In Osnabrück trafen sich 22 Projekte mit dem Auftrag,
Organisationsmodelle zur verstärkten Nutzung von E-Learning und E-Teaching
an Hochschulen zu entwickeln und zu erproben. Mit sieben Vorträgen, vier
Panels und einem Telekolloquium („Mit Zuckerbrot und Peitsche. Ist das
E-Learning reif für die Studierenden“) wurde die breite Themenpalette des
Change-Management, Informations-Management, der Geschäftsmodelle und des
Datenschutz behandelt. Die rege Diskussionsbeteiligung der anwesenden
ProjektvertreterInnen zeigte deutlich, dass noch viele praktische Probleme
zu lösen sind, wenn E-Learning und E-Teaching inhaltlich, organisatorisch
und nicht zuletzt technisch (Stichwort Single Sign-On) im Hochschulalltag
integriert werden soll. Die nicht zu unterschätzenden Probleme der
Dienste-Integration und dabei zu lösende Schnittstellen-Fragen standen bei
vielen Beiträgen im Mittelpunkt, so dass sich ein Teilnehmer veranlasst sah
zu fragen, wo denn dabei das E-Learning bliebe.
Dass nicht zuletzt darüber weiterer Diskussionsbedarf besteht, zeigt sich
an der Bildung einer Arbeitsgruppe Didaktik, ebenso wie zu den Themen
Geschäftsmodelle, strukturelle Umsetzung und Schnittstellen.