News aus den Hochschulen

22.10.2015: Diese Woche u.a. mit den neuen "MicroMaster"-Onlinestudiengängen des MIT, einer Studie zu Lernerfolg beim Tablet-Einsatz, einem Interview des ILIAS-Blogs mit der Leiterin des Medienkompetenzzentrums an der HS Bremen und dem E-Learning-Föderfonds der Berner Fachhochschule
hs1.png

MIT führt offenen, einsemestrigen "MicroMaster" ein

Am Massachussets Institute of Technology kann sich ab Februar 2016 jeder im Rahmen des "MicroMaster" für eigentlich zulassungsbeschränkte Masterprogramme einschreiben. Dabei wird das erste Semester des regulären Masterstudienganges komplett online angeboten und bei erfolgreicher Teilnahme mit dem "MicroMaster"-Abschluss honoriert. Kosten fallen nur für Zertifikate und die Teilnahme an einer beaufsichtigten Prüfung an. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich auf das zweite Semester am MIT-Campus zu bewerben, um den vollwertigen Master zu erlangen. Die Universität will damit vor allem den Bewerbungsprozess für alle Interessierten weltweit demokratisieren, da diese im ersten, offenen Semester ihre Eignung unter Beweis stellen können.
Quelle: mit.edu

hs2.png

Medienkompetenzzentrum der HS Bremen im Interview zur LMS-Nutzung

Der offizielle ILIAS-Blog stellt regelmäßig verschiedene Anwender/innen ihres LMS vor. Im aktuellen Interview legt Ulrike Wilkens, Leiterin des Medienkompetenzzentrums an der Hochschule Bremen dar, warum sich ihre Hochschule für ILIAS entschieden hat und wie das LMS zum Einsatz kommt. So wird die Plattform etwa ausdrücklich auch für die Kooperation der Studierenden untereinander in lehrveranstaltungsunabhängigen AGs freigegeben, die selbstständig verwaltet werden. Auf die gleiche Weise nutzen Mitarbeiter- und Forschungsgruppen die Plattform.
Quelle: ilias.de

hs3.png

Ohio State University erforscht Lernerfolg beim Tablet-Einsatz

Im biomedizinischen Studiengang der Ohio State University wurde der Einsatz von Tablets zur Förderung einer aktiveren Rolle der Lernenden gestestet. Alle Studierenden erhielten zum Studienbeginn ein Gerät zur Umsetzung eines Tablet-gestützen Curriculums. Nach zwei Jahren zieht die Universität nun den Schluss, dass die Nutzung die Studierenden tatsächlich zum aktivem Lernen anregte und zu einer verbesserten Lernerfahrung führte. Probleme traten allerdings durch teilweise inkompatible IT der Universität, Webseiten und Datenbanken auf.
Quelle: educause.edu

hs4.png

Berner Fachhochschule unterstützt E-Learning mit Förderfonds

Die Berner Fachhochschule (BFH) fördert E-Learning-Projekte zur Verbesserung der Lehre als Maßnahme zur Umsetzung ihrer E-Learning-Strategie. Anforderungen stellt die Fachhochschule dabei unter anderem an die didaktische Innovation und Qualität der Vorhaben und legt Wert auf nachhaltige Förderung für langfristig nutzbare E-Learning-Elemente. Außerdem unterstützt sie die Beteiligung mehrerer Dozierender an einem Projekt und das Transferpotenzial auf andere Lehrveranstaltungen. Alle Kriterien können Sie dem Blog der BFH entnehmen.
Quelle: blog.bfh.ch

hs5.png

Virtuelle Hochschule Bayern sucht Geschäftsführer/in

An der Virtuellen Hochschule Bayern (VHB) wird 2017 die Stelle des/der Geschäftsführers/-in frei. Um eine geordnete Übergabe zu ermöglichen, sucht die VHB bereits jetzt eine Nachfolge. Die Virtuelle Hochschule ist ein Verbund aller bayrischen Hochschulen und in dieser Form einmalig in Deutschland. Der/die Leiter/in der Geschäftstelle mit über 20 Mitarbeiter/innen ist für sämtliche operativen Aktivitäten der VHB verantwortlich. Bewerbungen werden bis 23.11.2015 angenommen, die ersten Gespräche werden Anfang 2016 geführt. Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier im Portal
Quelle: vhb.org

hs6.png

Jenaer Hochschule mit neuem Studiengang „Spiel- und Medienpädagogik”

Ab dem Sommersemester 2016 wird die Ernst-Abbe-Hochschule Jena den neuen berufsbegleitenden Master-Studiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ in ihr Studienangebot aufnehmen. Absolventen/-innen sollen befähigt werden, innovative Konzepte und Projekte auszuarbeiten, Forschungen zu initiieren und Führungspositionen einzunehmen. Die Präsenzphasen begrenzen sich auf 14 Tage pro Semester, die Selbststudiumsanteile werden online betreut.
Quelle: sw.eah-jena.de

Schlusslicht: Aus Medien und Wirtschaft

  • Die FAZ widmete diese Woche den MOOCs und der videobasierten digitalen Hochschullehre einen Artikel. Anlass war die Auszeichnung des Anglistik-Professors Jürgen Handke von der Universität Marburg mit dem „Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre 2015“  des Stifterverbands (e-teaching.org berichtete).
    Quelle: faz.net
  • Zwei Jahre nach dem Start feierte die Online-Kursplattform Iversity kürzlich den ein-millionsten Kursteilnehmer. Das Kursangebot wurde unterdessen von zehn auf über 100 Lehrveranstaltungen erweitert.
    Quelle: iversity.org
  • Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft sucht aktuell Vorschläge für die 2016er-Ausgabe des Ars Legendi Preises in Mathematik und Naturwissenschaften. Interessent/innen können sich noch bis Ende November melden.
    Quelle: stifterverband.info
  • Der Begriff der “Remix-Kultur” ist mittlerweile in aller Munde. Doch wann ist Kopieren (nicht) verwerflich? Im Deutschlandfunk erschien jüngst ein Bericht zur “Ethik des Kopierens”. Im Rahmen einer Tagung in Bielefeld hatten sich Wissenschaftler/innen aus den Feldern Philosophie, Recht, Medien u.a. interdisziplinär mit dem Thema beschäftigt.
    Quelle: deutschlandfunk.de

Sie möchten in die Hochschulnews?
Die Redaktion freut sich über Post an feedback@e-teaching.org
oder Beiträge auf unserer Facebook-Seite.

Gepostet von: pmey
Kategorie: News aus den Hochschulen

Kommentare (0)