Beiträge zum University:Future Festival 2027 gesucht: Call for Participation / Arts & Experience

04.11.2026 | Call for Papers/Participation

Unter dem Motto „Strong Enough“ findet 2027 das University:Future Festival (U:FF) vom 8. bis 10. Juni statt. Eine zentrale Frage des Festivals lautet: Was macht Hochschulen stark, Zukunft mitzugestalten? Dazu werden ab sofort Ideen und Beiträge gesucht: Im Rahmen des Call for Participation können Vorschläge für Inputs, Lightning Talks, Discussions, Workshops und Networking-Formate eingereicht werden. Im Call for Arts & Experience stehen innovative, überraschende und kreative Beiträge zum Anfassen und Ausprobieren im Fokus. Beide Calls laufen bis zum 11. Januar 2027.

Was macht Hochschulen und Hochschulbildung stark (genug), um Zukunft aktiv mitzugestalten? Hochschulen sind ein zentraler Teil einer freien und offenen Gesellschaft. Sie bringen Wissen und Kompetenzen hervor, prüfen und vermitteln sie, sodass sie als Grundlage gesellschaftlicher Innovation und Verständigung wirksam werden können. Zugleich stellen gesellschaftliche, technologische, politische und ökonomische Entwicklungen Hochschulen vor neue Herausforderungen. Die Anforderungen an Hochschulbildung, ihre Rolle und ihre Wirkung verändern sich. „Strong enough“ ist dabei Aussage und Frage zugleich: Hochschulen haben das Potenzial, die Zukunft zu gestalten – aber können sie dieses auch nutzen?

Antworten, Erfahrungen und Ideen dazu sollen im Festivalprogramm sichtbar und diskutierbar werden. Denn für die Zukunft braucht es nicht nur Bestätigung, sondern Perspektivwechsel, Kontroversen und Auseinandersetzungen darüber, welche vertrauten Wege wir für selbstbestimmte Zukünfte verlassen müssen.

Dazu gehören Fragen wie: 

  • Was macht Hochschulen stark genug, ihre gesellschaftliche Rolle langfristig zu erfüllen? Welche Strategien und Strukturen sichern ihre Handlungsfähigkeit? Und wie können Kooperationen — von Hochschulen untereinander sowie mit Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft — dabei unterstützen?
  • Was macht Lernen, Lehren und Prüfen tragfähig, Menschen auf eine offene Zukunft vorzubereiten? Wie kann Hochschulbildung die Qualität ihrer Formate und Methoden sichern und weiterentwickeln – auch unter sich verändernden Rahmenbedingungen?    
  • Wie belastbar sind Hochschulen gegenüber den Auswirkungen digitaler Technologien? Mit welchen pädagogischen, ethischen, organisatorischen und technischen Entscheidungen sind sie dabei konfrontiert? Und welche Zukunftsbilder und Visionen erscheinen dabei möglich?
  • Wie handlungsfähig sind Studierende, Lehrende und Beschäftigte angesichts veränderter Anforderungen? Welche Kompetenzen brauchen sie, um Hochschulbildung sowie Gesellschaft, Politik und Wirtschaft aktiv mitzugestalten? Was macht Hochschulen zu inklusiven, partizipativen und lebenswerten Orten für alle? Und wie können Hochschulen diese Entwicklung gezielt fördern und unterstützen? 

Das University:Future Festival 2027 lädt Interessierte dazu ein, diese und weitergehende Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven gemeinsam zu verhandeln. Entscheidend ist nicht, ob der Beitrag einer dieser Fragen eindeutig zugeordnet werden kann, sondern welchen Impuls er für die Zukunft der Hochschulen liefert.

Call for Participation: Formate

Das Festival lebt von einer Vielzahl von Formaten und Beiträgen. Gesucht sind (konkrete) Ideen, Analysen, streitbare Thesen und Visionen. Sie sollten sichtbar machen, was Hochschulen heute stärkt, wie sie ihre Gestaltungsfähigkeit entfalten können und welche Zukunftsfragen uns heute beschäftigen. So kann die Gegenwart mit der Zukunft der digitalen Hochschulbildung verbunden werden. 

