Podiumsdiskussion zum Thema „Digitalisierung der Wissenschaft”

Führt die Digitalisierung zu einer Veränderung der wissenschaftlichen Bewertungs- und Evaluationskultur? Dieser Frage widmet sich die Diskussionsveranstaltung, die am WBZ, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, stattfinden wird. Anmeldungen sind noch bis zum 12. November 2015 möglich.

Berlin

Die Digitalisierung verändert die Wissenschaft. Webbasierte Infrastrukturen ermöglichen neue Formen der kollaborativen Wissensproduktion und ebenso pluralisieren sich mit dem Einzug des Web 2.0 die Publikations- und Rezeptionspraktiken von Wissen. Inwieweit wirkt jedoch die Digitalisierung bis in die Leistungsbewertung hinein? Bedeutet „digital scholarship“ eine Kriterienverschiebung im wissenschaftlichen Anerkennungssystem und/oder in institutionellen Evaluationsverfahren? Wo verlaufen die Grenzen des ‚digital divide‘ in der Wissenschaft und mit welchen Folgen? Mit dem digitalen Wandel stellen sich alte Fragen neu: Wie lässt sich wissenschaftliche Qualität messen (Stichwort: Altmetrics)? Wie können die Eigenheiten der Disziplinen bei der Indikatorenbildung berücksichtigt werden? Aber auch: Wer sind die „berechtigten“ Akteure, um wissenschaftliche Leistungen zu bewerten? Ziel der Podiumsdiskussion ist, die Chancen und Risiken digitaler Bewertungskulturen in der Wissenschaft genauer auszuloten.

Kontakt

Bettina Kausch
E-Mail: bettina.kausch@wzb.eu
Telefon: +49 30 25491-208

Kategorisierung

Art des Termins

  • Konferenz / Tagung / Symposium

Veranstaltungsform

  • Präsenzveranstaltung