ZWM-Digital-Tagung 2020: Wissenstransfer als Aufgabe von Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Am 22. und 23. Juni 2020 veranstaltet das Zentrum für Wissenschaftsmanagement e.V. (ZWM) die ZWM-Digital Tagung 2020. Thema der Veranstaltung lautet „Wissenstransfer als Aufgabe von Hochschulen und Forschungseinrichtungen“. Eingeladen sind Entscheider und Entscheiderinnen in Hochschulleitungen und in der Leitungsebene außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, „transferaktive Wissenschaftler/innen“ und dem Bereich der dritten Mission zugeordnetes Verwaltungspersonal sowie Interessierte aus Politik und Gesellschaft.

Wissenschaftliche Einrichtungen tragen maßgeblich zur Innovationsfähigkeit eines Landes bei. Dabei ist ihre gesellschaftliche Verortung und sich wandelnde Rolle heute mehr denn je ein Thema: Was sollen Wissenschaftseinrichtungen innerhalb der Gesellschaft leisten, wie können sie eine ihnen adäquate Rolle einnehmen und welche Beziehungen zu gesellschaftlichen Akteuren und Institutionen sollen sie etablieren, pflegen und weiterentwickeln? Wissenstransfer, Third Mission und regionales (oder weiterreichendes) Engagement von Hochschulen wie außerhochschulischen Forschungseinrichtungen sind zentrale Anforderungen, die dazu beitragen, den wirtschaftlichen Erfolg und die kulturelle Vielfalt einer Gesellschaft zu gewährleisten und zu befördern. In Zeiten von Digitalisierung, Wissensgesellschaft und einer mehr und mehr wissensbasierten Ökonomie verschränken sich soziale, wirtschaftliche und kulturelle Bedarfe der Gesellschaft und die entsprechenden Aufgaben von Hochschulen bzw. Forschungsinstitutionen unauflösbar.

Betrachtet man die Hochschulen, richtet sich naturgemäß das Augenmerk auf deren Beitrag zur Ausbildung qualifizierter Fachkräfte und den Beitrag, den ihre AbsolventInnen zur Verbreitung neu erworbenen Wissens an ihrer künftigen Wirkungsstätte leisten. Beim Umgang mit Wissen sind die Überführung von implizitem in explizites und von individuellem in kollektives Wissen als Ermöglichungsbedingungen eines jeden Wissenstransfers von zentralem Interesse.

Für Hochschulen wie außerhochschulische Forschungseinrichtungen ist der Anteil ihrer Forschung an wirtschaftlich relevanten Innovationen von besonderer Relevanz. Wie lässt sich der Wissens- und Technologietransfer hin zu (und die Kooperation mit) Wirtschaftsunternehmen, Netzwerken und anderen Einrichtungen stimulieren und noch effizienter gestalten, wie und in welchen Qualitätsdimensionen messen und evaluieren?

Zudem spielt – initiiert durch die Öffnung der Hochschulen – auch wissenschaftliche Weiterbildung an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis eine wesentliche Rolle für den wechselseitigen Wissenstransfer, im Sinne eines Austauschs, der Bedarfe der drei Akteursgruppen Hochschulen, Studierende und Unternehmen gleichermaßen bedient. Für den Ausbau der hochschulischen Weiterbildung sind neben anzupassenden rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen Politik und Hochschulen gefordert, gezielt Anreize zu setzen und strategische Ansätze zu fördern. Und die

Hochschulen haben als zentrale Aufgabe, Zielgruppen- und Serviceorientierung bei ihren Weiterbildungsangeboten zu stärken und nachfrage- wie bedarfsgerecht auf dem Weiterbildungsmarkt
für Berufstätige zu agieren

 Die vollständige Veranstaltung wird als Digitaltagung stattfinden.

Zielgruppe

Entscheider/innen in Hochschulleitungen und in der Leitungsebene außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, „transferaktive WissenschaftlerInnen“ und dem Bereich der dritten Mission zugeordnetes Verwaltungspersonal sowie Interessierte aus Politik und Gesellschaft.

Weitere Informationen

Anmelde- oder Einreichungsfrist

18.06.2020

Kosten

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist in der Regel kostenpflichtig.

Für alle TeilnehmerInnen wird eine einheitliche Schutzgebühr von 40,- Euro erhoben.

Kategorisierung

Art des Termins

  • Konferenz / Tagung / Symposium
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