Animationen und 3D-Content – was ist bei der Gestaltung zu berücksichtigen?

Animationen und dreidimensionale Darstellungen erzeugen Aufmerksamkeit und bieten viele Möglichkeiten, Lernende zu aktivieren. Im Vergleich mit anderen digitalen Darstellungsformaten stehen sie jedoch häufig nicht im Fokus von Lehrenden. Im Online-Event soll vorgestellt werden, welches Potenzial damit verbunden ist, Lerninhalte nicht nur bewegt und realitätsnah, sondern auch interaktiv zu präsentieren. Dabei kommt neben der (lern-)psychologischen auch die medientechnische Perspektive zur Sprache.
Bild zur Online-Veranstaltung
Prof. Dr. Stephan Schwan und Dr. Martin Lachmair (beide IWM), Prof. Dr. Rolf Plötzner (PH Freiburg)

Bestimmte Formen von digitalen Bildungsressourcen – z.B. Videos oder Ton – gelten schon fast als „klassisch“. Doch die Möglichkeiten sind viel umfangreicher: Animationen, Simulationen und 3D-Content ermöglichen nicht nur die „realistische“ Abbildung von (bewegten) Lerngegenständen, sondern auch die interaktive und spielerische Erkundung oder die Veränderung von Variablen durch die Lernenden.

Doch neben den damit verbunden Chancen können solche Möglichkeiten auch schnell zu einer Überforderung der Nutzenden führen, etwa weil sie ihre Aufmerksamkeit eher der Steuerung der Lernelemente zuwenden als den Inhalten. In der Online-Veranstaltung gehen Prof. Dr. Rolf Plötzner (HS Freiburg), Autor des interaktiven E-Books Understanding Explanatory Animation und Prof. Dr. Stefan Schwan, Leiter der Arbeitsgruppe Realitätsnahe Darstellungen am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) aus psychologischer Perspektive auf die Besonderheiten von Animationen und dreidimensionalem Content ein; Dr. Martin Lachmaier aus der Abteilung Medientechnik des IWM beleuchtet die medientechnischen Aspekte des Themenfeldes.

Dr. Martin Lachmair
Martin Lachmair ist seit Juli 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Medienentwickler am Leibniz-Institut für Wissensmedien in der Arbeitsgruppe Medienentwicklung und der Arbeitsgruppe Multimodale Interaktion. Sein wissenschaftliches Interessengebiet liegt an der Schnittstelle zwischen kognitiven Prozessen und der Nutzung von modernen Medien, insbesondere Virtual und Mixed Reality, unter Einbezug von (körperlicher) multimodaler Interaktion.
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Prof. Rolf Plötzner
Diplom, Promotion und Habilitation in Psychologie an der Universität Freiburg. Tätigkeiten als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Freiburg, dem Learning Research and Development Center der University of Pittsburgh (U.S.A.) und dem Institut für Wissensmedien in Tübingen. Seit 2002 Professur für Mediendidaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Arbeitsschwerpunkte sind Lernen mit Multimedia und Animationen, Lernstrategien und Mobiles Lernen.
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Prof. Stephan Schwan
Stephan Schwan ist seit 2004 Professor für Lehr-Lern-Forschung und Leiter der Arbeitsgruppe „Wissenserwerb mit Cybermedien“ am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Kognitive Verarbeitung dynamischer Bildmedien, Lernen in virtuellen Realitäten, Wissenserwerb in Museen und Ausstellungen. 2002 bis 2004 Professor für E-Learning und Leiter der Abteilung für Sozial- und Organisationspsychologie an der Johannes Kepler Universität Linz. Tätigkeiten am Psycholo [...]
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