News aus den Hochschulen

24.03.2016: Diese Woche u.a. mit dem neuen Förderprogramm „Curriculum 4.0“ des Stifterverbands, der Konferenz „E-Learning im Jurastudium" der Universität zu Köln, dem Handbuch “Making a MOOC“ der TU München sowie dem EduAction Bildungsgipfel Rhein-Neckar.
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Stifterverband fördert „Curriculum 4.0“ an Hochschulen

Mit dem neuen Förderprogramm „Curriculum 4.0“ möchten die Carl-Zeiss-Stiftung und der Stifterverband die Neuausrichtung und Weiterentwicklung von Studiengängen vorantreiben. Ziel ist es, Studien- und Lernformen an die zunehmende Digitalisierung anzupassen und neue Initiativen für Studiengangsreformen zu unterstützen. Geförderte Projekte sollen möglichst einen ganzen Studiengang fokussieren. Die Antragsteller innovativer Lerninhalte und Lernformen können bis zu 60.000 Euro für ihr Reformprojekt beantragen. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2016.
Quelle: stifterverband.org

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Universität zu Köln veranstaltet Tagung zu E-Learning im Jurastudium

Die rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln veranstaltet in diesem Jahr eine Konferenz unter dem Motto „E-Learning im Jurastudium – Spielerei oder Chance zur Reintellektualisierung?“ Experten sollen Fragen zur juristischen Fakultät der Zukunft und den Chancen der Digitalisierung diskutieren. Geplant sind z.B. die Vorträge “E-Law, E-Justice, E-Learning“ oder „Das Ende der Kreidezeit? Best Practice E-Learning“. Höhepunkt ist die Verleihung des „Ars legendi-Preis” für exzellente Lehre in der Rechtswissenschaft. Die Veranstaltung findet vom 30. Juni bis zum 1. Juli im Kompetenzentrum für juristisches Lernen und Lehren der Universität zu Köln statt.
Quelle: kjll.jura.uni-koeln.de

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TU München veröffentlicht Anleitung zur Entwicklung von MOOCs

Die TU München (TUM) hat viele Erfahrungen im digitalen Aufbereiten von Lehr- und Lerninhalten gesammelt. Nun veröffentlicht sie das Handbuch “Making a MOOC“. Diese praxisorientierte Anleitung wurde ursprünglich für den internen Gebrauch in der TUM entwickelt, ist mit den prägnanten Erklärungen und zahlreichen Checklisten aber ebenfalls eine große Hilfe für alle, die selbst einen MOOC entwickeln möchten. Das Handbuch beschreibt dabei detailliert den Weg von der ersten Idee bis zum fertigen MOOC und erleichtert die Umsetzung von entsprechenden Projekten. Zudem ist es unter einer Creative Commons Lizenz erhältlich und kann somit stetig weiterentwickelt werden.
Quelle: hochschulforumdigitalisierung.de

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Bildungsgipfel Rhein-Neckar findet mit Beteiligung vieler Hochschulen statt

Die Metropolregion Rhein-Neckar veranstaltet am 1. und 2. Juli 2016 zum ersten Mal den nationalen „EduAction Bildungsgipfel“. Hochschulen aus Mannheim, Heidelberg, Oldenburg, Worms, Ludwigshafen u.a. zählen zu den 150 Impulsgebern und Mitgestaltern der Veranstaltung. Gegenstand der Leitkonferenz sollen zentrale Herausforderungen im Bereich Bildung sein. Themenschwerpunkt sind u.a. die digitalen Medien. Hierzu sollen auch Möglichkeiten vorgestellt werden, wie digitales Lernen an Hochschulen weiterentwickelt werden kann.
Quelle: edu-action.de

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Kostenlose Sprachtests und Zertifikate für Studierende der Kiron-Initiative

"Kiron Open Higher Education" ist ein Projekt, das Flüchtlingen die Möglichkeit eröffnet, ohne vielzählige Formalitäten ein Bachelorstudium zu beginnen. In kostenlosen Online-Seminaren können Flüchtlinge aus vier Studiengängen wählen. Die Seminare werden meist in englischer Sprache abgehalten. Um die benötigten Sprachkenntnisse erreichen zu können, bietet der Sprachtestanbieter Language & Testing Service (LTS) jetzt in Zusammenarbeit mit Hamburg-English Studieninteressierten kostenlose Einstufungstests für Englisch an. Da Kiron Open Higher Education keine staatlich akkreditierten Abschlüsse vergeben kann, findet nach circa zwei Jahren Studium ein Wechsel zu einer der Partneruniversitäten statt, um den Bachelor-Abschluss zu erhalten.
Quelle: checkpoint-elearning.de

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Hochschulforum Digitalisierung beleuchtet Studierendenperspektive in neuer Studie

Das Hochschulforum Digitalisierung hat sich mit dem „Lernen mit digitalen Medien aus Studierendenperspektive“ im Rahmen der Themengruppe „Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien“ auseinandergesetzt. Laut der durchgeführten Studie sei die private Nutzung digitaler Medien von Studierenden nicht auf den Hochschulalltag übertragbar. Dabei konnten große Unterschiede innerhalb der verschiedenen Studienfächer und Hochschulen festgestellt werden. Zudem beschränke sich der Gebrauch digitaler Medien auf klassische Anwendungen wie PDF-Dokumente, E-Mail und PowerPoint. Eine Ursache sei laut dem Hochschulform Digitalisierung die fehlende Integration von digitalen Medien in die Hochschullehre. Mitbeteiligt an der Studie waren neben dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) auch die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.
Quelle: hochschulforumdigitalisierung.de

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Relaunch des Newsportals “CHECK.point E-Learning“

Das Portal CHECK.point E-Learning bietet ab sofort, dank eines umfassenden System-Relaunchs, zusätzliche Funktionen. Neben dem altbekannten Newsletter kann nun jeder Interessierte individuell ein Profil mit einer Nachrichten-Vorauswahl anlegen, z.B. mit Meldungen ausschließlich aus dem Hochschulbereich. Zudem wurde die Vernetzung mit den eigenen Social-Media-Kanälen erleichtert. Auch eine neue, vereinfachte Suchfunktion tritt neben das Archiv des Portals und schließlich wurde auch die Optik und Mobilfähigkeit verbessert.
Quelle: checkpoint-elearning.de

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Gepostet von: aguet
Kategorie: News aus den Hochschulen

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