E-Learning-Kurznachrichten im Überblick

28.11.2009: ** ILIAS gründet Verein ** Abmahnung für Soziale Netzwerk-Anbieter ** Österreicher Hochschulen auf iTunes University ** Uni Halle-Wittenberg kooperiert mit studieren.de ** Gemeinsame Wissenschaftskonferenz setzt auf Digitalisierung von Forschungsergebnissen **Neugründung: Verein “ILIAS open source e-Learning“


Neugründung: Verein “ILIAS open source e-Learning“

Mit dem Ziel, die strategische Entwicklung der Open Source Softwarezum Betrieb einer Lernplattform ILIAS zu fördern, gründeten vor kurzemMitglieder der ILIAS-Community den Verein “ILIAS open sourcee-Learning“. ILIAS wird seit Jahren von einem Team an der Uni Kölngemanagt. Einige Hochschulen haben sich zu einem Kooperationsnetzwerkzusammengeschlossen und finanzieren darüber zum Teil dasProjektmanagement und die Entwicklung. Andere Akteure - wie Unternehmenoder auch Privatpersonen - haben nach anderen Mitwirkungsalternativengefragt. Mit dem Verein steht jetzt eine Plattform zur Verfügung, inder sich alle Anwender und Unterstützer engagieren können. Ziel ist es,dass die Arbeitweise des Vereins, der des Koordinationsteamsentspricht: Offen, transparent und gemeinschaftlich. WeitereInformationen zum Verein erhalten Sie per Mail an verein@ilias.de, aufden Seiten der ILIAS-Community http://www.ilias.de

Ein Interview mit dem Vorstand des Vereins Dr. Norbert Bromberger findet sich im Portal Checkpoint

Sozialer Netzwerke werden verbraucherfreundlicher
Datenschutz- und Vertragsregeln Sozialer Netzwerke werdenverbraucherfreundlicher. Die Anbieter Xing, MySpace, Facebook,Lokalisten, Wer-kennt-Wen und StudiVZ verpflichteten sich inUnterlassungserklärungen, bestimmte Geschäftsbedingungen undDatenschutzbestimmungen nicht mehr zu verwenden. So verzichten Anbieteretwa künftig darauf, von Nutzern eingestellte Inhalte nach ihremBelieben zu verwenden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)hatte die sechs führenden Betreiber wegen zahlreicher Klauselnabgemahnt. Die Verfahren hat der vzbv im Rahmen des vomBundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz(BMELV) finanziell geförderten Projekts "Verbraucherrechte in derdigitalen Welt" durchgeführt. Über dessen Internetseitewww.surfer-haben-rechte.de werden Hinweise von unzufriedenen Nutzern imZusammenhang mit Internetangeboten unterschiedlichster Art gesammeltund geprüft.
Quelle:Verbraucherzentrale Bundesverband, 12.11.09

Österreicher Hochschulen auf iTunes University
Auf „iTunes University“ stellen Universitäten kostenlose Podcasts,Video- und Audio-Dateien, Vorlesungen, Skripten sowie andereLehrmaterialien zur Verfügung. Seit Kurzem sind auch Lehr- undForschungsinhalte einiger österreichischer Hochschulen verfügbar. DieUniversität Innsbruck etwa hat seit Mitte Oktober mehr als 400 Videos,Audiodateien und PDF- Dokumente online zugänglich gemacht. ChristianFlatz vom Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Universität Innsbruckbeschreibt das Angebot: „Die aktuellen Inhalte reichen vonArchitekturtheorie über physikalische Experimente, eine Einführung indie Wirtschaftsinformatik bis hin zu Vorträgen und Diskussionen desArbeitskreises Wissenschaft und Verantwortlichkeit.“ Zusätzlich werdenMitschnitte von wichtigen Vorträgen, Tagungen und Konferenzen denStudierenden und Forschern über das Onlineportal der Universitätzugänglich gemacht. Die Technische Universität Graz stellt ebenfallsseit Anfang November wissenschaftliche Inhalte über den iTunes Storeals Podcasts zur Verfügung. Astrid Kleinhanns, Managing Director der WUExecutive Academy, die in Zukunft auch das Podcast-Service kostenloszur Verfügung stellen will, sieht auch Vorteile für die Vortragenden:„Unsere Vortragenden erhalten so die Möglichkeit, ihr Wissen über dieGrenzen des Hörsaals hinaus mit Interessierten zu teilen und sichnachhaltig als Experten in ihrem jeweiligen Fachgebiet zupositionieren“.
Quelle:Die Presse, 20.11.09

Universität Halle-Wittenberg kooperiert bei der Bewerbung von Studierenden mit dem Portal studieren.de
In der Marketing-Kampagne "Ich will Wissen!" derMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) spielen NeuenMedieneine Hauptrolle zur Studierendengewinnung. Als erste Universitätin Deutschland realisiert die MLU eine Schnittstelle zu einemStudienwahl-Portal. Auf diesem Wege sind auch dort alle wichtigenInformationen über das komplette Studienangebot der Universität zufinden, und zwar tagesaktuell. Dreh- und Angelpunkt desInformationsangebots der Hochschule ist das Internetportalwww.ich-will-wissen.de. Neben den Basisinformationen, wieZulassungsbedingungen, Leistungspunkten und Regelstudienzeit werden nunerstmalig auch die detaillierten Studiengangsbeschreibungen mit den vonstudieren.de neu geschaffenen Studienprofilen über eineXML-Schnittstelle abgeglichen. Der Vorteil für die Hochschule: AktuelleStudiengangsinformationen werden automatisch ausgetauscht und müssennicht wie bisher manuell in verschiedene Datenbanken eingepeist werden.
Quelle:Hochschulnachrichten.com, 17.11.09

Digitalisierung von Forschungsergebnissen zentrales Ziel des Akademienprogramms der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) würdigt auf ihrerSitzung vom 2. November 2009 in Bonn die Weiterentwicklung desAkademienprogramms und beschließt das Programm für 2010. Im nächstenJahr sollen den 157 Forschungsvorhaben in 202 Arbeitsstellen insgesamt49,3 Millionen Euro zur Verfügung stehen einschließlich fünf neuerVorhaben aus der Musikwissenschaft, der Altphilologie, derMittelalterlichen Geschichte, der Ägyptologie und derWissenschaftsgeschichte, die nach dem Beschluss der GWK zum 1. Januar2010 in das Akademienprogramm aufgenommen werden können. „Vonbesonderem Interesse bei der Weiterentwicklung des Akademienprogramms –so heisst es in der Presseerklärung - ist für Bund und Länder dieAusarbeitung und Implementierung eines Gesamtkonzepts für dieDigitalisierung und langfristige elektronische Zugänglichkeit derForschungsergebnisse aus dem Akademienprogramm.“
Quelle:Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften, 04.11.2009

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

Kommentare (0)