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Mediengestaltung

Mediengestaltung

Der Entschluss, die eigene Lehre mit Neuen Medien anzureichern oder gar vollständig zu virtualisieren gleicht dem Öffnen der Büchse der Pandora. Es werden sogleich eine ganze Reihe von Fragen aufgeworfen: Wie werden Inhalte mediengerecht aufbereitet? Wie sollten die Texte beschaffen sein? Was ist der richtige Medienmix? Wie lassen sich kommunikative und kooperative Prozesse unterstützen, wo bietet sich die Einbindung interaktiver Elemente an und welche Design-Aspekte sollten bedacht werden?

Als Leitlinien der mediengerechten und didaktisch motivierten Inhaltsaufbereitung können Ihnen die Grundprinzipien der Gestaltung nach Ballstaedt (1997) dienen: Lehrmedien sollten sich durch Funktionalität, Einfachheit und Konsistenz auszeichnen. Wir haben für Sie im Folgenden Informationen zusammengestellt, die Ihnen bei der gestalterischen Umsetzung von Medienprodukten und der Entwicklung von Gestaltungskonzeptionen helfen sollen. Wählen Sie eine der folgenden Vertiefungen, um gestalterische Hinweise für Ihr E-Teaching Projekt zu erhalten!


Text
Sie wollen die Vorteile digitaler Medien zur Distribution und Präsentation Ihrer Materialien nutzen? Hier erhalten Sie Hinweise zur lernwirksamen Gestaltung von Hypertext und anderen Lehrtexten. Weiter

Hypertext
Hypertexte bestehen aus modularen Informationseinheiten die durch Links verknüpft sind. Wir erläutern in dieser Vertiefung, welche Aspekte bei der Überführung von Lehrmaterialien in eine hypermediale Umgebung beachtet werden sollten. Weiter

Ton
Töne können gesprochene Sprache, Musik und Geräusche wiedergeben und eröffnen damit in Multimedia-Umgebungen ein neues Spektrum an Darstellungsformen. Weiter

Visualisierung
Durch digitale Medien lassen sich Text und Bild, statisch und animiert, beliebig kombinieren. In dieser Vertiefung erhalten Sie Information zu verschiedenen Formen und Funktionen von Visualisierungen. Weiter

Navigation
Eine gelungene Navigation sollte auf die Fragen: "Wo bin ich?", "Wo komme ich her?", "Was kann ich hier tun?" und "Wie komme ich weiter?" Antworten liefern. Wir erläutern, wie Sie eine Navigation benutzerfreundlich gestalten. Weiter

Screendesign
In der Vertiefung Screendesign erhalten Sie Informationen zur funktionalen Gestaltung der Informationsdarstellung auf einem Bildschirm. Weiter

Interaktivität
Planen Sie im Rahmen einer Lernumgebung Interaktionen zwischen Nutzer und System? In der Vertiefung erhalten Sie Tipps zur Gestaltung von computerbasierten Übungen, Aufgaben und Rückmeldungen. Weiter

Mobiles Lernen
Lernen spielt sich nicht nur im Hörsaal oder am heimischen PC ab: Studierende werden immer mobiler. Unterwegs zu sein bedeutet häufig auch ungenutzte Zeit. Die Techniken des mobilen Lernens (M-Learning) sind darauf ausgerichtet, dass Menschen Leerzeiten nutzen können, um ihr Wissen zu erweitern. Mobiles Lernen unterstützt die Distribution von Lerninhalten und die Kommunikation mit den Lernenden mittels mobiler Endgeräte und zugehöriger Anwendungen. Weiter

Virtuelle Realität

Augmented Reality
Augmented Reality” steht für „erweiterte Realität” und hierin besteht auch der größte Unterschied zu Virtual Environments (Virtuellen Welten). Während sich in so genannten Virtual Environments der Nutzer innerhalb einer virtuellen Computerwelt bewegt, verbleibt er bei Augmented Reality Systemen in der realen Umgebung, die um virtuelle Elemente bzw. digitale Informationen erweitert wird. Weiter

Virtuelle Welten
Die virtuelle Welt Second Life weckte zu Beginn des 21. Jahrhunderts große Erwartungen, was das Lernen in virtuellen 3D-Umgebungen betrifft. Allerdings wird sie heute im Lehr-/ Lernkontext kaum noch genutzt. Noch immer ist der Aufbau der virtuellen Lernumwelten zu aufwändig, als dass er sich für spezifische Lernfelder lohnt. Ebenso erfordert es von den Lernenden viel Geduld, bis sie sich in den virtuellen Umgebungen zurechtfinden, noch bevor mit dem Lernen begonnen werden kann. Im Folgenden stellen wir Hintergrundinformationen zu 3D-Lernumgebungen sowie aktuelle Beispiele vor. Weiter

Virtuelles Labor
Das Labor ist in ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengängen integraler Bestandteil der Lehre bzw. sollte es sein. Die aktive Durchführung von Übungen und Experimenten vertieft einerseits theoretisch erworbene Grundlagen und überführt sie andererseits in praxisbezogenes Handlungswissen. Weiter

Letzte Änderung: 29.11.2006


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