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Kooperationen
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Erhöhter Wettbewerbs- und Kostendruck lässt neue Kooperationsformen zwischen Universitäten entstehen. Gerade bei kostenintensiven E-Learning-Produkten ist deren Nutzung an nur einem Standort in den seltensten Fällen wirtschaftlich.
| Eine Studie zu E-Learning Initiativen an europäischen Hochschulen
stellt fest, dass bereits über 50 Prozent der europäischen Hochschulen
stark mit anderen Hochschulen oder außeruniversitären Bildungsanbietern
kooperieren (PLS Ramboll management, 2004). Unter
Hochschulkooperationen wird hier eine auf stillschweigender oder
vertraglicher Vereinbarung beruhende Zusammenarbeit zwischen Hochschulen
bzw. Hochschulen und externen Partnern verstanden (Hagenhoff, 2001). |
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Kooperationen können an verschiedenen Stellen und unterschiedlichen Ebenen
ansetzen: Hochschulintern auf Lehrstuhl- und Institutsebene,
Fachbereichs- oder Fakultätsebene. Hochschulextern auf Hochschulebene,
Landesebene oder auch länderübergreifend. Eine weitere Form der Kooperation
kann zwischen Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen stattfinden, so
genannte Public Private Partnerships.
Ein wichtiges Ziel von Kooperationen ist die Bündelung von Ressourcen.
Bisher kooperieren die meisten Hochschulen hauptsächlich mit Institutionen
im Inland vor allem im Bereich Kursentwicklung. Weniger zusammengearbeitet
wird bei der Entwicklung von Materialien, neuen Studienprogrammen (z.B. MBA)
und der Entwicklung oder dem Kauf von technologischen Plattformen ( PLS Ramboll
management, 2004).
Für Studierende ergeben sich durch eine Kooperation nur Vorteile, wenn die
importierten Lehrveranstaltungen und Bildungsprodukte in das Curriculum der
eigenen Hochschule integriert und prüfungsrechtlich gleich gehandhabt werden
( Hagenhoff,
2001).
Mehr zu Kooperationen finden Sie in den ausführlichen Unterkapiteln zu
Kooperationsmanagement,
regionalen, nationalen
und
internationalen
Kooperationen sowie
Public Private Partnerships.
Kooperationsmanagement
Anstelle einer Kooperationskultur dominiert an vielen Hochschulen immer noch das Konkurrenzdenken. Viele Institute und Professoren sehen Schwierigkeiten darin, eng mit anderen Instituten zusammenzuarbeiten. Kooperationen aufzubauen und zu pflegen kostet Zeit, noch bevor der Mehrwert sichtbar wird. Auch gehört eine gute Portion Good Will auf Seiten der Partner dazu.
Regional & national
Kooperationen finden auf verschiedenen Ebenen statt. Hochschulintern findet an einigen Hochschulen eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Rechenzentrum, dem Multimediazentrum, der Universitätsbibliothek sowie den Dezernaten und der zentralen Verwaltung statt.
International
Die Internationalisierung im Hochschulmarkt interpretieren die angelsächsischen Länder als eine Verschärfung des Wettbewerbs. Die kontinentaleuropäischen Hochschulen reagieren mit der Ausweitung der grenzüberschreitenden Kooperationen
Public Private Partnership
Während man Kooperationen mit der Privatwirtschaft an Hochschulen in Deutschland eher skeptisch gegenüber steht, ist diese Finanzierungsform im angelsächsischen Raum weit verbreitet.
Letzte Änderung:
15.03.2006
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