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netzspannung.org
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Langtitel
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Bildungsplattform für digitale Kunst und Kultur
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Lehrfunktion
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- Informationsvermittlung
- Wissenstransfer
- Diskussion u. Austausch
- Motivation
- Sonstige
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Medieneinsatz
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- Hypertext
- PDF
- Videoübertragung/-aufzeichnung
- Sonstige
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Lehrszenarien
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- Vorlesung
- Projekt
- Seminar
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Fachbereich
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- Informatik
- Kunst, Design und Medienwissenschaft
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Beschreibung
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"netzspannung.org" ist ein multimediales Online-Archiv mit über
2.500
Datenbankeinträgen über Forschungsprojekte,
künstlerische Arbeiten und
interaktive
Installationen. Das Portal versteht sich als
Online-Kompetenzzentrum, Bildungsplattform und Informationspool für digitale
Kunst und Kultur. Ein fach- und hochschulübergreifendes Bildungsangebot
kommuniziert, vernetzt und publiziert entsprechende Arbeiten an Hochschulen
in den Bereichen Medienkunst, interaktive Gestaltung und Vermittlung.
Neben der Mannigfaltigkeit der Themendarstellungen sind an diesem Projekt
insbesondere die vielfältigen Zugangsmöglichkeiten zu den archivierten
Beiträgen beispielgebend.
Im Portal "netzspannung.org" gibt es Bereiche wie "Cultural Heritage"
(Kulturvermittlung mit digitalen Medien) und "Explore information - create
knowledge" (Visualisierung von Informationen). Der Bereich "Position"
enthält Videodokumentationen von Vorträgen und Diskussionen mit namhaften
Künstlern und Künstlerinnen sowie Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen.
Der Wettbewerb "Digital Sparks" bietet einen Einblick in die Lehre in
Medienhochschulen; alle Einreichungen von Studierenden aus den Jahren
2001-2008 sind archiviert.
Mit eigens entwickelten "Knowledge Discovery Tools" ist das gesamte
Archiv durch Wissenskarten und Zeitleisten visuell und kontextuell
erschließbar. Durch medientheoretische Analyse und medientechnologische
Erläuterungen werden im Bereich "Medienkunst Forschung" künstlerisch und
wissenschaftlich ausgerichtete Projekte beschrieben, miteinander verglichen
und in einen Kontext gestellt. Dabei wird ein weites Spektrum an
künstlerisch-medialen Aussagesystemen vorgestellt. Eine semantische Software
analysiert und strukturiert die Datenbestände je nach Suchanfrage ständig
um.
Der Bereich "Medienkunst Lernen" setzt sich mit der Frage auseinander,
wie Lehrende und Lernende an die künstlerische Arbeit mit digitalen Medien
herangeführt werden können, wie beispielsweise mit Kindern und Jugendlichen
tanzende Schrott-Robots, eine multimediale Musikperformance oder eine
interaktive Ausstellung entwickelt werden können. Lehr-/Lernmodule, die als
Best-Practice-Beispiele gedacht sind, stehen zum kostenlosen
Download
für den Unterricht in Schulen und die Aus- und Weiterbildung
von Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen an Hochschulen bereit.
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Internet-Adresse
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Verantwortliche Institution
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MARS – Exploratory Media Lab, Fraunhofer-IAIS, Sankt Augustin
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Ansprechpartner
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Monika Fleischmann
Head of Department: Media Arts Research Studies (MARS)
Fraunhofer-IAIS
Schloss Birlinghoven
53754 Sankt Augustin
Tel. 02241-14-3450
E-Mail:
Monika.Fleischmann@iais.fraunhofer.de
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Zielgruppe
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Das Portal "netzspannung.org" richtet sich an Lehrende und Lernende an
Hochschulen, Kunstpädagogen, Künstler, Gestalter und dient der Weiterbildung
im Internet. Es enthält vielfältige Anregungen zur Vermittlung von
Medienkunst für unterschiedliche Jahrgangs- und Ausbildungsstufen.
Studierende können die Inhalte für theoretische und praktische Recherchen
nutzen. Auf das Portal greifen monatlich zw. 60.000 und 150.000 Nutzer und
Nutzerinnen zu. Der Bereich "Medienkunst Lernen" wird in
Fortbildungsveranstaltungen, Vorträgen und Workshops entsprechender
Konferenzen, Schulen und Weiterbildungsstätten vorgestellt und mit anderen
Kultur- und Bildungsservern vernetzt.
