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Mobile Endgeräte

Mobiltelefon

Mobiltelefone sind in verschiedenen Varianten erhältlich. Das schwere, klobige und dennoch tragbare Telefon von einst ist längst kleinen, kompakten Digital-Multifunktionsgeräten gewichen, die ein Gewicht von wenigen hundert Gramm nicht überschreiten. Neben der klassischen Bauweise, bei der sowohl Display als auch Tasten fix am Gerät angebracht sind, gibt es Modelle, bei denen diese erst nach dem Aufklappen oder Verschieben einer (Schutz-)Komponente sichtbar werden. Zudem kann das Display mancher Modelle gedreht werden. Ein Mobiltelefon setzt sich generell aus folgenden Einzelteilen zusammen: einem integrierten Mikrofon und einem Lautsprecher, einer Bedien- und einer internen Steuereinheit sowie einer Funkeinheit und einem Akkumulator. Zur Identifizierung eines Benutzers im Mobilfunknetz dient die sogenannte SIM-Karte (Subscriber Identity Module). Auf ihr sind bestimmte Informationen u. a. zur Authentifizierung des Benutzers (PIN - Persönliche Identifikationsnummer) hinterlegt. Sie kann entnommen und in einem anderen Mobiltelefon verwendet werden, sofern dies keiner entsprechenden Sperrung (SIM-Lock) unterliegt. Neue Mobiltelefone verfügen über leistungsfähige Betriebssysteme, deren Umfang zudem mit meistens in Java geschriebener Software erweitert werden kann.


PDA - Personal Digital Assistant

Der persönliche digitale Assistent, der sich ausschließlich um die Verwaltung von Terminen, Aufgaben und Adressen kümmert, wurde ebenfalls nach und nach um diverse Fähigkeiten erweitert und ist heute wie auch das Mobiltelefon multimedia- und internetfähig. Ausgezeichnet haben sich PDAs vor allem durch ihre leichte Bedienbarkeit dank eines druckempfindlichen Displays, das entweder mit speziellen Stiften oder direkt mit den Fingern bedient werden kann. Auch unter den PDAs herrscht rege "Artenvielfalt": Manche verfügen z. B. über eine eigene kleine Tastatur, andere simulieren diese digital im Display. Obwohl ursprünglich nicht für synchrone Kommunikation wie beim Mobiltelefon vorgesehen, lässt sich diese mit modernen PDAs in Verbindung mit einem Internetzugang über das Internet-Protokoll (IP) betreiben (VoIP).


Smartphone

Das logische Ergebnis der Konvergenz von sowohl Funktionsumfang als auch Einsatzgebiet des Mobiltelefons und des PDAs ist die Entwicklung eines mobilen Endgerätes, welches die Vorteile beider Endgeräte vereint: das Smartphone. Dabei sind die Übergänge fließend: Ein Smartphone ist jedes Mobiltelefon, das umfangreiche datenverwaltende Elemente zur Verfügung stellt und jeder PDA, mit dem telefoniert werden kann. Vertreter dieser Kategorie sind das iPhone von Apple oder die Geräte der N-Serie von Nokia.

Ein dem Smartphone ähnliches Endgerät ist das BlackBerry der Firma Research In Motion. Dabei handelt es sich um einen vor allem mit einer verbesserten E-Mail -Erreichbarkeit aufgewerteten PDA. Diese wird durch den sogenannten BlackBerry-Enterprise-Server gewährleistet, der für eine automatische Synchronisation sorgt. Auch Telefonate sind mit BlackBerrys möglich.


PMP - Portable Multimedia Player

Wie der Name schon andeutet, sind diese Geräte nicht für die zwischenmenschliche Kommunikation, sondern für die multimediale Versorgung für unterwegs konzipiert. Die PMPs sind daher mit großen Festplatten ausgestattet, deren Kapazität weit in den zweistelligen Gigabyte-Bereich hineinreicht. Um die Audio- und Video-Inhalte auf den Player zu bekommen, verfügen diese über diverse Anschlussmöglichkeiten wie einem USB -Eingang oder Funkschnittstellen wie z. B. Bluetooth. Gute Varianten können mit vielen Formaten umgehen und lassen sich zudem an einen Fernseher anschließen, um als Videorekorder zu fungieren. Von großer Wichtigkeit für den Videogenuss ist vor allem ein ausreichend großes Display (ab ca. 3,5"). Neuere Modelle sind durch WLAN -Unterstützung internettauglich.


Laptop

Das unmobilste unter den mobilen Endgeräten ist der Laptop. Er kann dafür als einziges Gerät als ernsthafter Ersatz für den Büro- oder Heim-PC (oder beide!) dienen, da er ähnlich hohe Rechenleistungen erbringt und ein großes Display besitzt. Daher werden weltweit bereits mehr Laptops als Desktop-Rechner verkauft. Laptops verfügen über eine eingebaute Tastatur. Als Mausersatz dient zumeist das sogenannte Touchpad, eine berührungssensitive Fläche, die mit den Fingern bedient werden kann. Es kann jedoch (meist per USB) auch eine externe Maus an den Laptop angeschlossen werden. Die meisten Hardware-Komponenten ähneln denen eines Desktop-PCs, allerdings wurden diese vor allem was den Energieverbrauch und die Größe betrifft speziell auf Laptops ausgerichtet. Auch ein optisches Laufwerk (DVD oder CD) gehört mit zur Ausstattung gängiger Laptops. Eine Laptop-spezifische Besonderheit stellen die Karten-Schnittstellen (z. B. für ExpressCard) dar. Mit speziellen Karten kann das Laptop dadurch z. B. um UMTS- oder WLAN-Unterstützung erweitert werden. Das Display besteht aus einem TFT-Flachbildschirm, der auf- und zugeklappt werden kann. Der Laptop ist wie der Desktop-Rechner ein leistungsstarker Alleskönner, dessen Mobilität jedoch aufgrund der Akkulaufzeit zeitlich (auf wenige Stunden) begrenzt ist.


Tablet PC

Das Hauptkriterium, welches einen Tablet PC von einem gewöhnlichen Laptop unterscheidet, ist die Bedienbarkeit mit einem speziellen Stift oder mit den Fingern, die direkt auf dem Display erfolgt. Das Display kann dafür meistens um 180° gedreht und wieder auf das Unterteil geklappt werden. Es gibt jedoch auch Varianten, die ohne Tastaturblock auskommen und ausschließlich über die Stifteingabe bedient werden. Bei manchen Modellen kann die Tastatur ganz vom Display getrennt werden. Die Stifteingabe wird wie bei einem Grafiktablett erkannt, digitalisiert und verarbeitet. Dafür ist jedoch die Unterstützung des Betriebssystems notwendig. Tablet PCs sind meistens um einiges leichter als Laptops und lassen sich somit im Gegensatz dazu wirklich mobil bedienen.

Letzte Änderung: 30.10.2007


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