wikis, Weblogs und Chats und bietet dank vieler Literaturverweise und Internetquellen einen Fundus für weiterführende Informationen zu den einzelnen Werkzeugen.

Arnold, P. (2003). Kooperatives Lernen im Internet. Qualitative Analyse einer Community of Practice im Fernstudium. Medien in der Wissenschaft, 23. Münster: Waxmann.
Die Virtualisierung von Studienangeboten verläuft widersprüchlich: Einerseits scheinen sich Lernkulturen in Richtung auf eine zunehmende Selbsorganisation und Autonomie zu verändern, andererseits werden häufig tradierte Lehr- und Lernformen nur mit neuen Medien reproduziert. Dieser Band betrachtet speziell computergestütztes kooperatives Lernen und die neuen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Im Mittelpunkt steht eine qualitative empirische Untersuchung einer Community of Pratice von Fernstudierenden, die mit Hilfe von Internettechnologien ihr Lernen kooperativ gestalten. Weitere Informationen finden Sie in der Rezension zum Buch.

Beißwenger, M., Anskeit, N. & Storrer, A. (Hrsg.) (2012): Wikis in Schule und Hochschule. Boizenburg: Verlag Werner Hülsbusch
Der Band geht zurück auf einen Workshop mit dem Titel "Wiki-Hypertexte in Lehr-/Lernkontexten", der im April 2011 an der TU Dortmund stattfand. Alle elf Beiträge berichten von konkreten Projekten aus Schule und Hochschule und reflektieren die jeweiligen Erfahrungen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Best Practice-Beispielen für den didaktischen Einsatz, Erfahrungen und Herausforderungen bei unterschiedlichen Lerner- und Nutzergruppen und in unterschiedlichen Bildungskontexten sowie den notwendigen Kompetenzen und Rahmenbedingungen. Eine ausführliche Rezension von Anne Thillosen finden Sie hier.

Busch, F. & Mayer, T. B. (2002). Der Online-Coach. Wie Trainer virtuelles Lernen optimal fördern können. Weinheim/Basel: Beltz.
Ein Buch von Praktikern für Praktiker. Es behandelt die Frage, wie sich Weiterbildung jetzt oder in Zukunft durch E-Learning verändern kann. In Bezug darauf behandelnd die Autoren die technischen Grundlagen des E-Learnings und ihren Nutzen, und gehen speziell auf die veränderte Rolle des Trainers ein. Die Einbindung verschiedener Beispiele aus Unternehmen und Bildungseinrichtungen verleiht den Inhalten Anschaulichkeit.

Dittler, U., Kindt, M. & Schwarz, C. (Hrsg.) (2007). Online Communties als soziale Systeme. Wikis, Weblogs und Social Software im E-Learning. Münster: Waxmann.
In unüberschaubarer Anzahl gruppieren sich Online-Communties in List-Servern, Weblogs, Wikis und Netzwerkplattformen. Sie florieren gerade weil sie außerhalb eines institutionellen Rahmens die Teilhabe an Gemeinschaften nach eigenem Gusto und selbst gesetzten Regeln ermöglichen. Die Online-Community ist insbesondere im Schlepptau von Web 2.0-Trends wie "User-Generated-Content" und "Weisheit der Massen" derzeit ein viel beachtetes Phänomen. Der aktuell erschienene Sammelband "Online Communties als soziale Systeme. Wikis, Weblogs und Social Software im E-Learning" nimmt das Thema mit einer angenehmen Gelassenheit auf. Nach dem Motto "Same Procedure as Every Hype" werden die Entwicklungen weder in Bausch und Bogen verdammt noch als Revolution der Lernkultur glorifiziert. Diese nüchterne Herangehensweise eröffnet Raum für differenzierte Betrachtungen.

Gaiser, B., Hampel, T. & Panke, S. (Hrsg.) (2008). Good Tags - Bad Tags. Social Tagging in der Wissensorganisation. Münster: Waxmann.
Der Band präsentiert eine fachübergreifende, wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisbezogene (Meta-)Reflexion des hochaktuellen Phänomens "Social Tagging" und ist eine der ersten deutschsprachigen Buchveröffentlichungen zum diesem Thema. Als erste Hybrid-Publikation der renommierte Reihen "Medien in der Wissenschaft" des Waxmann-Verlags steht der Text auch online zum Download bereit. In vier Hauptabschnitten werden folgende Themen behandelt: (1) Theoretische Ansätze und empirische Untersuchungen, (2) Einsatz von Tagging in Hoschulen und Bibliotheken, (3) Kommerzielle Anwendungen von Tagging sowie (4) Tagging im Semantic Web. Der Band kann zu diesem frühen Zeitpunkt noch keine "Rezepte" zum erfolgreichen Einsatz liefern, bietet aber eine Fülle von Hinweisen zur Praxisgestaltung und (Weiter-)Entwicklung von Nutzungskonzepten. Eine ausführliche Rezension zu diesem Band von Anne Thillosen finden Sie hier.

Kahnwald, Nina (2013): Informelles Lernen in virtuellen Gemeinschaften. Nutzungspraktiken zwischen Information und Partizipation. Münster etc.: Waxmann (Medien in der Wissenschaft, Bd. 62)
Die Dissertation von Nina Kahnwald befasst sich mit unterschiedlichen Nutzungspraktiken im Web 2.0 bzw. mit der Frage, welche Konsequenzen daraus in Bezug auf Lernprozesse und informelle Lernformen resultieren. Ziel ist die Entwicklung von Unterstützungsszenarien für das Lernen in virtuellen Gemeinschaften. Ein zentrales Ergebnis ihrer mittels Fallstudienmethode erhobenen Daten ist, dass der – offensichtlich nur scheinbar – passive Zugriff auf Foren, Blogs, Wikis oder Social-Networking-Seiten, deutlich stärker zu Lernprozessen beiträgt, als es zunächst den Anschein hat. Die ausführliche Rezension von Dr. Klaus Wannemacher (DZHW) finden Sie hier.

Moskaliuk, J. (Hrsg.) (2008). Konstruktion und Kommunikation mit Wikis. Theorie und Praxis. Boizenburg: Verlag Werner Hülsbusch.
Ziel des Buchs ist es, einen Überblick über lerntheoretische und psychologische Theorien zu geben, die den individuellen und kollektiven Wissenserwerb bei der Arbeit mit Wikis erklären, um damit einen fundierten Hintergrund zur Gestaltung konkreter Lernszenarien zu schaffen. Es bietet eine praxisorientierte Darstellung theoretischer Grundlagen, die theoriegeleitete Auswertung von Praxiserfahrungen – und eine Fülle von Tipps, Hinweisen und Denkanregungen für Anwender. Eine ausführliche Rezension zu diesem Band von Anne Thillosen finden Sie hier.

Owen, M., Grant, L., Sayers, S. & Facer, K. (2006). Social software and learning. An Opening Education report from Futurelab. online-text von futurelab.com.
Der Bericht wurde im Rahmen der Reihe "Opening Education" von der britischen Forschungseinrichtung "futurelab" in Bristol veröffentlicht. Im Text wird versucht, die Beziehung zwischen neuen Bildungskonzepten und Technologien unter einer sozial-lerntheoretischen Perspektive zu betrachten. Bildung ist nach Ansicht der Autoren nicht länger reine Informations- und Wissensvermittlung, sondern hat auch die Verantwortung, Lernende im Umgang mit dem postmodernen Wandel der Welt zu schulen. Social Software ermöglicht in Bildungsprozessen verstärkt kooperative Lernprozesse und Kommunikation. Der Bericht untersucht die Chancen, die sich hierdurch für neuere Bildungskonzepte ergeben. Unter anderem beschäftigen sich die Autoren des futurelab mit der Frage, welche Rolle Identität für das Lernen spielt, und argumentieren, dass digitale Technologien Kommunikationsräume bieten, die soziale Aspekte des Lernens unterstützen können. Dargestellt werden im Bericht partizipatorische Web-Konzepte wie Weblogs, Foren oder Wikis unter bildungstheoretischen Gesichtspunkten und anhand anschaulicher Beispiele. Der Text ist in Englisch verfasst. Er definiert die Begriffe der neusten Web-Technologien und stellt ihre Bedeutung für Lehr-Lernprozesse dar. Zum Volltext

