Ideenwettbewerb Digitale Souveränität: HFD sucht Projekte von Hochschulen
Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) hat den Ideenwettbewerb zum Thema digitale Souveränität ausgeschrieben. Er richtet sich an Projektgruppen deutscher Hochschulen, die entsprechende Vorhaben bereits umsetzen oder konkret planen. Die Förderung ist ideell statt finanziell: Vernetzung und fachliche Begleitung durch das HFD. Einreichungsfrist ist der 31. August 2026.
31.08.2026
Mit dem Ideenwettbewerb Digitale Souveränität wendet sich das HFD an Projektgruppen an deutschen Hochschulen, die entsprechende Vorhaben bereits umsetzen oder konkret planen. Ziel ist es, diese Projekte an Hochschulen zu realisieren und erfolgreiche Ansätze auf weitere Hochschulen zu übertragen. Der Wettbewerb richtet sich dabei bewusst nicht nur an technisch arbeitende Zielgruppen: Auch Ideen aus den Bereichen Governance, Awareness und Kommunikation sind ausdrücklich erwünscht.
Teilnahmevoraussetzungen und Themenfelder
Zur Teilnahme berechtigt sind Einzelprojekte und Projektgruppen mit laufenden oder konkret geplanten Vorhaben zur digitalen Souveränität. Die Projekte müssen skalierbar, also auf andere Hochschulen anwendbar, sein. Das bedeutet allerdings nicht, dass nur allgemeingültige Vorhaben ausgezeichnet werden: Auch Projekte, die spezifisch für einen Hochschultyp oder einen Studiengang funktionieren, kommen infrage. Als Themenfelder nennt das HFD beispielsweise Open Source, Data Governance, souveräne Cloud, KI-Infrastruktur oder digitale Identitäten. Vorhaben, die andere Aspekte der digitalen Souveränität berühren, können ebenfalls eingereicht werden.
Formale Anforderungen
Die formalen Anforderungen sind gering gehalten, um viele Projekte zu einer Bewerbung einzuladen. Die Form der Beschreibung des Projektes und der Bewerbung ist also völlig freigestellt, die Form der Bewerbung fließt auch nicht in die Jury-Entscheidung ein (sofern Ausrichtung und Mehrwert des Vorhabens deutlich werden).
Fristen und Auszeichnung
Einreichungen sind bis zum 31. August 2026 möglich. Im September 2026 prüft eine unabhängige Jury die eingegangenen Vorschläge und trifft eine Auswahl; die Bekanntgabe des Siegerteams ist für den 5. Oktober 2026 vorgesehen.
Die Förderung ist ideell und personell ausgerichtet, nicht finanziell: Im Vordergrund stehen Reichweite, Vernetzung und die Chance, eine Idee im realen Hochschulkontext zur Wirkung zu bringen. Das prämierte Projekt wird an einer passenden Hochschule oder in einem passenden Hochschulverbund praxisnah skaliert. Das Siegerteam erhält außerdem eine fachliche Begleitung durch das HFD-Team sowie Zugang zu dessen Netzwerk aus Expertinnen und Experten sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, über das gezielt Kooperationen im Hochschulbereich vermittelt werden. Darüber hinaus werden die ausgezeichneten Projekte über die Kommunikationskanäle des HFD sichtbar und können an HFD-Formaten wie Konferenzen und Workshops teilnehmen.
Webseite
Zielgruppe
Projektgruppen deutscher Hochschulen
Kontakt
Christopher Koitka-Fieke
E-Mail: koitka-fieke@hrk.de
Kategorisierung
Art des Termins
- Call / Ausschreibung
