News aus den Hochschulen

03.12.2010: *** eLearning Netzwerktag an der Uni Frankfurt ** TU Chemnitz stellt Hörsaal der Zukunft vor ** iMeck - Planungen einer ersten virtuellen Uni Deutschlands ** E-Learning in der Presse ***

eLearning-Netzwerktag an der Uni Frankfurtam 16.12.2010
Zum 5. Mal organisiert studiumdigitale, die zentrale E-Learning-Einrichtung der Goethe-Universität Frankfurt, ein Netzwerktreffen zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Studierende und Vertreter/innen verschiedener Fachbereiche werden im Laufe des Tages einen Blick auf E-Learning-Methoden in Geistes-, Sprach- und Kulturwissenschaften werfen. In Vorträgen und Präsentationen zu Themen wie „E-Learning ist zwar nicht alles, doch ohne E-Learning…“ oder "Mobiles Lernen für den Unterricht der Zukunft" sollen wertvolle Impulse für die zukünftige Gestaltung des Medieneinsatzes an Hochschulen gegeben werden. Zum Abschluss der Veranstaltung werden die besten Videobeiträge des „goethetube“-Wettbewerbs prämiert. Die Teilnahme am Netzwerktreffen ist kostenlos,hiergeht’s zur Anmeldung.
Quelle:studiumdigitale, November 2010

Zeitreise mit der TU Chemnitz
Am 1. Dezember 2010 stellte Eberhard Alles, Kanzler der Chemnitzer Hochschule, auf der Cisco Expo in Berlin aktuelle Entwicklungen der TU im Bereich E-Learning vor und gab einen Einblick in den „interaktiven Hörsaal“ der Zukunft.
An der Technischen Universität Chemnitz wird heute schon mit modernen Multimedia-Systemen gearbeitet, die zukünftig eine immer größere Rolle in der allgemeinen Lehre spielen werden. 2010 wurden beispielsweise neue Videokonferenzsysteme installiert, die 1-zu-1-Videokonferenzen mit externen Hochschulen sowie Mehr-Punkt-Videokonferenzen mit bis zu 40 Teilnehmer/innen und High-Definition-Übertragungen von Veranstaltungen ermöglichen sollen.
Quelle:idw, 29.11.2010

Erste virtuelle Uni Deutschlands
„iMeck“ soll sie heißen und in Schwerin, der einzigen universitätsfreien Landeshauptstadt Deutschlands, soll sie ihren virtuellen Hauptsitz haben. Die Idee eine Universität zu errichten, bei der 90% der Vorlesungen durch Computerkurse ersetzt sind, stammt von Software-Experte Alfons Rissberger. Demnach sollen Studierende via Lernsoftware größtenteils von zu Hause aus arbeiten und dreimal pro Jahr zu Prüfungen in Schwerin in Person erscheinen. Fächer wie Jura, BWL, Theologie und Medienwissenschaft, also Wissenschaften ohne obligatorische Laborerfahrung, sollen das Angebot der Hochschule ausmachen. Die Kostenplanungen zur Errichtung der virtuellen Universität liegen bei 1 Milliarde Euro, wobei die Investoren ggf. aus der Gas- und Ölbranche kommen sollen. Die Staatskanzlei und das Bildungs- und Wirtschaftsministerium wollen bis März 2011 beraten, ob das Projekt umsetzbar ist.
Quelle:NDR.de, 30.11.2010

E-Learning in der Presse:
Laut einem Artikel der Frankfurter Rundschau gibt es „bei den neuen Online-Anmeldesystemen an den Universitäten noch viele Baustellen“. Der Artikel beschäftigt sich mit Erfahrungen von Studierenden mit den Studienverwaltungssystem Jogustine der Uni Mainz, „TUCaN“ der TU Darmstadt, dem Portal „go.uni-frankfurt.de“ und stellt fest, dass trotz neuster Technik doch einige (ungeahnte?) Schwierigkeiten in der Praxis auftreten. Einmal klappt die Anmeldung zur Prüfung nicht, dann werden die Noten auf dem virtuellen Kontoauszug nicht aktualisiert, die Vergabe der freien Seminarplätze funktioniert nur manchmal und am Ende lassen sich dann doch alle Dinge auf dem „guten, alten Papierweg“ lösen.
Doch liegen die Probleme wirklich an der Technik die hinter diesen Systemen steckt oder vielmehr an einer schlechten Organisation und Bedienungsunklarheiten der Nutzenden? Diese Frage sollte sich in diesem Rahmen auch gestellt werden, denn bei zu späten Anmeldungen oder der falschen URL-Eingabe, kann auch das modernste Verwaltungssystem nicht helfen.
Quelle:Frankfurter Rundschau, 28.11.2010


Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

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