Mass Collaboration and Education

07.02.2014: Vom 21. bis 23. Mai 2014 findet am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen ein internationaler Workshop zu den Themen "Mass Collaboration" und "Mass Education" statt

Quelle: iwm-kmrc.de/workshops/iwmce

Computer-Supported Collaborative Learning (CSCL) ist ein Forschungsbereich, der sich auf computerunterstütztes kooperatives oder auch kollaboratives Lernen bezieht und den Wissenserwerb von und in Gruppen fokussiert (vgl. Kommunikation und Kollaboration mit Neuen Medien). Bisher werden in diesem Bereich aber hauptsächlich kleine Gruppen untersucht. Außerdem befinden sich die einzelnen Gruppenmitglieder i.d.R. in Untersuchungssituationen, in denen sie sich persönlich gegenüberstehen und direkt miteinander kommunizieren können. Die Ergebnisse der CSCL-Forschung lassen sich somit nicht eins zu eins auf Massenveranstaltungen wie z.B. MOOCs übertragen. Benötigt wird eine neue Forschungsagenda, die große Teilnehmerzahlen miteinbeziehen kann.

Der Workshop verfolgt deshalb das Ziel, den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaftler(n)/innen anzuregen, die auf den Gebieten "Mass Collaboration" oder "Mass Education" forschen. Er findet vom 21. bis 23. Mai 2014 am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen statt. Um dabei ein möglichst breites Spektrum unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen abzudecken, die sich mit diesen Themenbereichen beschäftigen, wurden Forscher/innen aus der Psychologie, Pädagogik und Informationstechnologie eingeladen.

Ausgerichtet wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Ulrike Cress, Dr. Aileen Oeberst und Dr. Joachim Kimmerle. Prof. Cress ist Leiterin der AG Wissenskonstruktion am IWM. Die Arbeitsgruppe untersucht, wie in großen Gruppen neues, emergentes Wissen entsteht. Forschungsschwerpunkte von Prof. Cress sind Computer-Supported Collaborative Learning, Social Software, Wissensmanagement, Soziales Dilemma sowie die Evaluation von medienunterstützten Lern- und Arbeitsumgebungen. Dr. Oeberst ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der AG und forscht schwerpunktmäßig in den Bereichen Soziale Kognition, Lernen & Gedächtnis, kooperative Wissenskonstruktion sowie Konversationsnormen. Dr. Joachim Kimmerle ist stellvertretender Leiter der Arbeitsgruppe Wissenskonstruktion. Seine Forschungsschwerpunkte sind Computer-unterstütztes kollaboratives Lernen, Social Media, Kollaborative Wissenskonstruktion, Medical Education, Wissensmanagement sowie Wissensaustausch als Soziales Dilemma.

Fragen aller Art zum Workshop, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem IWM gefördert wird, können jederzeit unter der E-Mail-Adresse mass-collaboration-workshop(aτ)iwm-kmrc.de eingereicht werden. Die Veröffentlichung der Workshop-Beiträge ist vorgesehen.

Zusätzliche Informationen erhalten Sie über die Website des Workshops.
Weitere Tagungen und Termine sind im e-teaching.org-Veranstaltungskalender gelistet.

Gepostet von: mschmidt
Kategorie: Veranstaltungshinweis

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