E-Learning in der Theologie – erste Schritte und ein Modell zur festen Verankerung in der Lehre

Im Interview sprechen Dipl. theol. Lars Charbonnier vom Lehrstuhl für Praktische Theologie der Humboldt-Universität zu Berlin und Dipl. theol. Norbert Wenderdel, zuständig für E-Learning und DV-Koordination am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt, über die unterschiedlichen Ausgangssituationen für E-Learning und gemeinsame Ziele und Interessen.

In manchen Fachbereichen scheint der Einsatz digitaler Medien besonders nahe zu liegen. Die Theologie gehört nicht dazu – oder doch?

Dipl. theol. Lars Charbonnier ist wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Praktische Theologie der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB). Im Rahmen des Multimediaförderprogramms der HUB wurde er mit zwei Projekten gefördert, "e-learning in der Praktischen Theologie" und "encyclop@diatheologica". Insgesamt hat er jedoch den Eindruck, dass das Engagement für E-Learning in der Evangelischen Theologie eher gering ist. Welche Erfahrungen er mit dem Einsatz von E-Learning-Elementen in der Lehre gemacht hat, schildert er in einem Erfahrungsbericht.

Im Gegensatz dazu zählt der Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt zu den E-Learning-Pionieren und erprobte bereits 2003 den Einsatz in der Lehre. 2005 gehörte sie zu den Initiatoren des universitätsweiten Projekts megadigitale, das 2007 mit dem medida-prix ausgezeichnet wurde. Auf dieser Basis hat sich inzwischen eine Fülle von Angeboten etabliert, es werden aber auch immer wieder neue Projekte erprobt. Einen Überblick über die vielfältigen E-Learning-Aktivitäten gibt die Homepage des Fachbereichs: http://www.kaththeol.uni-frankfurt.de/elearning/index.html

Dipl. theol. Norbert Wenderdel ist zuständig für E-Learning und DV-Koordination am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt; er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Religionspädgagogik und Mediendidaktik.