Um die Ergebnisse der Diskussion festzuhalten, ist es im
traditionellen Seminar üblich, Studierende mit der
Protokollierung des Gesprächsverlaufs zu beauftragen. Die
Protokolle werden an die Teilnehmer verteilt und dienen als
kollektiver Wissensspeicher und Gedächtnisstütze. Denkbar ist
Referat, Protokoll und Hausarbeit als Prüfungsleistung
zusammenzufassen. So ersparen Sie sich langwierige
Diskussionen zur Protokollführung.
Auch in (teil-)virtualisierten Arrangements bietet sich aus
den beschriebenen Gründen eine Verschriftlichung der
Diskussion durch die Studierenden an. So kann bei einer
Diskussion in Präsenz insbesondere die Distribution der
Protokolle automatisiert werden. Neue Medien können jedoch
auch für die Diskussion selbst zum Einsatz kommen.
Präsenztermine werden dabei durch synchrone oder asynchrone
Kommunikationsmedien ersetzt. Für diesen Zweck kommen in
erster Linie
Chatprogramme
und
Newsgroups
beziehungsweise E-Mail-Archive in Frage.
Eine Online-Diskussion sollte allerdings nur in Betracht
gezogen werden, wenn dafür inhaltliche Gründe bestehen, das
heißt wenn die Beteiligten aus bestimmten Gründen räumlich
und/oder zeitlich getrennt diskutieren müssen.
In Abhängigkeit von der gewählten technischen Unterstützung
unterscheidet sich das konkrete Vorgehen. In der Vertiefung
zeigen wir auf, in welcher Weise die Dokumentation der
Diskussion technisch unterstützt werden kann und welche
Aufgaben sich daraus für die Beteiligten ergeben.