CfP: Zeitschrift für E-Learning Heft 1/2012

28.02.2011: Themenschwerpunkt: "E-Learning und Virtuelle Welten"

Für das erste Heft des Jahres 2012 zum Thema „E-Learning und Virtuelle Welten“ werden bis zum 30. Mai Beiträge in Form von Aufsätzen gesucht.
DieZeitschrift für E-Learningan der Schnittstelle von Wissenschaftund Praxis ist eine Diskussionsplattform für alle Aus-, Fort- undWeiterbildungsverantwortlichen und -interessierten. Die Zeitschrift lebt von der Offenheit fürunterschiedliche Ansätze und Herangehensweisen an ein Thema.

Das Themenheft „Lehren und Lernen in virtuellen Welten“ wird sich hauptsächlich mit den zwei Arten von computerbasierten virtuellen Welten beschäftigen:
Die erste Art wird durch die an klassische Mikrowelten angelehnten virtuellen Welten gebildet. Hier steht dem Lernenden eine „geschlossene“ artifizielle Welt zur Verfügung, mit der er interagiert. Der Lernprozess wird in der Regel durch „entdeckendes Lernen“ charakterisiert.
Die zweite Art wird durch die „offenen“ artifiziellen Welten gebildet, die grundsätzlich allen Internetnutzern zur Verfügung stehen. Grundcharakteristikum der meisten offenen artifiziellen Welten ist, dass diese Welten nicht vornehmlich für Lehren und Lernen entwickelt wurden, aber in den letzten Jahren verstärkt zu diesem Zwecke genutzt werden.

Beispiele für geeignete Themen sind:

  • Wissenschaftlich fundierte Erfahrungsberichte und empirische Untersuchungen zum Lehren und zum Lernen in virtuellen Welten. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Perspektive der Interkulturalität und die Orientierung auf virtuelle Welten als Werkzeuge des Computer Supported Cooperative Learning (CSCL).
  • Technologische Neuerungen. Beispiele hierzu sind: Alternativen zu Open Sim, Second Life.
  • Netzwerkinfrastrukturen, Kollaborationswerkzeuge, Simulationsaspekte, Game-Ansätze, Mixed-Reality-Szenarien.
  • Didaktische Anforderungen an die Gestaltung von Lehrmaterial für virtuelle Welten bzw. für die Gestaltung von virtuellen Welten.
  • Lernpsychologische Untersuchungen über Lernerverhalten und Lehrerverhalten, zu Lernprozessen in virtuellen Welten und zur Selbstdarstellung der Lernenden als Avatare in virtuellen Welten. Im Zentrum der Betrachtungen sollten hierbei wissenschaftliche Evaluationen stehen.
Weitere Informationen zu den Einreichungsvoraussetzungen und –modalitäten finden Sie im Call der Zeitschrift für E-Learning unter:http://www.e-learning-zeitschrift.org/download/?dl=197 & type=call
Exposés und Entwürfe von Beiträgen könnenbis zum 30. Mai 2011per E-Mail analke.martens@uni-rostock.degeschickt werden.

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Ausschreibung

Kommentare (0)