Bericht über die erste Konferenz zum Inverted Classroom Model

Am 14. Und 15. Februar 2012 wurde die erste Konferenz zum Inverted Classroom Model an der Philipps-Universität Marburg von Prof. Jürgen Handke, Anna Maria Schäfer und Alexander Sperl ausgerichtet. Die Tagung befasste sich mit dem Konzept des umgedrehten Unterrichts ("inverted classroom"). Bei diesem methodischen Ansatz ist das Hauptanliegen, wertvolle Gruppen- und Interaktionszeit in Realsitzungen dadurch zu gewinnen, dass Inputphasen (z.B. Lehrervorträge) "vorgelagert" werden: Die Lernenden arbeiten in Vorbereitung auf eine Sitzung Videos, Bildschirmaufzeichnungen oder Multimedia-Materialien durch; in der eigentlichen Sitzung wird dadurch mehr Zeit für Diskussionen, die Klärung von Fragen und die individuelle Betreuung gewonnen.

Die Tagung nahm dabei sowohl schulische als auch hochschulische Aspekte in den Blick. Aaron Sams und Dan Spencer, zwei Lehrer aus den USA, gestalteten am ersten Tag Workshops für Lehrerinnen und Lehrer. Der zweite Tag befasste sich schwerpunktmäßig mit der Frage, wie das Inverted Classroom Model in der Hochschule, insbesondere in Vorlesungen, umgesetzt werden kann. Hier berichteten unter anderem Jürgen Handke aus der Anglistik und Christian Spannagel aus der Mathematik.

Die Tagung wurde von vielen Beteiligten als ausgesprochen ertragreich bezeichnet, sodass die nächste Tagung 2013 bereits vorbereitet wird. Vortragsaufzeichnungen und Materialien zur ICM 2012 können unter http://invertedclassroom.wordpress.com/ bezogen werden. Darüber hinaus ist ein Konferenzband mit Beiträgen zur ICM 2012 in Vorbereitung.
Letzte Änderung: 08.04.2015

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