News aus den Hochschulen

02.11.2011: *** Uni Freiburg und BMBF-Förderung ** UNESCO Open Educational Resources ** 10 Jahre VFH ** "Master 2.0" an der RUB ***

BMBF fördert Konzept "Freiräume für wissenschaftliche Weiterbildung" der Uni Freiburg
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Wettbewerb “Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen” für ihr Konzept “Freiräume für wissenschaftliche Weiterbildung” ausgezeichnet. Die im April 2010 von der Uni gegründete Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW), bietet wissenschaftliche Weiterbildungsmöglichkeiten in einem breiten Fächerspektrum an. In Kooperation mit “Swissuni”, einem Zusammenschluss der Weiterbildungsstellen aller Schweizer Unis, bietet die FRAUW ihren Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, akademisch annerkannte Abschlüsse zu erlangen. Dazu müssen individuell kombinierbare Module, bestehend aus Präsenzlehre und E-Learning, erfolgreich absolviert werden. Lernende können so inhaltlich sowie zeitlich flexibel berufsbegleitende Master-Online-Studiengänge wie “Photovoltaik” oder “Palliative Care” abschließen. Die Freiburger Uni möchte nun mit den BMBF-Fördergeldern von etwa 3,6 Millionen Euro das Weiterbildungsangebot für Nichtakademiker/-innen ausbauen.
Quelle: idw, 28.10.2011


UNESCO OER Guidelines und Platform der Öffentlichkeit vorgestellt
Die UNO-Organisaton für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) und das Commonwealth of Learning (COL) haben einen Leitfaden für die Verwendung freier Lehrmaterialien an Hochschulen und Universitäten zusammengestellt. Die "Guidelines for Open Educational Resources (OER) in Higher Education" können kostenlos als pdf heruntergeladen werden. Zudem wurde gestern, am 1. November 2011, die neue UNESCO Open Educational Resources Platform im Hauptquartier in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt. Entwickelt wurde die Plattform von der University of Witwatersrand (Südafrika) in Zusammenarbeit mit dem Africa Virtual Open Initiatives and Resources (AVOIR) Consortium mit einer Free and Open Source Software (FOSS). Unter http://www.oerplatform.org/ sollen zukünftig ausgewählte Publikationen der UNESCO zur freien Nutzung zu finden sein.
Quelle: unesco.org, 28.10.2011

Zehn Jahre Virtuelle Fachhochschule Brandenburg
Die Fachhochschule Brandenburg (FHB) und ihre neun Kooperationspartner (u.a. die FHs Frankfurt, Kiel, Lübeck sowie die HS Bremerhaven und die Beuth-Hochschule für Technik Berlin) feierten gemeinsam das zehnjährige Jubiläum ihres Verbundprojektes "Virtuelle Fachhochschule". Unter dem Namen “Virtuelle Fachhochschule für Technik, Informatik und Wirtschaft" begann es 2001 und entwickelte sich zum Hochschulverbund mit einem umfangreichen Angebot an Online-Studiengängen. Dank der guten interuniversitären Zusammenarbeit werden alle erbrachten Leistungen an Partnerhochschulen an der eigenen Hochschule anerkannt. Die Virtuelle Fachhochschule wird dauerhaft vom BMBF gefördert. Weitere Informationen zu angebotenen Studiengängen der Virtuellen Fachhochschule finden Sie hier.
Quelle: Checkpoint-eLearning, Oktober 2011

"Master 2.0"-Studiengänge zur frühzeitigen Vernetzung von jungen Wissenschaftler/-innen
Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat ihr Master-Angebot speziell für aufstrebende Wissenschaftler/-innen ausgeweitet. “Master 2.0” heißt das Qualitätssiegel, dass forschungsnahe, internationale und interdisziplinär ausgerichtete Master-Programme der RUB auszeichnet, die die Absolventen schon während dem Studium auf Karrieren in der Forschung vorbereiten sollen. Bisher gehören u.a. Studiengänge wie “Cognitive Science”, “Cinema and Audiovisual Studies”, “Lasers and Photonics” und “Szenische Forschung” zu den “Master 2.0”-Programmen. Wichtige Voraussetzung für das Studium ist die Lust über den Tellerrand zu schauen! Weitere Informationen zu “Master 2.0” und eine Auflistung aller Studiengänge finden Sie unter http://www.ruhr-uni-bochum.de/master2-0/.

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Kurzmeldung

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