E-Learning-Kurznachrichten im Überblick

24.11.2009: ** ILIAS gründet Verein ** Abmahnung für Soziale Netzwerk-Anbieter ** Österreicher Hochschulen auf iTunes University ** Uni Halle-Wittenberg kooperiert mit studieren.de ** Gemeinsame Wissenschaftskonferenz setzt auf Digitalisierung von Forschungsergebnissen **

Neugründung: Verein “ILIAS open source e-Learning“

Mit dem Ziel, die strategische Entwicklung der Open Source Software zum Betrieb einer Lernplattform ILIAS zu fördern, gründeten vor kurzem Mitglieder der ILIAS-Community den Verein “ILIAS open source e-Learning“. ILIAS wird seit Jahren von einem Team an der Uni Köln gemanagt. Einige Hochschulen haben sich zu einem Kooperationsnetzwerk zusammengeschlossen und finanzieren darüber zum Teil das Projektmanagement und die Entwicklung. Andere Akteure - wie Unternehmen oder auch Privatpersonen - haben nach anderen Mitwirkungsalternativen gefragt. Mit dem Verein steht jetzt eine Plattform zur Verfügung, in der sich alle Anwender und Unterstützer engagieren können. Ziel ist es, dass die Arbeitweise des Vereins, der des Koordinationsteams entspricht: Offen, transparent und gemeinschaftlich. Weitere Informationen zum Verein erhalten Sie per Mail an verein@ilias.de, auf den Seiten der ILIAS-Communityhttp://www.ilias.de

EinInterview mit dem Vorstand des Vereins Dr. Norbert Brombergerfindet sich im Portal Checkpoint

Sozialer Netzwerke werden verbraucherfreundlicher
Datenschutz- und Vertragsregeln Sozialer Netzwerke werden verbraucherfreundlicher. Die Anbieter Xing, MySpace, Facebook, Lokalisten, Wer-kennt-Wen und StudiVZ verpflichteten sich in Unterlassungserklärungen, bestimmte Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen nicht mehr zu verwenden. So verzichten Anbieter etwa künftig darauf, von Nutzern eingestellte Inhalte nach ihrem Belieben zu verwenden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte die sechs führenden Betreiber wegen zahlreicher Klauseln abgemahnt. Die Verfahren hat der vzbv im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) finanziell geförderten Projekts "Verbraucherrechte in der digitalen Welt" durchgeführt. Über dessen Internetseite www.surfer-haben-rechte.de werden Hinweise von unzufriedenen Nutzern im Zusammenhang mit Internetangeboten unterschiedlichster Art gesammelt und geprüft.
Quelle:Verbraucherzentrale Bundesverband, 12.11.09

Österreicher Hochschulen auf iTunes University
Auf „iTunes University“ stellen Universitäten kostenlose Podcasts,Video- und Audio-Dateien, Vorlesungen, Skripten sowie andereLehrmaterialien zur Verfügung. Seit Kurzem sind auch Lehr- undForschungsinhalte einiger österreichischer Hochschulen verfügbar. DieUniversität Innsbruck etwa hat seit Mitte Oktober mehr als 400 Videos,Audiodateien und PDF- Dokumente online zugänglich gemacht. ChristianFlatz vom Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Universität Innsbruckbeschreibt das Angebot: „Die aktuellen Inhalte reichen vonArchitekturtheorie über physikalische Experimente, eine Einführung indie Wirtschaftsinformatik bis hin zu Vorträgen und Diskussionen desArbeitskreises Wissenschaft und Verantwortlichkeit.“ Zusätzlich werdenMitschnitte von wichtigen Vorträgen, Tagungen und Konferenzen denStudierenden und Forschern über das Onlineportal der Universitätzugänglich gemacht. Die Technische Universität Graz stellt ebenfallsseit Anfang November wissenschaftliche Inhalte über den iTunes Storeals Podcasts zur Verfügung. Astrid Kleinhanns, Managing Director der WUExecutive Academy, die in Zukunft auch das Podcast-Service kostenloszur Verfügung stellen will, sieht auch Vorteile für die Vortragenden:„Unsere Vortragenden erhalten so die Möglichkeit, ihr Wissen über dieGrenzen des Hörsaals hinaus mit Interessierten zu teilen und sichnachhaltig als Experten in ihrem jeweiligen Fachgebiet zupositionieren“.
Quelle:Die Presse, 20.11.09

Universität Halle-Wittenberg kooperiert bei der Bewerbung von Studierenden mit dem Portal studieren.de
In der Marketing-Kampagne "Ich will Wissen!" der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) spielen Neuen Medieneine Hauptrolle zur Studierendengewinnung. Als erste Universität in Deutschland realisiert die MLU eine Schnittstelle zu einem Studienwahl-Portal. Auf diesem Wege sind auch dort alle wichtigen Informationen über das komplette Studienangebot der Universität zu finden, und zwar tagesaktuell. Dreh- und Angelpunkt des Informationsangebots der Hochschule ist das Internetportal www.ich-will-wissen.de. Neben den Basisinformationen, wie Zulassungsbedingungen, Leistungspunkten und Regelstudienzeit werden nun erstmalig auch die detaillierten Studiengangsbeschreibungen mit den von studieren.de neu geschaffenen Studienprofilen über eine XML-Schnittstelle abgeglichen. Der Vorteil für die Hochschule: Aktuelle Studiengangsinformationen werden automatisch ausgetauscht und müssen nicht wie bisher manuell in verschiedene Datenbanken eingepeist werden.
Quelle:Hochschulnachrichten.com, 17.11.09


Digitalisierung von Forschungsergebnissen zentrales Ziel des Akademienprogramms der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) würdigt auf ihrer Sitzung vom 2. November 2009 in Bonn die Weiterentwicklung des Akademienprogramms und beschließt das Programm für 2010. Im nächsten Jahr sollen den 157 Forschungsvorhaben in 202 Arbeitsstellen insgesamt 49,3 Millionen Euro zur Verfügung stehen einschließlich fünf neuer Vorhaben aus der Musikwissenschaft, der Altphilologie, der Mittelalterlichen Geschichte, der Ägyptologie und der Wissenschaftsgeschichte, die nach dem Beschluss der GWK zum 1. Januar 2010 in das Akademienprogramm aufgenommen werden können. „Von besonderem Interesse bei der Weiterentwicklung des Akademienprogramms – so heisst es in der Presseerklärung - ist für Bund und Länder die Ausarbeitung und Implementierung eines Gesamtkonzepts für die Digitalisierung und langfristige elektronische Zugänglichkeit der Forschungsergebnisse aus dem Akademienprogramm.“
Quelle:Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften, 04.11.2009


Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

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