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Ziele und Inhalte
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"netzspannung.org" zeigt aktuelle Projekte und Ansätze schwerpunktmäßig
aus den Bereichen Medienkunst, Mediengestaltung, Kunst-und Medientheorie und
Kunstpädagogik. Während die im Bereich "Lernen" aufbereiteten
Unterrichtseinheiten vornehmlich ein Aus- und Weiterbildungsangebot für
Lehrende darstellen, bietet der Wettbewerb "digital sparks" mit den
zahlreichen hier aufbereiteten studentischen Medienprojekten einen
unvergleichbaren Informationspool über die Lehre an den deutschsprachigen
Medienhochschulen, der für Studierende und Lehrende gleichermaßen
interessant ist und z.B. für Kuratoren und Agenturen eine gute Möglichkeit
bietet, junge Künstlerinnen und Designerinnen zu entdecken.
Die Videodokumentationen wissenschaftlicher Vorträge sowie der Bereich
"Medienkunst Forschung" bieten Geisteswissenschaftlerinnen, Künstlerinnen
sowie Studierenden Einblick in aktuelle Forschungsfragen im Kontext
digitaler Kultur. Darüber hinaus ermöglicht "netzspannung.org" mit dem
"netzkollektor", als dem offenen Kanal der Plattform, der Electronic Arts
Community ihre aktuellen Arbeiten selbst in das Archiv einzugeben und auf
"netzspannung.org" zu veröffentlichen.
Im Rahmen der "Philosophie" dieses Portals wird Medienkunst verstanden als
strukturelle Kopplung von natur- und geisteswissenschaftlichen Inhalten mit
ästhetischen und technischen Fragestellungen, als fach- und
disziplinenübergreifende Schlüsselkompetenz. Es soll dazu angeregt werden,
Bilder zu hinterfragen, Realitäts- und Identitätskonstruktion
nachzuvollziehen und digitale Welten als Konstruktion und nicht als
Wirklichkeit zu erfahren. Über die Vermittlung von
bildnerisch-gestalterischen und technischen Fähigkeiten hinaus kann
Medienkunst auch zur Persönlichkeitsbildung beitragen, insbesondere wenn der
Unterricht als Teamarbeit angelegt ist und die Lernenden ein persönliches
kreatives Schaffenspotential mit digitalen Medien entdecken. Im Sinne
herkömmlicher Fachbezeichnungen ist das Projekt relevant für Informatik,
Medieninformatik, Kunstgeschichte, Kunstpädagogik, Medienpädagogik,
Lehramtsstudiengänge, Gestaltung, Kommunikationsdesign. Ein Teil der
Beiträge ist in englischer Sprache.
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Didaktisches Konzept
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Mit Informationen und Inspirationen soll ein Anstoß gegeben werden,
digitale Medien als Medium der künstlerischen Arbeit zu sehen und in
entsprechende Studiengänge und Hochschul- und Schulprojekte zu
integrieren.
Das Ziel ist zum einen die konkrete
Vermittlung fachspezifischer
Inhalte. Die im Bereich "Medienkunst Lernen" dokumentierten
beispielhaften Modellversuche veranschaulichen in Texten, Bildern und Videos
das praktische Vorgehen und den theoretischen Hintergrund. Die aufbereiteten
Inhalte sollen Impulse und Anregung geben für das Zusammenspiel von Kunst
und digitalen Medien in der Lehre. Sie sollen in Forschung und Lehre an
Hochschulen und allgemeinbildenden Schulen zum fachübergreifenden Denken und
Arbeiten anregen. In exemplarischen Workshops wird gezeigt wie das Lernen
unter Werkstatt-ähnlichen Bedingungen und die Einheit von Materialerfahrung
und –verarbeitung die sinnliche Wahrnehmung und kooperatives Handeln fördern
und gleichzeitig die individuelle Stärke Einzelner sichtbar und für die
Projektarbeit produktiv wird. Auch eine geschlechtsspezifische Technik- und
Computererfahrung soll ermöglicht und reflektiert werden. Die
"Lernen-Matrix" gibt einen Überblick über die vorgestellten
Vermittlungsansätze der Modellprojekte. Sie zeigt, zu welcher Schulform bzw.
