News aus den Hochschulen

15.07.2011: *** Gründung "School of Education" an der Uni Klagenfurt ** Neues "Institut für Internet und Gesellschaft" Berlin ** Zukunftswerkstatt Lehre an der HS Esslingen ** E-Learning in der Presse ***

Die neue School of Education an der Universität Klagenfurt/Österreich
Die Universität Klagenfurt in Kärnten plant eine Umstrukturierung ihrer Institute mit dem Ziel ihr Profil zu schärfen und Vorreiter für die neue Pädagogen-Ausbildung zu werden. So sollen mit Beginn 2012 die Didaktikzentren für Mathematik, Deutsch, das neue Regionale Fachdidaktikzentrum Informatik und das Zentrum für Unterrichts- und Schulentwicklung zu einer School of Education zusammengeschlossen werden. Außerdem soll eine enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Erziehungswissenschaften, den Fachwissenschaften und der Pädagogischen Hochschule (PH) angestrebt werden. Im Zuge der Profilschärfungsmaßnahmen werden die Studiengänge Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Angewandte Kulturwissenschaft abgeschafft.
Die Uni Klagenfurt bietet ihren Student/-innen mittlerweile 1500Blended Learning Lehrveranstaltungen, da 80% der Studierenden neben ihrem Studium arbeiten und sich somit die Lernzeit selbst einteilen können. Mit den Neuerungen und Umstellungen soll das Studium noch flexibler gestaltet und die Absolventenzahlen gesteigert werden.
Quelle: derStandart.at, 05.07.2011

Google unterstützt das neue Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin
Ein "Institut für Internet und Gesellschaft" wird Ende Oktober in den Räumen der juristischen Fakultät in Berlin eröffnet. Ziel ist es die Auswirkungen moderner Technologien auf Gesellschaft zu erforschen. Finanziert wird es zunächst von Google. Für die ersten drei Jahre überweist der Internet-Konzern 4,5 Millionen Euro, pro Jahr also 1,5 Millionen Euro - nicht viel, sagt UdK-Präsident Martin Rennert. Die Humboldt Universität, die Universität der Künste, das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und als Juniorpartner das Hamburger Hans-Bredow-Institut stellen drei Forschungsdirektoren und insgesamt vier Wissenschaftliche Mitarbeiter. Geplant sind Doktoranden-Stipendien, ein Graduierten-Kolleg und Gastforscher.
Quelle: Deutschlandfunk, 11.07.2011


Zukunftswerkstatt Lehre an der Hochschule Esslingen
Am 27. Juli veranstaltet das Didaktikzentrum der Hochschule Esslingen eine eintägige Veranstaltung zum Thema E-Learning-Maßnahmen und Lehr-Lern-Methoden aus der Präsenzlehre. Ziel ist es, neue Impulse zu geben und den Austausch von Erfahrungen zu ermöglichen. Die Veranstaltung setzt sich aus zwei Sequenzen zusammen. Der erste Teil besteht aus zwei Impulsvorträgen, die wichtige Aspekte rund um die Themen Aktives Lernen, Methodenvielfalt, E-Learning und Medienintegration im Bereich Hochschule beleuchten.
Im zweiten Teil der Veranstaltung stellen Dozierende der Hochschule Esslingen ihre jeweiligen E-Learning-Projekte vor. Dies geschieht in einem kollegialen Rahmen und soll als „Markt der Möglichkeiten“ Raum für gegenseitigen Austausch und Synergieeffekte schaffen. Es werden sowohl Projekte vorgestellt, die innerhalb der hochschuleigenen E-Learning-Förderung entwickelt wurden, als auch davon unabhängige Projekte.
Für die Teilnahme am Workshop ist eine Anmeldung erforderlich, den Link zur Anmeldung und Näheres zum Programm finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

E-Learning in der Presse:
E-Learning, das „elektronische Lernen“ geht an vielen Universitäten inzwischen weit über die Nutzung von Blogs und Wikis hinaus. An der Universität Leipzig können Studierende an einem politischen Planspiel-Seminar teilnehmen, bei dem über Twitter diskutiert wird. Die Kommunikation unter den Studierenden soll so gefördert werden und zwar nicht nur während des Seminars, sondern jederzeit. Zum Seminar gehört außerdem ein Blog, in dem die Teilnehmenden Berichte über Vorträge und Exkursionen verfassen und verbreiten können.
An der Uni Leipzig hat E-Learning Tradition: Die Lernplattform „Moodle“ wird zusammen mit dem sozialen E-Portfolio-Dienst „Mahara“ genutzt und bietet den Studierenden die Möglichkeit ihr eigenes soziales Lernnetzwerk aufzubauen.
Quelle: Oberhessische Presse, 13.07.2011

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

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