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Lesetipps zum Thema Didaktik
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Hier stellen wir für Sie lesenswerte Beiträge zur Didaktik der Neuen Medien zusammen. Dabei kommen lerntheoretische, hochschuldidaktische, medienpädagogische und psychologische Perspektiven zum Tragen.
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Baumgartner, P., Zauchner, S., Bauer, S. & Bauer, R. (Hrsg.) (2009).
The Potential of E-Portfolios in Higher Education. Innsbruck: StudienVerlag
Die Publikation entstand in Folge einer gleichnamigen Konferenz, die im Juli 2009 an der Universität Wien durchgeführt wurde. Im ersten Teil des Buches entwickelt u.a. Peter Baumgartner eine Taxonomie von E-Portofolios und zeigt damit die Breite der Varianten und Einsatzgebiete von E-Portfolios auf – ein guter Einstieg ins Thema. Einen Überblick über didaktische Zugänge zu E-Portfolios gibt der zweite Teil des Buches. Die Artikel von Wolf Hilzensauer & Sandra Schaffert sowie von Kerstin Mayrberger befassen sich mit den didaktischen Ideen hinter dem Einsatz von Portfolios. Die vollständige Rezension zum Buch von Simone Haug finden Sie hier.
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Burmester, M., Gerhard, D. & Thissen, F. (2006).
Digital Game Based Learning - Proceedings of the 4th International Symposium for Information Design, 2nd of June 2005 at Stuttgart Media University.
Karlsruhe: Universitätsverlag.
Bei der Veröffentlichung handelt es sich um die Dokumentation des „4th International Symposium for Information Design“ der vom europäischen Projekt SIG-Glue (Special Interest Group for Game-based Learning in Universities and lifelong Learning) organisiert wurde. Im Zentrum des Symposiums stand der Austausch zwischen Theorie-Experten und Praktikern über die Verbesserung von Lernspielen. Die Dokumentation stellt die Arbeit des SIG-GLUE-Projekts vor und versteht sich aber auch als Bestandsaufnahme aktueller Forschungsergebnisse aus diesem Bereich. Spezifische Fragen, die in den Aufsätzen der Dokumentation auftauchen, sind zum Beispiel: Können Kenntnisse der Dramaturgie und der Immersivität von Computerspielen zur Gestaltung digitaler Lernumgebungen genutzt werden? Und: Verstärkt das die Motivation des Lerners? Außerdem werden grundsätzliche Überlegungen im Zusammenhang mit Lernspielen angestellt: „Welche Rolle spielt das Geschlecht beim Umgang mit Lernspielen?“, „Verbessern Videospiele das Lernverhalten von Studierenden?“ oder „Wie wichtig sind narrative Strukturen zur Überwindung der Fiktionalität?“. Andere Beiträge setzen sich mit virtuellen Agenten oder dem Lernen in Netzwerken auseinander. Die Beiträge reflektieren sowohl didaktische als auch technologische Fragen. Der Text ist in Englisch verfasst und bei Interesse über den Universitätsverlag Karlsruhe zu beziehen.
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Ebner, M. & Schön, S. (Hrsg.) (2011).
Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (L3T).
Berlin: epubli - Verlagsgruppe Holtzbrinck.
L3T bietet eine interdisziplinär angelegte Sammlung von Lehrtexten, die den Lernenden aus Disziplinen wie Psychologie, Mediendidaktik, Informatik oder Kognitionswissenschaft, die Forschungs- und Praxisgebiete erschließen, und den Lehrenden Anregungen und Unterlagen für ihren Unterricht bieten soll. Der Bogen der 48 Kapitel ist entsprechend weit gespannt. Die Einführungstexte sollen Übersichten geben, die später vorausgesetzt werden. In der Regel sind sie gut lesbar. Schwerpunkt des Buches sind besonders aktuelle Entwicklungen im Bereich des Lernens und Lehrens mit digitalen Medien. Die vollständige Rezension zur Druckfassung von Joachim Wedekind finden Sie hier. Das komplette Werk ist unter folgendem Link kostenlos online verfügbar: http://l3t.eu.
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Hyder, K., Kwinn, A., Miazga, R. & Murray, M. (2007).
Synchronous E-Learning. How to design, produce, lead, and promote successful learning events, live and online.
Santa Rosa,CA, USA: The eLearning Guild
In synchronen Lehrszenarien agieren die Lehrenden und Lernenden zur gleichen Zeit über ein gemeinsames Medium und können somit sofort auf Fragen oder Aktionen der anderen Nutzer reagieren. In der Veröffentlichung zu synchronem E-Learning werden verschiedene Technologien vorgestellt, die sich für synchrone E-Learning Szenarien eignen sowie wichtige Kontextfaktoren und die Rolle des Instruktors beschrieben. Der Leser erhält außerdem einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten der synchronen Interaktion im Netz (u.a. Whiteboard, Chat. Application Sharing, Video). Das E-Book stellt dar, was bei der Realisierung eines synchronen Online-Events alles beachtet werden muss und kann gut als Leitfaden bei der Realisierung von synchronen E-Learning Szenarien verwendet werden: Der Leser findet für jede Planungsphase - von der Konzeption bis zur Realisation und anschließenden Evaluation- viele praktischen Tipps und Hinweise. Download: http://www.elearningguild.com/pdf/4/synchronousbook.pdf.
