Computerunterstützte Simulationen können zur Veranschaulichung komplexer Sachverhalte eingesetzt werden.
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Dabei eignen sich Simulationen insbesondere für abstrahierende
Darstellungen. So sind sie beispielsweise besonders geeignet,
Untersuchungsgegenstände darzustellen, die besonders groß
(Planetenbewegungen) oder klein (Moleküle) sind. Aber auch biologische
Wachstumsprozesse, die unter realen Bedingungen zu langsam verlaufen, um
in Unterrichtssituationen zu beobachten, können sinnvoll mit Hilfe
computergestützter Simulation dargestellt werden. Nicht zuletzt kann der
Einsatz von Simulationen bei kostenintensiven, sicherheitskritischen
oder nur modellhaft darzustellenden Zusammenhängen wie beispielsweise
Sortieralgorithmen vorteilhaft sein (Wedekind, 1981).
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Dem Einsatz von Simulationen werden lernförderliche Wirkungen
zugeschrieben, da sie die innere Modellbildung unterstützen können (Alavi, 1994,
Reinmann-Rothmeier & Mandl, 1998). Darüber hinaus gelten die
Vorteile einer grafischen Veranschaulichung von Zusammenhängen und
Prozessen.
In technischer Hinsicht können Simulationen zu Lernzwecken in Hypertexte
oder Übungsprogramme eingebunden werden. Es ist aber auch möglich
Präsenzveranstaltungen mit der Projektion von Simulationen multimedial zu
unterstützen.
Vertiefende Informationen
zu Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten von
Simulationen finden Sie In der Rubrik Didaktisches Design.
Das Institut für Technische Chemie Leipzip stellt seinen
Studierenden online Simulationen und Versuche im Virtuellen Praktikum
"VIPRATECH" zur Verfügung:
http://techni.tachemie.uni-leipzig.de/vipratech/index_ge.html.
Interaktive Simulationen zeigt außerdem der Lehrstuhl für Experimentelle
Physik der Universität Würzburg:
http://www.physik.uni-wuerzburg.de/femto-welt/