ZUVEL - Zuverlässige und vergleichbare Leistungsermittlung mit E-Assessments

Das Projekt ZUVEL verbessert die Workflows zur Verwaltung von einzelnen Testfragen und der aufbauenden Testzusammenstellung. Besonderer Schwerpunkt liegt auf einer effektiven Verwaltung der Testfragen durch die Kennzeichnung geeigneter Metadaten. Unterstützt wird die Klassifizierung durch die statistische Auswertung von Ergebnisdaten, welche darüber hinaus eine Qualitätsbewertung ermöglicht.

Eckdaten

Kann Lösungsansätze für folgende Problemstellungen der Lehre bieten:

  • Geringe Lernmotivation
  • Passivität der Studierenden
  • Begrenzte Möglichkeiten zum individualisierten Lernen
  • Geringe Kompetenzorientierung in Prüfungs- und Bewertungsformen

Eignet sich für folgende Virtualisierungsgrade:

  • Anreicherung
  • Integration
  • Virtualisierung

Nutzt folgende Medieneigenschaften zur Unterstützung des Lernprozesses:

Interaktivität: 5 (trifft vollkommen zu)
Adaptivität: 2 (trifft eher nicht zu)
Synchronizität: 2 (trifft eher nicht zu)
Selbststeuerung: 5 (trifft vollkommen zu)

Das Projekt ZUVEL integriert in den Workflow der Testerstellung, der mit Hilfe der etablierten Werkzeuge ONYX und OPAL realisiert wird, testmethodische Standards, die eine qualitativ hochwertige Leistungsermittlung unterstützen sollen. Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf einer effektiven Verwaltung von Testfragen durch die Kennzeichnung mit Metadaten, sowie der statistischen Auswertung von Ergebnisdaten zur Item-Analyse, so dass eine nachhaltige Nutzung einmal erstellter Inhalte gewährleistet wird. Der Autor soll durch die Bereitstellung von vordefinierten Metadatensets und -konfigurationen, sowie durch die automatische Ermittlung von ausgewählten, statistischen Kennwerten eine bestmögliche Unterstützung bei der Erstellung und Auswahl von Aufgaben erhalten. Ferner werden Möglichkeiten untersucht, wie ausgehend von zu erreichenden Zielkriterien, wie Lernziel und Schwierigkeitsgrad, automatisiert Testszenarien erstellt und ausgewertet werden können. Existierende Testfragen werden im Projekt katalogisiert und in verschiedenen Lehrveranstaltungen, sowie für Studienbewerber zur Orientierung auf ein Studium eingesetzt. Aufbauend auf den Ergebnissen wird schrittweise die Qualität evaluiert.

Medieneigenschaften zur Unterstützung des Lernprozesses

Interaktivität: 5 (trifft vollkommen zu)

Bearbeitung von Testaufgaben in OPAL

Adaptivität: 2 (trifft eher nicht zu)

Synchronizität: 2 (trifft eher nicht zu)

Selbststeuerung: 5 (trifft vollkommen zu)

Bearbeitung von Testaufgaben in OPAL

Lösungsansätze für Problemstellungen der Lehre

Für die folgenden Problemstellungen kann das Praxisbeispiel Lösungsansätze bieten:

  • Geringe Lernmotivation:
    Bereitstellen von passenden Testfragen (Aufgaben in ONYX-Tests) durch den Einsatz verschiedener Aufgabentypen
  • Passivität der Studierenden:
    Die Studierenden erhalten durch den Einsatz Online-Tests die Möglichkeit Inhalten zu wiederholen und den Lernstoff aktiv in Testform anzuwenden (aktive Teilnahme)
  • Begrenzte Möglichkeiten zum individualisierten Lernen:
    Die Studierenden entscheiden selbst, ob sie die bereitgestellten Inhalte verwenden
  • Geringe Kompetenzorientierung in Prüfungs- und Bewertungsformen:
    Durch den Einsatz von Testaufgaben vor der Leistungsüberprüfung verbessern die Studierenden ihre Chancen auf eine bessere Lernleistung

Virtualisierungsgrad

Der Virtualisierungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen Präsenz- und virtuellen Phasen. Das Praxisbeispiel unterstützt die folgenden Virtualisierungsgrade:

  • Anreicherung
  • Integration
  • Virtualisierung

Ressourcen

Soft- und Hardware

  • OPAL, ONYX

Weitere Informationen zum Praxisbeispiel

Kontakt

Sie möchten mehr über das Praxisbeispiel erfahren? Hier können Sie Kontakt zu den Autorinnen und Autoren aufnehmen:

Prof. Dr. Jürgen Kawalek
Hochschule Zittau/Görlitz
D- 02826 Görlitz
Mail: j.kawalek[at]hszg.de

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