Kooperation trotz Wettbewerb - Der niedersächsische multimediale Hochschullehrpreis "campusemerge"

Campusemerge ist der erste niedersächsische Hochschullehrpreis für multimediale Lehre. In diesem Erfahrungsbericht erläutert Gisela Prey, Koordinatorin des Verbundprojektes „Multimedial & aktiv - E-Learning in der Hochschullehre“, Konzeption und Durchführung des campusemerge.

campusemerge ist der erste niedersächsische Hochschullehrpreis für multimediale Lehre. Er ist Teil des vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten Projektes Multimedial & aktiv – E-Learning in der Hochschullehre. Das Projekt, durchgeführt unter der Federführung des Kompetenzzentrums Hochschuldidaktik für Niedersachsen in Kooperation mit dem E-Learning Academic Network e.V. (ELAN e.V.), hat das Ziel, Lernen und Lehren mit „Neuen Medien“ in verschiedenen Fachdisziplinen zu fördern sowie Weiterbildungsangebote gemeinschaftlich zu vermarkten.

Zum Lehrpreis wurden von elf Universitäten und Fachschulen insgesamt 26 Beiträge eingereicht. In einem zweistufigen Bewertungsverfahren sind die Gewinner und Gewinnerinnen ermittelt worden, die im März 2011 durch die Wissenschaftsministerin im Rahmen einer Tagung geehrt werden. Zwei Besonderheiten zeichnen den campusemerge aus. Die Einreichungsform: Da es sich um einen Preis für Medieneinsatz in der Hochschullehre handelt, waren die Teilnehmenden aufgerufen, sich mit einem Video zu bewerben. Das Bewertungsverfahren: Zur Ermittlung der Gewinner und Gewinnerinnen wurden die Einreichungen im Internet veröffentlicht und konnten dort in einer ersten Stufe in einem Public Voting bewertet werden. Darauf folgend gab eine paritätisch mit Hochschullehrenden und Studierenden besetzte Jury ihre Bewertung ab. Fast 1.000 Personen aus Deutschland sowie dem europäischen Ausland und den USA haben an der öffentlichen Abstimmung teilgenommen. Die Videos der Beiträge wurden von rund 10.000 Nutzern und Nutzerinnen in mehr als 35 Ländern angesehen und kommentiert.

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