Blogs als Lerntagebücher an der Uni Hamburg

07.04.2008:

Vor gut einem halben Jahr hatte die Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) der Universität Hamburg damit begonnen, Blogs in OLIM-Modulen als Lerntagebücher einzusetzen. Sie unterstützen die These, dass der individuelle Lernprozessund gleichzeitig der soziale Zusammenhalt in der Lerngruppe verstärkt wird.Den Auftakt in den Blogs bildeten die Einträge zu den individuellen Lernzielen. Dann folgten in regelmäßigen Abständen (ca. einmal wöchentlich) die Berichte über die eigenen Lernfortschritte, besondere Entwicklungen oder Vorkommnisse. Kommentare und weiterführende Fragen von Mitstudierenden und Moderatorinnen unterstützten den Reflexionsprozess. Im Rückblick bestätigten die Teilnehmenden, dass sie anfangs dieser "zusätzlichen Arbeit" skeptisch gegenüber standen, aber jetzt nach Abschluss des Moduls lobten sie die Tagebücher.Sie könnten nun viel besser einschätzen, wie viel sie im Verlauf der fünf Monate gelernt und an Kompetenzen erworben hätten. Sie seien auch sehr erstaunt, wie lebendig ein Blog sein kann, ganz im Widerspruch zu ihren bisherigen Erfahrungen mit Blogs. Gerade das bestätigteinmal mehr die Philosophie der OLIM-Verantwortlichen: technisch verfügbare Instrumente sollten nur inhaltlich begründet und didaktisch sinnvoll in die Lehre eingebundenwerden (vgl. hierzu auch das Interview mit M.Bruhn-Suhr anlässlich der Online Educa 2007:

http://tv.corpu.com/default.aspx?id=95&nav1=1%20&nav2=4

Quelle: OLIM-Newsletter

Ansprechpartnerin:

Dr. Marion Bruhn-Suhr

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

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