Die überwiegende Mehrzahl an Beiträgen wird rein digital durchgeführt.

  • Input
    Inputs zu einem Thema durch eine oder mehrere Personen: Der Fokus sollte dabei auf anwendbarem Wissen liegen. Die Form kann variieren, am verbreitetsten ist der Vortrag (ca. 20 Minuten) mit anschließender Diskussion. Es sollen maximal zwei Personen Inputgebende sein, eine größere Zahl ist inhaltlich zu begründen. (Dauer: 30 Minuten; Ort: Digital, einzelne Einreichungen werden auf Präsenzbühnen geladen)

  • Lightning Talk
    Pointierte Kurzbeiträge, die sich besonders für konkrete Good-Practice oder erste Erfahrungen eignen, die in wenigen Minuten auf den Punkt gebracht werden können; Kurz-Inputs durch maximal zwei Personen (Dauer: 5 Minuten; Ort: Digital)

  • Discussion
    Eine dynamische und diverse Diskussion durch mehrere Personen: Diskussionen eignen sich für unterschiedliche Perspektiven, kontroverse Fragestellungen oder Themen, bei denen der Austausch zwischen den Beteiligten im Mittelpunkt steht. Die geplanten Mitdiskutant/innen müssen in der Einreichung genannt werden. Pro Diskutant/in sollten durchschnittlich mindestens 10 Minuten Redezeit eingeplant werden, d.h. bei einer 30-minütigen Diskussion: max. drei Diskutant/innen, bei 60 Minuten vier bis fünf. (Dauer: 30 o. 60 Minuten; Ort: Digital, einzelne Einreichungen werden auf Bühnen geladen)

  • Workshop
    Interaktive Mitmach-Formate mit begrenzten Teilnehmendenzahlen (standardmäßig maximal 50 Personen): Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit einem Thema oder einer innovativen Methode für die Zukunft der Hochschulbildung. Auch können hier Ideen oder ein Prototyp gemeinsam mit- und weiterentwickelt werden. (Dauer: 60 o. 90 Minuten; Ort: Standardmäßig sollen sie in Präsenz stattfinden. Digital möglich)

  • Networking    
    Interaktives, auf Netzwerkaufbau sowie gemeinsamen Erfahrungs- und Wissensaustausch ausgerichtetes Format: Im Mittelpunkt steht die Begegnung und Vernetzung von Akteur/innen, die an ähnlichen Themen arbeiten. Hier können bestehende Netzwerke mit anderen Personen in den Austausch treten oder neue (informelle) Netzwerke aktiv aufgebaut werden. (Dauer: 60 o. 90 Minuten; Ort: Standardmäßig sollen sie in Präsenz stattfinden. Digital möglich)

Call for Arts & Experience

Im Rahmen des Calls for Arts & Experience werden innovative, überraschende und kreative Beiträge zum Anfassen und Ausprobieren gesucht, die die Teilnehmenden zum Lachen und Staunen bringen und die das Motto „Strong enough“ und die digitale Transformation der Hochschulbildung erlebbar machen.

Alle ausgewählten Beiträge werden vor Ort im Experience:Space umgesetzt. Zur Auswahl stehen beim U:FF 2027 neben der Berliner Bühne auch die Partnerbühne in Braunschweig.

An allen Standorten gilt: Platz, Strom, Mobiliar und Internet wird gestellt – Ausstellende bringen die Idee sowie alle zur Umsetzung benötigten Materialien mit und verantworten die Umsetzung vor Ort. Alles ist denkbar, solange es zum Festival und dem diesjährigen Motto passt und technisch sowie logistisch umsetzbar ist.

Weitere Informationen

Das University:Future Festival findet 2027 in Berlin, Braunschweig, Nürnberg und Graz sowie im digitalen Raum statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Hochschulforum Digitalisierung, Stiftung Innovation in der Hochschullehre und Stifterverband.

Weitere Informationen zu den Calls sind auf der Webseite des U:FF zu entnehmen.

Gepostet von: cdemircan
Kategorie: Call for Papers/Participation