VR-Lab in der Medizin

Die Medizinische Fakultät der Universität Ulm stellt ihren Dozierenden und Studierenden ein VR-Lab zur Verfügung. VR bietet eindrucksvolle Lernerfahrungen und interaktive Konferenzen in 3D.
Erstellt am 29.04.2019

Eckdaten

Kann Lösungsansätze für folgende Problemstellungen der Lehre bieten:

  • Hohe Komplexität der Lerninhalte
  • Geringe Lernmotivation
  • Passivität der Studierenden
  • Geringer Transfer in die Praxis

Nutzt folgende Medieneigenschaften zur Unterstützung des Lernprozesses:

Interaktivität: 5 (trifft vollkommen zu)
Adaptivität: 3 (trifft zu)
Synchronizität: 5 (trifft vollkommen zu)
Selbststeuerung: 2 (trifft eher nicht zu)

Eignet sich für folgende Virtualisierungsgrade:

  • Anreicherung
  • Virtualisierung

Lehren und Lernen im virtuellen Raum: Seit 2018 nutzen Dozierende und Studierende der Medizinischen Fakultät Ulm Virtual (VR) und Augmented Reality (AR). Das VR-Lab bietet neben eindrucksvollen Lernerfahrungen auch die Möglichkeit, Online-Lehrveranstaltungen mit 3D-Avataren in virtueller Präsenz zu halten. Im deutschsprachigen Raum war das Ulmer VR-Lab das erste seiner Art und damit Vorreiter in der Medizin.

Logo

Die aktuellen VR- und AR-Anwendungen finden Sie auf der Webseite des Praxisbeispiels.

Medieneigenschaften zur Unterstützung des Lernprozesses

Interaktivität: 5 (trifft vollkommen zu)

In VR befinden sich die Lerner in der virtuellen Lernumgebung und können mit ihrem Lerngegenstand interagieren.

Adaptivität: 3 (trifft zu)

Einzelne VR-Anwendungen passen sich den Eingaben der Studierenden an. Zum Beispiel passt sich der Krankheitsverlauf eines Patienten in einer Notfallsimulation den interventiven Maßnahmen an.

Synchronizität: 5 (trifft vollkommen zu)

In VR-Konferenzen können Dozierende und Studierende als Avatare in 3D-Räumen gemeinsam arbeiten, lehren und lernen.

Selbststeuerung: 2 (trifft eher nicht zu)

Das VR-Lab steht den Dozierenden und Studierenden für Lehr- und Forschungsprojekte zur Verfügung.

Lösungsansätze für Problemstellungen der Lehre

Für die folgenden Problemstellungen kann das Praxisbeispiel Lösungsansätze bieten:

  • Hohe Komplexität der Lerninhalte:
    Komplexe Inhalte können in der virtuellen Realität anschaulich visualisiert und somit begreifbar gemacht werden.
  • Geringe Lernmotivation:
    VR und AR haben als neuartige Technologien einen hohen Anreiz.
  • Passivität der Studierenden:
    Die Studierenden können mit VR und AR mit ihrem Lerngegenstand interagieren.
  • Geringer Transfer in die Praxis:
    Simulationen in VR bieten je nach Anwendung authentische Szenarien aus dem Klinikalltag.

Virtualisierungsgrad

Der Virtualisierungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen Präsenz- und virtuellen Phasen. Das Praxisbeispiel unterstützt die folgenden Virtualisierungsgrade:

  • Anreicherung
  • Virtualisierung

Ressourcen

Weitere Informationen zum Praxisbeispiel

Kontakt

Sie möchten mehr über das Praxisbeispiel erfahren? Hier können Sie Kontakt zu den Autorinnen und Autoren aufnehmen:

Robert Speidel
Medizinische Fakultät, Universität Ulm, Kompetenzzentrum eEducation in der Medizin BW
Albert-Einstein-Allee 11
D- 89069 Ulm 
Mail: med.e-eduation[at]uni-ulm.de

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