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Jahnke, I. & Wildt, J. (Hrsg.) (2011).
Fachbezogene und fachübergreifende Hochschuldidaktik.
Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik dghd.
Bielefeld: Bertelsmann Verlag.
Der Band 121 der Buchreihe Blickpunkt Hochschuldidaktik enthält überwiegend Beiträge der Jahrestagung 2010 der Gesellschaft für Hochschuldidaktik. Insgesamt Thema des Buches - insbesondere der Beiträge der Herausgeber - ist das Selbstverständnis der Hochschuldidaktik. Das fruchtbare Zusammenwirken von fakultätsspezifischen und interdisziplinären, hochschuldidaktischen Angeboten mit dem Ziel der Synergiebildung steht dabei im Vordergrund. Unter der Überschrift „Der internationale Blick“ machen Artikel deutlich, dass Qualität in der Lehre kein deutsches sondern ein europäisches Thema ist. „Hochschuldidaktik im Fachbezug“ nennt sich ein weiteres Kapitel, in dem die schwierige Frage der Professionalisierung hochschuldidaktischen Handels und die Suche nach Standards über Wissen und Können von Hochschuldidaktikern thematisiert werden. Mehrere Artikel widmen sich außerdem der Frage, wie sich Lehre bzw. Lehrauffassungen und -praktiken verändern lassen. Die Artikel des dritten Teils des Buches setzen sich mit dem Thema (Fach-)Didaktik und E-Learning auseinander. Insgesamt ein lesenswertes Buch für Fachdidaktiker und Hochschuldidaktiker. Hier finden Sie die gesamte Rezension die im Rahmen des Themenspecials "E-Teaching - fachspezifische Perspektiven" (SS 2011) veröffentlicht wurde.
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Jank, W. & Meyer, H. (2002).
Didaktische Modelle.
Berlin: Cornelsen.
Eine praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Darstellung und Kritik verbreiteter diadakticher Modelle und Unterrichtskonzepte, z. B. bildungstheoretische Didaktik, lehrtheoretische Didaktik oder Lothar Klingenbergs dialektisch orientiertter Ansatz. Es handelt sich um eine allgemeine Einführung zu didaktischen Fragestellungen, (tele-)mediales Lehren und Lernen wird nicht gesondert behandelt. Die Lektüre empfiehlt sich auch für Didaktik-Muffel. Die eher trockene Thematik wird gründlich aufgearbeitet, dabei bleiben stets Fragen der praktischen Umsetzung bei der Darstellung zielführend.
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Kohls, C. & Wedekind, J. (Hrsg.) (2011).
Investigations of E-Learning Patterns: Context Factors, Problems and Solutions.
Hershey, New York: IGI Global.
Beim Pattern-Ansatz geht es darum, bewährte Lösungen für wiederkehrende Probleme zu identifizieren, zu beschreiben und zu dokumentieren. Ein internationaler Workshop am Institut für Wissensmedien befasste sich mit dem Einsatz von Patterns im Bereich E-Learning. Der umfangreiche Tagungsband empfiehlt sich als Grundlagenwerk sowohl für Lehrende, die mit E-Learning einsetzen, als für Forscher. Inhaltsverzeichnis, Vorwort und das einleitende Kapitel Perspectives on Patterns von Christian Kohls und Joachim Wedekind lassen sich online kostenlos herunterladen. Hier geht es zur ausführlichen Rezension von Anne Thillosen.
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Lee, M.J. & McLoughlin, C. (2011).
Web 2.0-Based E-Learning: Applying Social Informatics for Tertiary Teaching.
Hershey, New York: Information Science Reference.
Das Buch "Web 2.0-Based E-Learning: Applying Social Informatics for Tertiary Teaching" von Lee und McLoughlin thematisiert wichtige Aspekte, Herangehensweisen, Herausforderungen und Perspektiven rund um das Thema "Lernen mit Web 2.0". In drei übergeordneten Abschnitten wird der Bogen von der Vergangenheit über die Gegenwart bis hin zur Zukunft von Social Media-Technologien in der Lehre gespannt. Autoren aus verschiedenen Ländern legen in 21 Kapiteln theoretische Grundlagen des webbasierten Lehrens und Lernens an Hochschulen, berichten über praktische Erfahrungen und schildern Zukunftsperspektiven der Lehre mit Web 2.0. Die vollständige Rezension von Christine Scherer finden Sie hier.
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Mayer, R. E. (2. Auflage, 2009).
Multimedia Learning.
Cambridge: Cambridge University Press.
Auf Basis von Untersuchungen des Autors und anderer Wissenschaftlern aus
den Bereichen Kognitionspsychologie und Instruktionsdesign wird
aufgezeigt, was es beim beim Design von multimedialen
Lehr-/Lernangeboten zu beachten gibt.
