Virtuelle und telematische Laborversuche sind insbesondere im natur- und ingenieurswissenschaftlichen Bereich machbar und sinnvoll nutzbar. Es handelt sich hierbei allerdings um eine aufwändige Form der (Teil-)Virtualisierung der Lehrmethoden.
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Vorteile ergeben sich bei einer großen Anzahl von Studierenden und
wenigen Variationen der Versuche und Experimente. Bei einer Entscheidung
für bzw. gegen die Verwendung virtueller Labore gilt es Aufwand und
Nutzen eines solchen Vorgehens abzuwägen.
In virtuellen Laboren können Versuchsaufbauten beobachtet und
ferngesteuert werden. Auch die Ergebnisse von Experimenten lassen sich
telematisch auswerten. Virtuelle Labore werden zunehmend für die
Ausbildung von Ingenieuren eingesetzt, da sie berufsrelevante
Fähigkeiten und Kompetenzen vermitteln (Bremer, 2001).
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Mit virtuellen Laboratorien können Laborübungen multimedial und
interaktiv, wirklichkeitsnah, aber räumlich – und teilweise auch zeitlich
unabhängig – dargeboten werden. Durch Telekooperation in den virtuellen und
realen Laboratorien ist der Studierende selbst Teil eines rückgekoppelten
Prozesses. Er hat das virtuelle Steuerpult mit der Online-Befehlseingabe auf
dem Bildschirm und kann in Echtzeit die Wirkungen seiner Handlungen
erfahren.
Eine
Sammlung von Beispielen
zu Online-Laboren finden Sie im
Portal
www.lab2go.net. Über eine Navigation können Beispiele aus unterschiedlichen Themenbereichen recherchiert werden.
Der Verbund Virtuelles Labor beschäftigt sich mit dem Einsatz virtueller
Labore im Rahmen der Hochschulausbildung. Informationen und Demonstrationen
finden Sie unter folgender URL:
http://vvl.reutlingen-university.de/
Die Fachhochschule Kaiserslautern bietet Studierenden der
Fachbereiche Maschinenbau und Elektrotechnik ein "Virtuelles Physiklabor"
zur Vorbereitung der Laborübungen:
http://www.fh-kl.de/~physiklabor/. Zum Abspielen der
Versuche benötigen Sie den
DivX 5.x Codec.
Das Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für
Informatik-Werkzeuge und -systeme (OFFIS) entwickelte unter der Leitung von
Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath und Priv.-Doz. Dr. Eckhard Boles ein
virtuelles Gen-Labor. Um das Beispiel betrachten zu können, benötigen Sie
ein Shockwave Plug-In.
http://www.offis.de/genlab/
An der Universität Basel werden mit Hilfe von
vMic, dem
virtuellen Mikroskop, Bilder eines hochwertigen Mikroskops zu den Themen
Pathologie, Mineralogie und Oral Histologie online zur Verfügung
gestellt.
Weitere
Hinweise zum Thema virtuelle Labore
finden Sie im
Bereich Didaktisches Design.