Gibt es eine "Net Generation"?

14.03.2008:

Ja sagt Tapscott, denn er hat den Begriff 1997 in seinem Buch "growing up digital" geprägt (eine zeitnahe Rezension findet sich hier: http://www.osra.org/itlpj/sheets.pdf); Marc Prensky spricht 2001 von den "digital natives" (seine beiden Artikel dazu bezeichnet er selbst bereits als "The Classics", zu finden hier: http://www.marcprensky.com/writing/). Nein sagt nun Rolf Schulmeister in einer umfassenden Analyse von mehr als 45 empirischen Studien zu Mediennutzung und Nutzermotiven von Kindern und Jugendlichen. Er gelangt damit zu einer differenzierten Beschreibung von Mediengebrauch, Nutzungsfrequenz, Nutzungsmotiven und Kompetenzen. Für E-Teacher ist das durchaus wichtig, könnten doch tatsächliche Veränderungen bei einer neuen Studierendengeneration curricularen und methodischen Anpassungsdruck erzeugen.

Die umfangreiche Studie (101 S.) von Rolf Schulmeister kann von seiner Website herunter geladen werden. Er bezeichnet sie als "Work in Progress" und erhofft sich Anregungen, Anmerkungen und Korrekturen: http://www.izhd.uni-hamburg.de/pdfs/Schulmeister_Netzgeneration.pdf

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

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