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Mobile Geräte in der Präsenzlehre: Ablenkung oder Lernchance?

Erstellt am 16.04.2015

Wie nutzen Studierende in der Präsenzlehre ihre mobilen Endgeräte? Im Online-Event stellte Vera Gehlen-Baum Ergebnisse einer Beobachtungs-Studie vor, die in Veranstaltungen verschiedener Disziplinen durchgeführt wurde. An vielen Schulen sind Smartphones verboten, zumindest während des Unterrichts: Das Ablenkungspotenzial wird als zu hoch eingeschätzt. Wie sieht es an Universitäten und Hochschulen aus? Auch Studierende sind heute in der Regel nicht nur mit Handys, sondern auch mit weiteren mobilen Geräten wie Laptops oder Tablets ausgestattet – und verbieten kann man sie hier wohl nicht. Tatsächlich könnten solche Geräte während einer Vorlesung oder eines Seminar genutzt werden, um z.B. zusätzliche Informationen zu recherchieren oder Notizen zu machen. Allerdings haben viele Lehrende den Eindruck, dass die Nutzung häufig nicht veranstaltungsbezogen ist. Eine an der Universität des Saarlands durchgeführte Studie hat gezeigt, dass die Studierenden ihre mobilen Geräte in den meisten Fällen tatsächlich für nicht-veranstaltungsrelevante Aktivitäten nutzten. In der Online-Veranstaltung stellt Vera Gehlen Baum stellte Ergebnisse der Studie vor. Zugleich geht sie auch auf das Verhalten der Lehrenden ein und stellt Möglichkeiten vor, wie mobile Geräte konstruktiv in Präsenzveranstaltungen eingesetzt werden können.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Themenspecials Mobiles Lernen auf e-teaching.org statt. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie auf unserer Übersichtsseite.