Rautenstrauch, C. (2001). Tele-Tutoren. Qualifizierungsmerkmale einer neu entstehenden Profession. Bielefeld: Bertelsmann.
Thema der Publikation ist die Qualifizierung von Tele-Tutoren. Rautenstrauch beginnt mit der Darstellung von E-Learning-Szenarien und damit dem Einsatzgebiet der Tele-Tutoren. Sie stellt einen Katalog an Qualifikationen auf und gibt über Interviewausschnitte Einblicke in die Praxis und Probleme des Tele-Tutoring. Am Beispiel der Lufthansa AG zeigt sie, wie man über die Analyse der erforderlichen Qualifikationen im Einsatzgebiet zur Konzeption geeigneter Schulungsmaßnahmen gelangt.

Renz, Florian (2007). Praktiken des Social Networking. Eine kommunikationssoziologische Studie zum online-basierten Netwerken am Beispiel von openBC (XING). Boizenburg: Verlag Werner Hülsbusch.
Die Publikation von Florian Renz setzt sich mit Praktiken und Nutzungsroutinen in Social Network Sites auseinander. Dabei werden insbesondere die Ergebnisse einer Studie zur Plattform XING dargestellt. Den Einstieg bildet eine eher knappe Zusammenfassung zu Forschungsstand und Entwicklungen im Bereich Social Software. Mit Bezug auf theoretische Befunde zu virtuellen Gemeinschaften und computervermittelter Kommunikation zeigt Florian Renz Merkmale von Social Networks im Internet auf. Er stellt dar, wie Praktiken der Netzwerkbildung im Internet durch die von der Umgebung vorgegebenen Relationen und Regeln bestimmt sowie durch die Handlungen der Kommunikationsteilnehmer strukturiert werden. Einen zentralen Teil des Buches nimmt eine Fallstudie zur Community-Plattform OpenBC (jetzt XING) ein. In der Fallstudie wird das Nutzungsverhalten der Akteure in OpenBC anhand von per E-Mail durchgeführten Experteninterviews und einer Inhaltsanalyse des Feedbackforums erhoben. In einem Exkurs werden teilnehmende Beobachtungen an Benutzertreffen geschildert. Leider ist der Leitfaden der "E-Interviews" nicht dokumentiert. Wer einen Einstieg in die Analyse von webbasierten Social Networks sucht oder sich speziell für die Plattform XING interessiert, findet in der Publikation informative Anregungen.

Salmon, G. (2000). E-Moderating. The Key to Teaching and Learning Online. London: Kogan Page.
Eine sehr gute englische Einführung in E-Moderating, die viele praktische Handreichungen, Fallstudien und Ablaufmodelle enthält.

Wenger, E., White, D. & Smith, J. D. (2009). Digital habitats. Stewarding technology for communities. Portland, OR, USA: CPsquare.
"Digital-Habitats" beschreibt die Auswahl, Zusammenstellung und Implementierung digitaler Werkzeuge, um in einer Community Zusammengehörigkeit zu fördern, Austausch zu unterstützen und "digitale Lebensräume" entstehen zu lassen. Entstanden ist eine Mischung aus Praxishandbuch, wissenschaftlicher Reflexion und visionärem Pamphlet. Stefanie Panke erläutert in ihrer Buchrezension, warum die Lektüre ein Muss für Community-Interessierte ist.

Letzte Änderung: 29.10.2013


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