-stufe das jeweilige Projekt gehört, ebenso welche inhaltlichen Schwerpunkte
innnerhalb der Vermittlung mit digitalen Medien gesetzt wurden.
Weitere Hinweise zur Vermittlung von Inhalten im Rahmen von verschiedenen
Veranstaltungsformen erhalten Sie in der Rubrik "
Lehrszenarien
".

Abb. 1: Bereich "Medienkunst Lernen" - Beschreibung des
Projektes "ArtDeCom"
Darüber hinaus ist das Portal ein
Experimentier- und
Forschungsfeld. Aus der Frage, wie man große digitale Archive besser
zugänglich machen könnte, wurden neuartige "Knowledge Discovery Tools"
entwickelt:
- Die "Semantic Map" strukturiert die Inhalte eines Archivs nach
semantischen Kriterien in Clustern und visualisiert die Inhalte in einer
Karte. Dies ermöglicht, bei etwas Bekanntem zu beginnen und verwandte,
bisher unbekannte Inhalte zu entdecken.
- Die "Timeline" gliedert die Inhalte eines Archivs nach Themen und
ordnet die Beiträge zu verschiedenen Themen auf parallelen Zeitachsen. So
werden themenübergreifende historische Zusammenhänge sichtbar.
- Der
Medienfluss-Browser
ist ein Knowledge Discoverytool, das Überblick
und Zugang zum Archiv von netzspannung.org bietet. Durch Auswahl der
Worte oder Bilder werden Dokumente im Kontext dargestellt. Künstliche
Stimmen ergänzen den visuellen Eindruck. Die passive Datenbank wird zum
zeitbasierten Erzählformat. Leitgedanke ist Finden statt Suchen.
Weiter entwickelt zu editierbaren
Tools
können diese Werkzeuge in didaktisch aufbereitete
Anwendungsszenarien integriert werden.
Weitere Hinweise zu
Navigationsangeboten
in
Hypertext
-Umgebungen finden Sie in der Rubrik "Didaktisches
Design".
Abb. 2: Semantic Map
Abb. 3: Timeline
Neue Vermittlungsformate ergeben sich auch aus der
Streaming
-Technologie.
- Eine Vernetzung der Hörsäle wurde erprobt, indem Vorträge der Reihe
"Iconic Turn" live in die Hochschulen übertragen wurden, die dann parallel
in mehreren Seminaren rezipiert und diskutiert wurden.
- Bei der "
Hypermedia
Tele-Lecture
" wird die Videoübertragung um zusätzliche, synchron
bereit gestellte Inhalte erweitert. Online-Lernangebote müssen jedoch in
die Lehre vor Ort eingebunden werden.
Die hier entwickelten Modelle sollen in künftige Angebote für
Blended Learning
integriert werden.
Weitere Informationen zur Aufbereitung von Text, Bild, Ton
und Video finden Sie im Bereich Didaktisches Design
in der Rubrik
Mediengestaltung.
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Curriculare Verankerung
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Die im Bereich "Lernen" vorgestellten Best-Practice-Beispiele tragen den
Bedürfnissen Rechnung, die sich daraus ergeben, dass seit 2005 der Umgang
mit digitalen Medien ein Pflichtbestandteil des Kunstunterrichts ist (worauf
die Kunstpädagogik nicht vorbereitet war). "Medienkunst lernen" dient ab
2005 als Plattform für die Fort- und Weiterbildung entsprechender
Multiplikatoren aus den deutschen Bundesländern. Darüber hinaus bietet das
gesamte Archiv eine umfassende Quelle an Informationen über aktuelle
künstlerische Projekte, technologische Forschungen, gestalterische Ansätze
und Beiträge zum theoretischen Diskurs, die besonders die unter Sparzwang
leidenden Fachbibliotheken um wesentliche aktuelle Inhalte ergänzen. Die
Plattform ist besonders geeignet für Lehrveranstaltungen zu Themen wie
Wissensvisualisierung, Cultural Heritage oder interaktive Medienkunst.
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Ergebnisse
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Wichtige inhaltliche und konzeptuelle Fragestellungen wurden im Rahmen
von Workshops mit Experten diskutiert, um ihre Erfahrungen und Kompetenzen
in die Entwicklung des Projektes einfließen zu lassen und die
Internetplattform für die Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen zu
optimieren.
