Jahrestagung der GMW 2026: Beiträge gesucht

Die Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. (GMW) findet dieses Jahr vom 21. bis 23. September 2026 an der Hochschule Campus Wien statt und befasst sich mit Transformationsprozessen in der Hochschulbildung und akademischen Praxis. Im Fokus stehen Aspekte der Veränderungen in der Lehre sowie Herausforderungen im Bereich Forschung und der organisatorischen Gestaltung. Interessierte können sich mit Kurz- oder Langpräsentationen, Poster sowie Workshops an der Tagung beteiligen. Eine Beitragsvorstellung ist auch im Online-Track möglich. Die Frist für Einreichungen endet am 31. Mai 2026 .

31.05.2026

Die GMW-Jahrestagung trägt in diesem Jahr den Titel „Lebenslanges Lernen und akademische Praxis in Zeiten von KI: Organisationale, soziale und didaktische Transformation“. Im Fokus stehen Aspekte der Veränderungen in der Lehre sowie Herausforderungen im Bereich Forschung und der organisatorischen Gestaltung. In einer Kooperation der GMW, der Hochschule Campus Wien und der Pädagogischen Hochschule Wien wird zudem ein Track zur Elementarbildung angeboten, der die Rolle digitaler Medien sowie generativer KI in den Lebenswelten der Kinder und den Umgang damit in der Elementarpädagogik thematisiert.

Die Tagung, die auch eine online-Teilnahme ermöglicht, beginnt am Montag, den 21.9.2026 um 13 Uhr mit einem Preconference-Tag, der bis ca. 17 Uhr dauert. Anschließend findet ein informelles Get-Together auf Selbstzahlerbasis statt. Die Haupttagung findet am Dienstag, den 22.9. und Mittwoch, den 23.9.2026 statt.

Inhaltliche Ausrichtung: Transformation

Im Rahmen der Tagung werden in vier Bereichen insbesondere folgende Aspekte anhand von Forschungsergebnissen und Praxisbeispielen beleuchtet:

  • Organisation
    • Durch welche organisatorischen Vorhaben oder Anpassungen werden Transformationsprozesse in einer Hochschule begleitet oder unterstützt?
    • Welche Ansätze nehmen Hochschulen zur Qualifizierung von Lehrenden und Forscher/innen rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz vor?
    • Wo finden sich Beispiele für die Umsetzung des EU KI-Acts Betrachten und wie sind diese ausgestaltet?
  • Lehre
    • Welche Veränderungen beobachten wir in Bezug auf die Gestaltung von Curricula und Prüfungsformate?
    • Welche Lehrmethoden und -ansätze wie auch Lehrhaltungen eignen sich im Kontext dieser Veränderungen besonders?
    • Welche Anforderungen entstehen in Bezug auf die Kompetenzen von Lehrenden und wie wird diesen z. B. durch Qualifizierungsprogrammen und Supportstrukturen begegnet (Verbindung zu organisatorischen Aspekten)?
  • Forschung
    • Welche (neue) Anforderungen entstehen durch den Einsatz generativer KI und digitaler Technologien in Bezug auf Forschungsmethoden und den Umgang mit Forschungsergebnissen?
    • Welche ethischen oder rechtlichen Herausforderungen entstehen hierbei?
    • Wie wird diesen begegnet?
    • Wie sehen Ansätze forschungsorientierten Lehrens und Lernens im Kontext dieser Entwicklungen aus?
    • Welche Erfahrungen liegen hierbei vor?
  • Elementarbildung
    • Inwiefern haben neue Technologien in die Lebenswelt junger Kinder und deren erste Bildungseinrichtung Eingang gefunden?
    • Welche Chancen und Herausforderungen lassen sich für frühe Lernprozesse ausmachen?
    • Welche kompensatorischen Einsatzmöglichkeiten sind denkbar?
    • Welchen Einfluss haben smarte Anwendungen auf die psychosoziale Entwicklung junger Kinder?
    • Wie wirken sich Interaktionen mit responsivem Spielzeug auf Beziehungs- und Denkentwicklung aus?
    • Was lässt sich daraus didaktisch-methodisch ableiten?
    • Welche Erfahrungen liegen bereits vor?
    • Welches Rollenverständnis verbinden Elementarpädagog/innen mit Medienbildung?

Beitragsformate

Es können verschiedene Beitragsformate eingereicht werden. Neben der Option, sich mit einem Beitrag vor Ort an der Tagung zu beteiligen, besteht auch die Option, den Beitrag im Online-Track vorzustellen. Workshops können am Preconference-Tag (1-3 Stunden), auf der Haupttagung oder online (je 1-1,5 Stunden) angeboten werden. Die entsprechende Präferenz sollte bei der Einreichung angegeben werden.

  • Kurzpräsentation und Shortpaper: 10-15 min. Vortrag, Länge der Einreichung/Publikation: 5-8 Seiten im vorgegebenen Layout
  • Langpräsentation und Fullpaper: Vortrag: 20 min. Länge der Einreichung/Publikation: 10-12 Seiten im vorgegebenen Layout
  • Poster und Shortpaper: Vorstellung in Postersession, Länge der Einreichung/Publikation: 5-8 Seiten im vorgegebenen Layout
  • Workshop: Dauer des Workshops 1-3 Std. auf der Tagung, Länge des Abstracts: 3-5 Seiten, keine Publikation im Tagungsband

Einreichungsformat

Über ein Konferenztool, das über der Webseite der GWM-Tagung zu finden ist, können die Full- und Shortpapers bzw. Abstracts für Workshops eingereicht werden, die in einem Double-Blind-Verfahren begutachtet werden. Nach Annahme des Beitrags können Einreichende diesen auf der Basis der Rückmeldungen der Gutachterinnen und Gutachter überarbeiten, auf der Tagung vortragen und zugleich für den Tagungsband einreichen, der zur Tagung veröffentlicht wird.

Zeitplan

  • Einreichung der Beiträge: ab 01.04. bis 31.05.2026
  • Benachrichtigung über Annahme/Ablehnung: ab 30.06.2026
  • Abgabe der finalen Version des Beitrags: ca. 31.07.2026
  • Tagung in Wien und online: 21. bis 23.09.2026

Weitere Informationen

Anmelde- oder Einreichungsfrist

31.05.2026

Kategorisierung

Art des Termins

  • Call / Ausschreibung