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Rechte und Verwertung

Rechtemanagement beim E-Learning

Das Internet wurde vor einiger Zeit noch als Raum der unbegrenzten Möglichkeiten und grenzenloser Freiheit angesehen. Nach den ersten Klagen wegen Urheberrechtsverletzungen spätestens weiß man, auch im Internet gibt es Grenzverläufe, die man kennen muss – eine Missachtung kann einen teuer zu stehen kommen.

Ob Sie die Entwicklung einer multimedialen Lernumgebung planen oder eine Seminarhomepage ins Netz stellen möchte - rechtliche Fragen stellen sich in allen Phasen eines Projektes - von der Konzeption über die Entwicklung bis hin zu Einsatz und Verwertung:

  • In der Konzeptionsphase geht es hauptsächlich darum zu klären, wofür die Ergebnisse Ihres Projektes genutzt werden sollen und welche Personen während der Anfertigung Urheberrechte erwerben.
  • In der Entwicklungsphase stellt sich vor allem die Frage, welche Materialien unbedenklich übernommen werden können, in welchen Fällen die Zustimmung des Rechteinhabers benötigt wird und wie man diese einholen kann.
  • In der Einsatzphase sind rechtliche Aspekte der Veröffentlichung von Dokumenten im Internet ebenso zu bedenken wie Lizenzmodelle bei Verwertung und Transfer der Projektergebnisse.

Wir haben für Sie die Informationen zu den wichtigsten Rechtsfragen die das Urheberrecht und kommerzielle und alternative Lizenzmodelle betreffen zusammengestellt. Wählen Sie ein Kapitel im rechten Menü, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten.

Weitere Materialien:
  • Die Georg-August-Universität Göttingen hat zur Klärung von rechtlichen Fragen der Online-Lehre einen Support-Bereich eingerichtet. Besonders ausführlich werden Themen wie "Verwendung von urheberrechtlich geschütztem Material in der Lehre" und "Richtlinien bei Bild- und Tonaufnahmen" behandelt.
  • Im Rahmen eines Projekts, das das Multimedia Kontor Hamburg zur Unterstützung der Vermarktung von Projekten des Hamburger Förderprogramms „E-Learning und Multimedia in der Hochschullehre“ durchgeführt hat entstand der Praxis-Leitfaden "Rechtsfragen bei E-Learning" der kostenlos im Netz zur Verfügung steht.
  • Das Rechtsportal eLLa (E-Learning and Law), das für die niedersächsischen Hochschulen konzipiert wurde, bietet ausführliche Informationen zu Rechtsfragen (nur für registrierte Nutzer/innen).
  • Einen umfangreichen Ratgeber Multimediarecht für die Hochschulpraxis, mit Inhalten zum Urheberrecht, Patentrecht und Onlinerecht mit Verträgen, Verwertungsmodellen und Rechtemanagement bietet das Centrum für E-Competence in Nordrhein-Westfalen an.
  • Das Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes und der Virtuelle Campus Rheinland-Pfalz bieten gemeinsam das Informationssystem "remus-Hochschule“ an. Das Angebot stellt grundlegende Informationen zu rechtlichen Fragen beim Einsatz von Multimedia und Internet in den Hochschulen zur Verfügung.
  • In einer kurzen Broschüre (Stand 2009) informiert die eLearning Service Abteilung der Universität Hannover über Rechtssicherheit im E-Learning.
  • Das österreichische Rechtsportal " www.elearningrechtsfragen.at" informiert über juristische Fragen im Bereich E-Learning. Die Informationen können unter der URL: http://www.elearningrechtsfragen.at je nach Zielgruppe, also Lehrende, Studierende oder Hochschule allgemein, abgefragt werden.
  • Mit dem 1. März 2007 ist das neue Telemediengesetz in Kraft getreten. Die wesentlichen Veränderungen bestehen darin, dass Spam-Mails nun als Ordnungswidrigkeit deklariert werden, die Auskunftsmöglichkeiten von personenbezogenen Daten erweitert und die Trennung zwischen Teledienst und Mediendienst aufgegeben wurden; durch das neue Gesetz gibt es nur noch Telemedien, worunter man "alle elektronischen Informations- und Kommunikationsdienste" versteht (Telekommunikation und Rundfunk ausgeschlossen). Eine ausführliche Darstellung des Telemediengesetzes finden Sie unter: http://www.telemedien-und-recht.de/. Im Webblog "Law Podcasting" wird ein fünfteiliger Podcast zum Download angeboten, der das Gesetz erläutert.
  • Der Blog iRights.info ist ein Projekt des Vereins zur Pflege von Medienkulturen e.V. und richtet sich an juristische Laien, die sich über Urheberrechtsfragen in der digitalen Welt informieren möchten.
  • J!Cast ist ein Projekt im Rahmen einer Dissertation zu Internetradio, Podcast und Recht an der Uni Münster. Regelmäßig werden hier Interviews mit Medienrechtsexperten zu aktuellen Ereignissen oder Urteilen veröffentlicht, die dem rechtlich interessierten Hörer die juristischen Feinheiten rund um Internet, neue Medien und Telekommunikation näher bringen.
  • Klicksafe.de ist eine von der Europäischen Kommission unterstützte Initiative, die das Thema Internet und digitale Medien kompetent und kritisch behandelt und damit dem Nutzer ein Bewusstsein für problematische Bereiche neuer Medien vermitteln will. Hier finden Sie Ratgeber und Bröschüren zu unterschiedlichen Themengebieten.

Letzte Änderung: 18.05.2012


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