Der erste Workshop, "CAT - Communication of Art and Technology", fand am
16. September 1999 im Institutszentrum in Sankt Augustin statt. Experten aus
Kunst, Forschung und Wirtschaft überprüften die in der CAT-Studie
entwickelten Anforderungen für ein Komptenzzentrum und konkretisierten sie.
Der zweite Workshop, der am 25. Februar 2000 zum Thema "Community-Workshop:
Plattformtechnologie" durchgeführt wurde, hatte das Ziel, die technischen
Anforderungen und Richtlinien für die Entwicklung der Internetplattform als
datenbankgestütztes
Community
-System zu
definieren.
Im Rahmen des Workshops "Timelines, Clusters, Knowledge Maps" wurde am
20. Juli 2001 das Knowledge-Map-System evaluiert, das das CAT-Team
entwickelt hat, um die heterogenen Inhalte der Plattform zu
kontextualisieren und auf intuitive Weise explorierbar zu machen.
Mit dem Ziel, die spezifischen Anforderungen an Online-Lernangebote im
medienkulturellen Bereich zu identifizieren und die bereits vorhandenen
Aktivitäten in diesem Bereich zu bündeln, trafen sich am 6. Februar 2003 in
Berlin Experten aus Projekten der medienkulturellen Bildung zum Workshop
"Online-Lernmodule zur Medienkunst".
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Zeitraum
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Die Plattform wurde von 1999 bis 2005 aufgebaut und bis 2009 durch neue
Inhalte erweitert wie die Projekte der "digital sparks" Wettbewerbe 2006
und 2008, eCulture sowie durch Eingaben der Nutzer im netzkollektor. Ziel der Plattform und
der damit angestoßenen Aktivitäten ist es, dass durch die Vernetzung
entsprechender Aktivitäten eine
Community
entsteht,
die auch in Zukunft aktuelle Inhalte für die Lehre aufbereitet,
dokumentiert, publiziert, präsentiert und archiviert. Die Mitglieder sollen
nicht nur ein bereits definiertes Netzwerk von vorhandenen Ressourcen
nutzen, sondern aktiv an dessen Weitergestaltung und Ausbau teilnehmen. Dazu
wird mit dem "Netzkollektor" ein offener Kanal bereitgestellt, in dem
künstlerisch, gestalterisch und wissenschaftlich Tätige ihre Projekte selbst
veröffentlichen können.
Darüber hinaus bietet "netzspannung.org" eine Anwendung für spezifische
Communities. Sie ermöglicht es, themenorientierten Benutzergruppen, so
genannten "Experten-Communities", über einen eigenen Ein- und
Ausgabegabekanal ihre Projekte zu einem Thema vorzustellen und diese über
eine
Mailingliste
zu
diskutieren.
Die künftige Entwicklung zielt darauf, das Portal "netzspannung.org" mit
Archiven anderer medienkultureller Institutionen zu vernetzen.
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Förderung
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Das Forschungs-, Entwicklungs- und Anwendungsprojekt "CAT – Communication
of Art & Technology" wurde einschließlich des Teilprojekts "Medienkunst
Lernen" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 1999 bis
2005 mit 3,5 Mio Euro gefördert.
2002 Dieter Baacke Preis für den Workshop auf "netzspannung.org" im
Bereich Medienkunst Lernen: "Ich sehe, was Du hörst" (2. Preis);
2002 EUROPRIX Quality Seal, Salzburg: für inhaltliche und technische
Konzeption,
Navigation,
Interaktivität,
Ästhetik, technische Realisation des Portals "netzspannung.org";
Dreimal nominiert für den Grimme Online Award, Düsseldorf/Marl;
2002 Grimme Online Award nominiert
2003 Grimme Online Award nominiert für Web-Media
2005 Grimme Online Award nominiert als Portal für "Bildung und Wissen"
2002 Prix Ars Electronica, Linz nominiert in der Kategorie net vision/net
excellence
2005 SWR / ZKM Medienkunstpreis, Baden Baden / Karlsruhe nominiert
2005
Medidaprix, Finalist und Gewinner des
Publikumspreises
2007 "Semantic Map" als bahnbrechendes Produkt des 21. Jhd.
