Statement zum Themenspecial: Stefanie Brunner und Peter England

28.05.2019: Revolutionieren digitale Medien die Hochschulbildung? Zu dieser Frage haben wir Stefanie Brunner (Universität Vechta) und Peter England (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), um ein Statement gebeten. Die Frage wird von den beiden aus konträren Positionen betrachtet und beantwortet – ein erster Vorgeschmack auf das Online Event im Rahmen unseres Themenspecials „Digitalisierungspraktiken und Hochschulbildung – sind wir auf dem richtigen Weg?" am 4. Juni 2019 um 14 Uhr auf e-teaching.org.
Stefanie Brunner (Universität Vechta) und Peter England (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Revolutionieren digitale Medien die Hochschulbildung?

Stefanie Brunner und Peter England:
"Vive la révolution! Digitale Medien ermöglichen völlig neuen Zielgruppen den Zugang zu Hochschulbildung. Zugleich etablieren sich neue Formate, die wesentlich interaktiver gestaltet werden können. Die Zeit- und Ortsunabhängigkeit des Lernens spiegelt sich zunehmend auch an Hochschulen wider. Zudem kann Studierenden das Wissen eines Fachgebietes von Expertinnen und Experten weltweit zugänglich gemacht werden.

Gleichwohl handelt es sich nicht um eine Revolution. Le roi est mort, vive le roi! Digitale Medien sind nichts wesentlich Neues, lediglich eine weitere Methode, ein weiteres Werkzeug. Es gibt weder eine plötzliche noch eine nachhaltige strukturelle Veränderung der Hochschulbildung. Zudem entstehen keine neuen Lehr-/Lernformen: Warum sollten die Studierenden anders lernen, nur weil sie jetzt digitale Tools nutzen?
Beteiligen Sie sich innerhalb unseres Online-Events am „battle“ und liefern Sie uns in unserer Rolle als Kontrahenten Munition in Form von Argumenten!"

Zur Person

Stefanie Brunner ist seit mehr als zehn Jahren in verschiedenen Projekten im Bereich digitaler Medien tätig. Seit 2016 ist sie Gesamtprojektkoordinatorin im QLB-Projekt „BRIDGES – Brücken bauen, Zusammenarbeit initiieren und gestalten“ der Universität Vechta (www.uni-vechta.de/bridges) und seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin für die didaktische und konzeptionelle (Weiter-)Entwicklung von eLearning-Tools im QPL-Projekt „eCULT+“ (eCompetence and Utilities for Learners and Teachers, www.ecult.me) der Universität Oldenburg.

Peter England ist seit 2014 für die IT-Dienste der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als Metakoordinator im eLearning-Verbundprojekt „eCULT+“ (13 Hochschulen und 2 Vereine in Niedersachen; www.ecult.me) tätig.Dort teilt er Informationen und verbindet Menschen, moderiert Veranstaltungen, Workshops und Podiumsdiskussionen, führt Webinare durch, hält Impulsvorträge – immer rund um das Thema Unterstützung des Lehrens und Lernens durch digitale Medien.

Das Online Event

Stefanie Brunner und Peter England gestalten am 4. Juni 2019 um 14 Uhr gemeinsam das Online-Event „Revolutionieren digitale Medien die Hochschulbildung?". Dabei laden die Referenten zu einem „Streitgespräch" ein, an dem man sich über die Chatfunktion direkt an der Pro-/Contra-Diskussion beteiligen kann. Die Teilnahme am Event ist kostenlos, Online-Zugang zum Veranstaltungsraum gibt es über die Online-Event-Seite.

Gepostet von: JReichert
Kategorie: Themenspecial

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