News aus den Hochschulen

14.07.2016: Diese Woche u.a. mit dem neuen Online-Tool „LENA“ der Universität Gießen, der Bewilligung eines E-Learning-Projekts der Hochschule Ulm und einer Webinar-Reihe zu Blended Learning an Hochschulen der Universität Freiburg.
gießen.png

Universität Gießen startet Online-Evaluationstool „LENA“

An der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist ab sofort das Online-Tool „LENA“ (LehrEvaluations-Navigation) verfügbar. Das Tool verbindet Lehrevaluationsergebnisse mit konkreten und individuellen Anregungen zur Verbesserung der Lehre. Die Besonderheit von LENA liegt darin, dass das Onlinesystem inhaltlich eng mit dem neuen Gießener Evaluations-Instrument „MoGLi“ (Modulares Gießener verhaltensbasiertes Lehrveranstaltungsrückmeldungsinstrument) verknüpft ist. Daher kann LENA für alle thematisierten Lehraspekte konkrete Veränderungsmöglichkeiten aufzeigen und eine Vielzahl weiterführender Hinweise geben. Der Prototyp wurde bereits im Wintersemester 2015/16 erprobt. Basierend auf den Erkenntnissen aus der Testphase wurde das System überarbeitet. Nun erhalten alle Lehrenden der JLU einen Zugang zu LENA.
Quelle:
uni-giessen.de

hs ulm.png

Hochschule Ulm erhält Fördermittel für E-Learning-Projekt „Wissenschaft 4.0“

Das Projekt „Willkommen in der Wissenschaft 4.0. Ein hochschulweites wissenschaftliches Einführungskonzept an der Hochschule Ulm“ wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg bewilligt. Bis Ende 2019 soll es mit rund 700.000 Euro unterstützt werden. Ziel des Projektes ist es, effizientes Lernen zu ermöglichen und E-Learning-Konzepte sowie Blended Learning zu erweitern und zu verbessern. Die Hochschule Ulm erhält zudem weitere 300.000 Euro für ein zweites Projekt, das sich mit der Optimierung des Selbststudiums auseinandersetzt. Beide Projekte sinddarauf ausgerichtet, optimale Start- und Entwicklungsbedingungen für Studierende zu gewährleisten.
Quelle:
studium.hs-ulm.de

hh.png

WiSo-Fakultät der Universität Hamburg verankert Online-Lehre in neuen Prüfungsordnungen

Mitte Juni beschloss der Fakultätsrat der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg Neufassungen zweier Prüfungsordnungen. Diese stellen klar, dass Lehrveranstaltungen auch als Blended Learning oder E-Learning-Veranstaltung durchgeführt werden können. Zuvor war bereits auf Landesebene beschlossen worden, dass Lehrende der Hamburger Hochschulen bis zu 25% ihrer Lehrverpflichtung mit Online-Veranstaltungen erfüllen dürfen. Diese Möglichkeit hatte das Dekanat der WiSo-Fakultät im vergangenen Jahr bereits bekräftigt. Von den nun beschlossenen Änderungen betroffen sind Studiengänge wie Soziologie, Sozialökonomie und Politikwissenschaft mit den Abschlüssen Bachelor of Arts und Master of Arts. Die Prüfungsordnungen der WiSo-Fakultät könnten bei Zustimmung des Präsidiums bereits zum Wintersemester 2016/2017 in Kraft treten. Weitere Informationen für Lehrende sind auf dem E-Learning-Blog der WiSo-Fakulät zu finden.
Quelle:
wiso.uni-hamburg.de

lmu.png

LMU München führt E-Learning-Elemente in Ägyptologie und Archäologie ein

Um Studierenden der Bachelor-Studiengänge Ägyptologie und Archäologie das Studium zu vereinfachen, hat das Institut für Ägyptologie und Koptologie das Projekt „Zahlen und Daten – Blended Learning für die bessere Verortung antiker Denkmäler in ihren historischen Kontext (am Beispiel der Ägyptologie)“ ins Leben gerufen.  Es soll Studierende der Ludwig-Maximilians-Universität München mithilfe unterschiedlicher E-Learning-Angebote bei der zeitlichen Einordnung ägyptischer Denkmäler unterstützen. Neben der Präsenz-Lehre wird den Studierenden ein E-Learning-Tutorium auf der Lernplattform “Moodle“ angeboten. Hier können sie auf Materialien, interaktive Übungen und kleine Tests zugreifen. Das Tutorium wird ab dem Wintersemester 2016/2017 zur Verfügung stehen.
Quelle:
aegyptologie.uni-muenchen.de

freiburg.png

Universität Freiburg startet Webinar-Reihe zu Blended Learning an Hochschulen

Die Abteilung E-Learning des Rechenzentrums der Universität Freiburg führt die Webinar-Reihe im Sommer 2016 im Rahmen des Projekts „Freiräume für wissenschaftliche Weiterbildung“ durch. Die fünfteilige Reihe startet am 21. Juli 2016. In jeweils 15-20 minütigen Kurzvorträgen werden aktuelle und/oder zukunftsweisende Konzepte sowie Best-Practice-Beispiele aus dem Bereich des Blended Learning an Hochschulen vorgestellt. Die Teilnahme bedarf keiner Anmeldung und ist kostenlos. Der Raum wird zehn Minuten vor dem jeweiligen Webinar geöffnet. Das Vorhaben „Freiräume für wissenschaftliche Weiterbildung“ wird im Rahmen des BMBF-Programms „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ gefördert. Details haben wir in einem Blogbeitrag zusammengefasst.
Quelle:
offenehochschule.uni-freiburg.de

koblenz.png

Videos zum E-Learning-Tag Rheinland-Pfalz an der Universität Koblenz-Landau online verfügbar

Die Videos zu allen Vorträgen des E-Learning-Tags Rheinland-Pfalz an der Universität Koblenz-Landau sind ab sofort online verfügbar. Die Tagung fand gemeinsam mit den Koblenzer E-Learning-Tagen (KELT) in Kooperation des Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz (VCRP), des Instituts für Wissensmedien der Universität Koblenz-Landau (IWM) und der Hochschule Koblenz statt. An der Veranstaltung beteiligt ist auch die Themengruppe “Governance & Policies“ des Hochschulforums Digitalisierung. Ziel der Veranstaltung war es, ein aktuelles Bild der E-Learning-Aktivitäten und den zukunftsweisenden Einsatz elektronischer Medien in Rheinland-Pfalz zu präsentieren sowie aktuelle Trends zu diskutieren.
Quelle: youtube.com

Was gibt es an Ihrer Hochschule Neues in Sachen Digitalisierung?
Die Redaktion freut sich über Post an feedback@e-teaching.org oder Beiträge auf unserer Facebook-Seite.

Gepostet von: aguet
Kategorie: News aus den Hochschulen

Kommentare (0)