Definition

Prinzipiell bestehen bei der Definition einer Aufgabe für Projektarbeit verschiedene Möglichkeiten. Entweder Sie geben die Aufgabenstellung vor oder die Studierenden definieren ihre Projektaufgabe selbst.

Ideal ist die Bearbeitung einer authentischen Aufgabe, die möglicherweise als kommerzieller Auftrag an die Hochschule vergeben wird. Damit ist eine deutliche Steigerung der Motivation der Studierenden verbunden (Wörner, 2002).

Für fiktive Aufgabenstellungen ergeben sich bei der Aufbereitung in (teil-)virtualisierten Szenarien zusätzliche Möglichkeiten: Videoclips und Webseiten dienen als Anreißer; das Internet kann als zeitgemäße und praxisrelevante Arbeitsumgebung verwendet werden. Insbesondere der Erwerb von telekommunikativen Fähigkeiten wird von Studierenden als Anreiz und als berufsrelevante Qualifikation verstanden und kann die Akzeptanz der Veranstaltung zusätzlich erhöhen (Gaiser, 2002).

Es empfiehlt sich auch für den Fall der eigenständigen Definition, eine Liste mit Beispielen bereitzustellen, um den Studierenden eine Orientierungshilfe zu bieten. Dies reduziert im übrigen auch den Betreuungsaufwand und erleichtert die Konsensfindung in der studentischen Arbeitsgruppe. Dies stellt erfahrungsgemäß ein komplexes Unterfangen dar, das in virtuellen Arrangements noch zusätzlich erschwert ist (Reinmann-Rothmeier, Nistor & Mandl, 2001).

Letzte Änderung: 01.06.2015

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