Podiumsdiskussion: Sind Wissenschaftseinrichtungen die besseren Verlage?

Im Rahmen der virtuellen Open-Access-Woche für Berlin-Brandenburg „Quo vadis offene Wissenschaft” wird die Podiumsdiskussion „Sind Wissenschaftseinrichtungen die besseren Verlage?” abgehalten. Die Veranstaltung wird online durchgeführt, eine Anmeldung ist erforderlich.

Online

Open Access ist seit vielen Jahren eine Herzensangelegenheit der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Beide Bundesländer setzen sich seit Jahren aktiv für die Open-Access-Transformation ein. Das Aktivitätsspektrum der Wissenschaftseinrichtungen in der Region ist dabei breit gefächert. Zu den Einzelinitiativen zählen z. B.:

  • die Bereitstellung von Publikationsinfrastrukturen (z. B. Repositorien und Hochschulschriftenserver),
  • die Übernahme von Open-Access-Publikationskosten bzw. der Kosten sogenannter „Publish & Read“-Modelle (z. B. durch Beteiligung an den OA-Transformationsverträgen mit Verlagen im Rahmen von „Projekt DEAL“ samt einer aufwändigen publikationsbasierten Kostenabrechnung)
  • die Entwicklung automatisierter Prozesse u. a. für die Open-Access-Zweitveröffentlichung wissenschaftlicher Texte über Repositorien (Projekt „DeepGreen“)

Gerade vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Veränderungen des wissenschaftlichen Publikationswesens durch das „Projekt DEAL“ scheint die Zeit reif für eine erste Bilanz und für Reflexionen darüber, was mit welchem Weg erreicht wurde und was wir noch erreichen wollen. Zudem steht die Frage im Raum, wie sich das Geschäftsfeld und die entsprechenden Arbeitsprozesse der Bibliotheken nicht nur im Zuge der Digitalisierung, sondern insbesondere durch die Open-Access-Transformation verändern werden: Was bedeutet dieser Prozess z.B. im Hinblick auf zukünftige Funktionen von Bibliothekssystemen, gewissermaßen den „Flagschiffen“ bibliothekarischer Tools?

Einige dieser Fragen will die erste „Virtuelle Open Access Woche für Berlin-Brandenburg“ aufwerfen und zu beantworten versuchen. Das Event widmet sich in fünf Veranstaltungen in verschiedenen Formaten an wechselnden Wochentagen von November 2021 bis März 2022 der Zukunft von Open Access.

Event im Januar 2022: Sind Wissenschaftseinrichtungen die besseren Verlage?

Am 19. Januar 2022 diskutieren Detlef Büttner (Geschäftsführer Lehmanns Media), Dr. Kathrin Ganz (scholar-led.network und Redaktionsmitglied Open Gender Journal) und Dagmar Schobert (Leitung Publikationsdienste an der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin). Moderiert wird diese Diskussion von Dr. Thomas Mutschler (Leiter Abteilung Medienerwerbung und -erschließung an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena).

Kontakt

E-Mail: oabb@open-access-berlin.de

Kategorisierung

Art des Termins

  • Konferenz / Tagung / Symposium

Veranstaltungsform

  • Online
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