Konferenzbericht: ED-MEDIA 2011

25.08.2011: Die 23. "World Conference on Educational Multimedia, Hypermedia & Telecommunications" (ED-MEDIA) fand bereits vom 27. Juni bis zum 1. Juli in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon statt. Stefanie Panke (Zentrum für E-Learning, Universität Ulm) hat uns ihren englischen Konferenzbericht zur Verfügung gestellt, den wir jetzt auf deutsch veröffentlichen.

Vor der Kulisse des wunderschönen Campus der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Lissabon und unter der Fürsorge portugiesischer Gastfreundlichkeit diskutierten rund 800 Teilnehmer aus 60 Ländern über die künftige Entwicklung von Bildung und Technologie.

Zur ED-MEDIA erschienen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus einer Bandbreite von Fachgebieten, wie z.B. Pädagogik oder Informationswissenschaften. Die von der "Association for the Advancement of Computing in Education" (AACE) jährlich veranstaltete Konferenz findet abwechselnd in den USA, Kanada und Europa statt. Dieses Jahr erwartete die Teilnehmenden ein umfangreiches Programm: Neben zahlreichen Keynotes, Vorlesungen und einem extensiven Programm für Nachwuchswissenschaftler, konkurrierten annähernd 600 Begleitveranstaltungen, darunter Workshops, Postersessions oder Symposien, um ihre Aufmerksamkeit.

Die diesjährige Gastgeberin, die Universität Lissabon feiert derzeit ihr 100jähriges Bestehen, wobei Lissabons Bildungstradition noch weiter zurückreicht, wie António da Nóvoa, Rektor der Universität, in seiner Begrüßungsrede ausführte. Trotz ihres Ursprungs in der scholastischen Tradition des Mittelalters beschwor Prof. da Nóvoa das Humboldtsche Bildungsideal und forderte die Teilnehmenden dazu auf, sich mit neuen Visionen für Lehre und Lernen einzubringen – eine Aufgabe, die zu den bedeutendsten Herausforderungen höherer Bildung gehöre.

Es ist schlichtweg unmöglich, die zahlreichen Themen der ED-MEDIA ausreichend zusammenzufassen. So scherzte David Kennedy,ein Gastsprecher von der Universität Hongkong: "Eindeutig lautet dasThema dieser Konferenz… 'Was ist mein Lieblingstier!'" Dennoch konnteman bestimmte Trends verzeichnen, wie z.B. Open Learning, E-Books,mobile Lernapplikationen oder die Effekte aufgezeichneter Vorträge.Beispielweise stellte Prof. Kennedy die Ergebnisse eines Projektes zurNutzung von Smart Phones als Lernmittel außer- und innerhalbdes Vorlesungssaals vor und kritisierte dabei den klassischenSeminarraum als Handy-freie Zone: "Früher haben Studierende Notizzettelhin- und hergereicht. Hätte man deswegen etwa Papier verboten?"

Lesen Sie den ganzen Bericht von Stefanie Panke unter:
http://www.e-teaching.org/news/tagungen/berichte/ed-media-2011/

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Veranstaltungshinweis

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