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Oblinger, D. G. (Hrsg.) (2006).
Learning Spaces.
Educause.
Im E-Book „Learning Spaces“ von Educause werden in 43 Kapiteln viele Aspekte zur Lernraumgestaltung angesprochen. Im ersten Teil geht es um Theorien der Lernraumgestaltung. Es wird dargestellt, inwiefern verschiedene Gestaltungselemente den Lernprozess unterstützen können. Ausgegangen wird von einem konstruktivistischen Lernkonzept, in dem der Lernprozess getragen wird von Kommunikation und Kooperation. Dementsprechend geht der Trend hin zu kleinen Lernräumen, die sich flexibel umgestalten lassen und vielfältige Komponenten enthalten, die die Gruppenarbeit unterstützen. Natürlich spielt dabei auch die Integration digitaler Medien eine entscheidende Rolle. Laptops mit Bildschirmen, die sich für die Gruppenarbeit eignen, Whiteboards und WLAN sind Komponenten, die aus dem modernen Lernraum nicht mehr wegzudenken sind. Im zweiten Teil wird in 30 Fallstudien gezeigt, wie sich neue Ansätze der Lernraumgestaltung umsetzen lassen. Dabei werden sowohl Seminarräume, Bibliotheken als auch Multimediacenter vorgestellt, aber auch, wie zum Beispiel der Flur einer Hochschule zum kooperativen Lernraum umgestaltet werden kann. Das Buch ist vollständig online als E-Book im pdf-Format verfügbar.
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Reinmann-Rothmeier, G. (2005).
Blended Learning in der Lehrerbildung.
Lengerich: Pabst Science Publishers.
In den letzten Jahren sind zahlreiche Publikationen zu E-Learning und Blended Learning erschienenen. Von diesen hebt sich das Buch von Gabi Reinmann durch seine Grundlagenorientierung, Praxisnähe und explizite didaktische Orientierung ab. Dabei profitieren Auswahl und Darstellung der Themen deutlich davon, dass das Buch u.a. auf Grundlage von Fortbildungsangeboten für Lehrende entstanden ist. Anspruch des Buches ist es, den Praxisbedürfnissen der Lehrenden gerecht zu werden: „Was sollte man wissen und können, um tragfähige Blended Learning-Konzepte zu entwickeln?“ Die Beantwortung der Frage ist zugleich ein Plädoyer für die zentrale Relevanz eines didaktischen Konzepts für Akzeptanz und Erfolg einer Lernumgebung. Gabi Reinmann setzt sich aus lernpsychologischer Sicht mit Lernen und Lehren, den wichtigsten Lernparadigmen sowie den didaktischen Empfehlungen verschiedener Modelle des Instruktions-, Kontext- und Aufgabendesigns auseinander. Relevante Nutzungsformen digitaler Medien und ihre Lernpotentiale werden beschrieben. Aus den dargestellten Grundlagen werden Konsequenzen für die Entwicklung und Gestaltung von Blended Learning-Konzepten abgeleitet. Abgerundet wird die Darstellung durch Beispiele und Überlegungen zur Zukunft des Blended Learning in der Lehrerbildung. Das Buch ist wissenschaftlich fundiert und dennoch in kompakter sowie gut lesbarer Form verfasst. Es bietet eine nützliche Unterstützung, die Praktikern Appetit darauf macht eigene Blended Learning-Umgebung zu planen und durchzuführen. Lassen Sie sich anregen für Ihre Studierenden ein wohlschmeckendes Blended Learning-Menü zuzubereiten.
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Reinmann-Rothmeier, G. (2003).
Didaktische Innovation durch Blended-Learning.
Bern: Hans Huber - Verlag.
Am Beispiel einer
teilvirtualisierten Vorlesung gibt die Autorin einen Einblick in das
Gebiet des
Blended Learning. Sie zeigt auf, dass Lernangebote, die Lernen mit
digitalen Medien und Präsenzlernen verbinden, auch unter schwierigen
Rahmenbedingungen didaktisches Innovationspotenzial entfalten können. Es
wird sowohl auf didaktische Überlegungen als auch auf technische
Anforderungen eingegangen. Eine Reihe von Leitlinien und Checklisten
machen das Buch zu einem anwendungsorientierten Hilfsmittel.
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Seufert, S., Back, A. & Häusler, M. (2001).
E-Learning. Weiterbildung via Internet. Das „Plato-Cookbook“ für internetbasiertes Lernen.
Kilchberg, Schweiz: Smart Books Publishing.
Das Buch entstammt dem
praxisorientierten Forschungsprojekt „Plato“ des Learning-Centers der
Universität St. Gallen und der Swisscom. Es ist zu verstehen als
Leitfaden für die Umsetzung von E-Learning und liefert dazu die „Rezepte“
für Lehrmethoden, Ratschläge für die Vorgehensweise bei der Umsetzung in
Bezug auf die methodischen Voraussetzungen und die Hilfsmittel und
Vorschläge für tele-mediale Lernarrangements.
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Letzte Änderung:
04.05.2012
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Aktuelles
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(11.05.12)
(27.04.12)
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