Namensraum/Namespace

Namensräume beschreiben in der Informatik den Kontext, in den ein Objekt (der "Name") eingebettet ist. Sie dienen der eindeutigen Zuordnung von Objekten. Innerhalb eines bestimmten Namenraumes können Programmierer dadurch Objekten Namen geben, ohne Rücksicht darauf, ob diese Namen außerhalb des Namenraumes bereits vergeben sind. Das W3C verabschiedete im Januar 1999 eine Regelung, die festlegt wie Elemente in XML -Dokumenten zu bezeichnen sind, wenn sie aus unterschiedlichen Zusammenhängen (DTDs) stammen. Innerhalb des Dokuments, in dem diese Namen verwendet werden, muss eine Deklaration stattfinden, die klar macht, dass ein Präfix mit einem bestimmten Namensraum- URI assoziiert ist. Auch die meisten modernen Programmiersprachen verwenden Namensräume, um es Programmierern zu ermöglichen, komplexe Programme aus einzelnen Programmpaketen zu kombinieren.
Barrierefreiheit Direkt zum Inhalt Übersicht Erweiterte Suche Direkt zur Navigation Kontakt