Peer-Feedback wagen – ein Moodle-Praxistest zur Unterstützung des Selbststudiums

Viele Studierende wünschen sich zu ihren Arbeiten individuelle Rückmeldungen, was Lehrende jedoch nicht immer leisten können. Eine Möglichkeit, die Lehrenden zu entlasten, ist die Methode des Peer-Feedbacks: Hierbei geben sich die Studierenden gegenseitig Rückmeldung und stärken nebenbei ihre Selbstlernkompetenz. In ihrem Erfahrungsbericht zeigen Silke Gausche und Gabriele Wach am Beispiel einer Lehrveranstaltung an der Ostfalia Hochschule, wie Peer-Feedback konkret gestaltet und mithilfe von Moodle unkompliziert umgesetzt werden kann.

In großen Kohorten ist es für Lehrende meist nicht möglich, allen Studierenden individuelles Feedback zu geben. Peer-Feedback, also Feedback unter den Studierenden, entlastet nicht nur die Lehrenden, sondern gibt den Studierenden auch Hilfestellung zum Selbstlernen.

In einer Lehrveranstaltung zum Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften erprobten Silke Gausche und Gabriele Wach im Wintersemester 2020/21 das Konzept. Im folgenden Beitrag berichten sie über die konkrete Gestaltung des Peer-Feedbacks und die Umsetzung in Moodle. Dabei beschreiben sie jeweils, welche grundsätzlichen Überlegungen hinter den verschiedenen Schritten standen, wie die Umsetzung in der Praxis gestaltet wurde und wie die Studierenden dies beurteilten. Abschließend fassen sie zusammen, warum sich der Einsatz des Peer-Feedbacks aus ihrer Perspektive als Lehrende gelohnt hat.

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