ausgezeichnet. In: Prof. Hänisch (ed), 100 wegweisende Produkte der
Zukunft. Econ Berlin
2007 IF Communication Design Award: Medienfluss, eine Raum-Installation
des Datenarchivs von netzspannung.org
2009 Designpreis der Bundesrepublik Deutschland nominiert:
Medienfluss-Browser, ein Webbrowser zur Navigation durch die Daten von
netzspannung.org
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Kosten
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2 Mitarbeiter stundenweise (technisch/redaktionell)
Server- und Wartungskosten plus 2 Studenten
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Rahmenbedingungen
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Allein zu Hause am Internet oder in Workshops zw. 10 und 15 Personen /
Computerraum mit Internetanbindung
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Beteiligungen und Kooperationen
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Das neu gegründete Bonn-Aachen International Center for Information
Technology (B-IT) an dem das Fraunhofer Institut für Medienkommunikation mit
Lehrveranstaltungen beteiligt ist, einer Kooperation der RWTH Aachen, der
Universität Bonn, der FH Rhein-Sieg und des Fraunhofer Institutszentrums,
hat das Ziel internationale Masterstudiengänge u.a. in Medieninformatik
einzurichten. In diesem Kontext wurden am Fraunhofer IMK interdisziplinäre
Lehrinhalte zu Kunst-Informatik-Gestaltung-Theorie konzipiert. Umgesetzt
werden sollen diese Lehrinhalte in Lehrveranstaltungen z.B. in Kooperation
mit der Hochschule für Künste Bremen, dem Fachbereich Informatik der
Universität Bremen sowie der Hochschule Bremen.
Die technische Grundlage der Plattform wurde bis 2002 mit Unterstützung
der Universität Siegen, Fachbereich Informatik entwickelt.
Zahlreiche weitere Hochschulen, Fachbereiche, Firmen und sonstige
Einrichtungen sind oder waren an Teilprojekten von "netzspannung.org"
beteiligt.
Registrierte Mitglieder sind eingeladen und aufgefordert, eigene Beiträge
dort zu publizieren und so das Archiv zu erweitern.
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Technik
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Zugang
Das Portal ist frei zugänglich und kostenlos. Zur Teilnahme als aktiver
Nutzer ist eine Registrierung erforderlich. Eine Videopräsentation ist unter
http://netzspannung.org/video/netzspannung/deutsch.rm
(deutsch) oder
http://netzspannung.org/video/netzspannung/english.rm
(englisch) frei zugänglich.
Der Medienfluss-Browser, ein Interface zur Navigation im Datenraum von
netzspannung.org, macht den Inhalt der Datenbank auf einen Blick
sichtbar und im Kontext auf einfache Weise im Internet zugänglich.
URL:
http://medienfluss.netzspannung.org
Nutzung
Video,
Streaming,
Tele-Lectures, Bild, Ton, interaktive "Knowledge Discovery Tools" wie
Timeline, Semantic Map, Interface Umschalter, Statistik-Tool wie Most
Wanted
Benötigte Software
Benötigt wird eine aktuelle Browser-Version mit
Javascript,
Cookies
und
Popups. Für einzelne Komponenten und Beiträge werden außerdem
Java
1.4 (oder höher),
Real-Player,
Windows Media Player,
Flash Player, und
Shockwave Player
benötigt. Je nach Belastung des Servers durch hohe
Zugriffszahlen kann es zu längeren Ladezeiten kommen.
Entwicklung
Für den nachhaltigen Betrieb der Plattform ist es wichtig, dass sie auf
Open Source
Prinzipien basiert und mit dem "netzkollektor", - dem
offenen Kommunikationskanal - für Inhalte aus der Community offen und
erweiterbar ist. Im Rahmen der für die Plattform speziell entwickelten
Systemarchitektur und Plattformtechnologie wurde ein verteiltes
javabasiertes Internet-Anwendungssystem aufgebaut, das der Vernetzung
örtlich und organisatorisch verteilter Interessensgemeinschaften aus Kunst,
Kultur und Technik entgegen kommt.
Weitere Hinweise zur Verwendung von
Audio
und
Video
sowie zur Entwicklung von
Hypermedia
-Umgebungen
finden Sie in der Rubkrik "Medientechnik".
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