OSA – und was dann?

Zu Beginn des Jahres findet eine bundesweite Fachtagung zum Thema „OSA – und was dann? Die Nutzbarmachung von Online-Self-Assessments für die Studieneingangsphase“ statt. Im Vordergrund steht die Nutzbarmachung von Online-Self-Assessments (OSA) durch die Hochschulen zur Verbesserung der Studieneingangsphase in MINT-Fächern. Zentrales Ziel ist es, verschiedene Nutzungsmöglichkeiten von OSA sowie Chancen und Risiken in verschiedenen Anwendungsfeldern zu diskutieren und zu reflektieren.

Alte Mensa, Johann-Joachim-Becher-Weg 3, Campus Johannes Gutenberg-Universität, Mainz

Anfang des Jahres findet eine bundesweite Fachtagung zum Thema „OSA – und was dann? Die Nutzbarmachung von Online-Self-Assessments für die Studieneingangsphase“ statt. Die Fachtagung stellt den Abschluss der CZSK-Transferprojektförderlinie „Diagnose und Förderung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen in der Studieneingangsphase der MINT-Fächer“ dar. Sie rückt die Nutzbarmachung von Online-Self-Assessments (OSA) durch die Hochschulen zur Verbesserung der Studieneingangsphase in MINT-Fächern in den Vordergrund. Im Rahmen der Tagung soll eine Diskussion angestoßen werden, in welcher Weise OSA Anknüpfungspunkte zur Weiterentwicklung von Studium und Lehre bieten. Zentrales Ziel dieser Fachtagung ist, verschiedene Nutzungsmöglichkeiten von OSA sowie Chancen und Risiken in verschiedenen Anwendungsfeldern zu diskutieren und zu reflektieren. Darüber hinaus soll es Raum für Good-Practice-Umsetzungsbeispiele an verschiedenen Hochschulen geben und möchten mit Ihnen in den Austausch und eine hochschulübergreifende Diskussion kommen.

Die inhaltliche Gestaltung und Organisation der Tagung übernimmt das Carl-Zeiss-Stiftung Kolleg (CZSK) gemeinsam mit dem SPITZE-Projekt der Universität Koblenz-Landau und dem Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz. Das CZSK wird durch die Carl-Zeiss-Stiftung gefördert und ist an den Hochschulevaluierungsverbund e.V. angeschlossen. Ziel des CZSK ist es, die Hochschulen in Rheinland-Pfalz dabei zu unterstützen, in MINT-Studiengängen einen Beitrag zur Attraktivität und Qualität zu leisten und die Hochschullehre zu verbessern.

Hintergund

Online-Self-Assessments (OSA) haben sich seit der letzten Dekade als wichtige Ergänzung zu anderen Studienorientierungs- und Beratungsangeboten an Hochschulen im deutschsprachigen Raum etabliert. OSA informieren Studieninteressierte über die Anforderungen, Inhalte und den Aufbau von Studiengängen, tragen zur Korrektur von falschen Erwartungen über diese bei und fördern die Selbstreflexion hinsichtlich der persönlichen Passung der Studieninteressierten zu einem Studienfach, meist durch Eignungs- und Neigungsrückmeldungen zu anforderungsanalytisch festgelegten Leistungs- und Persönlichkeitsbereichen. In Evaluationsstudien konnte gezeigt werden, dass OSA-Teilnahme bei Studieninteressierten die Informiertheit verbessert, die Studienwahlunsicherheit verringert und zu realistischeren Erwartungen über ein Studienfach führt.

Neben den skizzierten Funktionen von OSA für die Studieninteressierten übernehmen OSA mehrere Funktionen für die Hochschulen. Hierzu zählt das strategische Bindungsmanagement (OSA als Erstkontakt mit der Hochschule), die Ergänzung und Erweiterung der Studienberatung sowie die Profilierung der Fachbereiche und Fächer durch Darstellung ihres Studienangebots. An einzelnen Hochschulen werden OSA als internes Steuerungsinstrument zur Verbesserung der Lehre eingesetzt. Beispielsweise können im Rahmen von OSA diagnostizierte Defizite als Anlass zur Empfehlung spezifischer Förderangebote der Hochschule genutzt werden bzw. mit Online-Qualifikationsangeboten verknüpft werden. Diese Verzahnung von Information, Beratung, Orientierung und Nachqualifizierung kann zur Homogenisierung von Vorwissen bei Studieninteressierten oder Studierenden in der Studieneingangsphase und somit zum Diversity Management der Hochschule beitragen.

Zielgruppe

Die Veranstaltung adressiert primär

  • Akteure der Online-Self-Assessment-Landschaft,
  • Personen, die in unterschiedlicher Weise Schnittstellen zur Verbesserung von Studium und Lehre in der Studieneingangsphase aufweisen, bspw. aus dem Bereich der Studienberatung, der Hochschulentwicklung und des Studiengangmanagements
  • Anbieter und Gestalter von Propädeutika, Vorkursen sowie Fördermaßnahmen in der Studieneingangsphase
  • Steuerungsakteure auf unterschiedlichen Ebenen (Hochschulpolitik, Hochschulleitung, Fachbereichsleitung) und
  • Lehrende.

Kontakt

E-Mail: CZSK@zq.uni-mainz.de
Telefon: +49 6131 39-20891

Kategorisierung

Art des Termins

  • Konferenz / Tagung / Symposium

Veranstaltungsform

  • Präsenzveranstaltung
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