Bisher ist das E-Learning Angebot an deutschen Hochschulen stark auf die Ergänzung der Präsenzlehre und die Gruppe der Studierenden im betreffenden Fachbereich ausgerichtet.
Nur 4% des Angebots sind nicht schwerpunktmäßig einem Fachbereich
zugeordnet (Cleuvers 2003). Dies erschwert die weitere Verwertung und Anpassung des
E-Learning Angebots an andere Zielgruppen.
Beispiele:
Auf dem nicht-akademischen Bildungsmarkt wird von Anbietern eine starke
Kundenorientierung erwartet. Es besteht die Notwendigkeit, die Angebote
individuell an den Bedürfnissen der Kunden auszurichten (Hagenhoff, 2001).
Den Hochschulen wird allgemein eine geringe Flexibilität bei der Anpassung
an Nachfragestrukturen zugeschrieben. Auch bei der regelmäßigen
Aktualisierung der Inhalte sind Defizite zu verzeichnen (Hagenhoff, 2001). Potenziellen Kunden fällt es oft schwer sich überhaupt
ein Bild des E-Learning-Angebots deutscher Hochschulen zu machen. Der Markt
wirkt unübersichtlich und es erscheint schwierig an Informationen und
geeignete Ansprechpartner zu gelangen (Cleuvers, 2003). Als hilfreich für potenzielle Nutzer erweist es sich
auf allgemein anerkannte Qualitätsmerkmale oder Zertifizierungen zu
achten. Außerdem ist die Nennung in relevanten Weiterbildungsdatenbanken
oder zielgruppenspezifischen Portalen von Vorteil (Michel & Pelka, 2005).
Beispiele: