e-teaching.org   Infobanner
  Login     FAQ     Glossar     Mindmap    
   
 
e-teaching.org » Materialien » Studien » Studien 2009

Aktuelle Studien rund ums Thema E-Learning (2009)

Wir haben für Sie aktuelle und interessante Studien zum Thema E-Learning in der Hochschule zusammengestellt. Die meisten stehen kostenlos im Internet zum Download zur Verfügung. Die Studien sind chronologisch sortiert.


 

Mohamed Ally (2009).
Mobile Learning: Transforming the Delivery of Education and Training, Athabasca University Press, 3/2009


Der Sammelband "Mobile Learning – Transforming the Delivery of Education and Training" wurde von Mohamed Ally, Professor am Centre for Distance Education, zusammengestellt.
Anyone, anywhere, anytime bzw. "Just in time learning" so lauten die Schlagworte des Mobile Learning. Mobile Geräte wie Mobiltelefone, PDA’s, Blackberrys und MP3-Player gehören zum privaten und geschäftlichen Alltag eines Großteils der Bevölkerung. Von den Nutzergruppen wird erwartet, dass für die verschiedenen Mobilen Geräte - und hier darf die Varianz nicht unterschätzt werden - auch Lernmaterialien zur Verfügung gestellt werden. Als ein zentrales Ziel von mobilem Lernen wird es angesehen, auch Regionen und Zielgruppen zu erreichen, denen der Besuch einer traditionellen Bildungseinrichtung in Präsenz entweder aus infrastrukturellen, sozialen oder anderen Gründen nicht möglich ist. Nicht nur aber auch aus Gründen der Kosteneinsparung wird vermehrt auf Mobile Learning zurück gegriffen - zum Beispiel um Reisemittel einzusparen.

Das eBook stellt aktuelle Trends, Forschungsbereiche und Anwendungsszenarien für Mobile Learning dar. Es geht sowohl um die Entwicklung von geeigneten Lehr-Lernmaterialien für den mobilen Einsatz als auch um didaktisch sinnvolle Anwendungsszenarien. Insbesondere bietet das Buch vielerlei Anwendungsbeispiele aus unterschiedlichsten Bereichen und Ländern.

Der Band steht online zum Download zur Verfügung:
http://www.aupress.ca/index.php/books/120155




 

JISC Repository Net (2009).
Softwaresysteme für Repositories. Repository Software Survey, March 2009


Die Studie des JISC beschäftigt sich mit verschiedenen Softwaresystemen zum Aufbau von Dantenbanken ("Repositories"). Veröffentlicht wurde die tabellarische Übersicht, die 11 kommerzielle sowie Freeware-Systeme beleuchtet, auf der Webseite des Repositories Support Projects von JISC. Sie liefert umfangreiche Informationen, was beim Aufsetzen eines Repositories alles beachtet werden sollte inklusive Checklisten und Fallstudien.

Zur Webseite: http://www.rsp.ac.uk/software/surveyresults







Johnson, L., Levine, A., & Smith, R. (2009).
The 2009 Horizon Report. Austin, Texas: The New Media Consortium.

Zum sechsten Mal in Folge ist Anfang 2009 der Horizon Report erschienen. Der jährliche Bericht dokumentiert die Arbeit des NMC Horizon Projekts, das von der Emerging Technology Gruppe des Hochschulverbands New Media Consortium in Kooperation mit dem Verband Educause durchgeführt wird. Das langfristige, qualitativ ausgerichtete Forschungsvorhaben zielt darauf ab, technische Trends zu identifizieren, die Auswirkungen auf die Bildungslandschaft der Zukunft haben werden. Welche Technologien verändern die Art und Weise in der wir lehren, lernen, forschen oder uns kreativ betätigen? Jede Ausgabe des Horizon Reports stellt sechs Technologien und Verwendungsformen vor, die voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren zum alltäglichen Medienmix in Bildungseinrichtungen gezählt werden können. Die vorgestellten Trends werden in drei Zeithorizonte eingeteilt, je nachdem ob eine weit verbreitete Aneignung kurzfristig im folgenden Jahr, mittelfristig in zwei bis drei Jahren oder langfristig in vier bis fünf Jahren zu erwarten ist. Der Horizon Report stößt auf umfassendes, internationales Interesse. Mehr als 75.000-mal wurden im letzten Jahr Print- und Online-Ausgabe abgefragt. Zudem wurden eine spanische Übersetzung und eine Regionalversion für Australien erstellt.

Der aktuelle, 32-Seiten umfassende Bericht stellt die Technologiebereiche mobile Endgeräte, Cloud Computing, Geotagging, das „personal web“, semantische Anwendungen und intelligente Objekte in den Mittelpunkt. Jeder Trend wird in einem Kurzportrait kompakt dargestellt und durch vielfältige weiterführende Hinweise ergänzt.

Die Trends in Kürze:

  • Mobile Endgeräte spielten in den vergangenen Horizon-Berichten mit unterschiedlichen Foki wiederholt eine Rolle. Diesmal geht es um integrative mobile Systeme, die Telefon, Netzwerkzugang, Organizer, Mediaplayer und Aufnahmegerät in einem Objekt verbinden.
  • Cloud Computing ist im Zuge der Web 2.0 Idee eines Desktops im Netz populär geworden. Anwendungen und Daten befinden sich nicht länger auf dem persönlichen Rechner, sondern werden serverseitig durch Datenaustausch und Schnittstellen mehrerer Services verteilt bearbeitet.
  • Der Trend „geo everything“ beschreibt die Anreicherung von Bildern und anderen Dokumenten mit geographische Koordinaten und ist sicherlich durch die Omnipräsenz des Google-Map-Dienstes beeinflusst.
  • Das persönliche Web ist ein Trend, der eine Melange aus verschiedenen Bereichen der Nutzung von Social Software darstellt. Wichtige Zutaten für die individuelle Edition des WWW sind Tagging und Blogging.
  • Die Semantic Web Community dürfte den aktuellen Horizon Report mit wohlwollendem Interesse rezipieren. In einem Zeitfenster von fünf Jahren sollen semantische Anwendungen in den Bildungsalltag Einzug halten. Vielfältige Links zu interessanten Services laden schon jetzt zum Ausprobieren ein.
  • Intelligente Objekte können insbesondere im informellen Lernen eine Rolle spielen. Dieser Aspekt des Berichts wird für die Museumspädagogik von Interesse sein und greift bereits im Einsatz befindliche Technologien wie RFID auf.

Der Horizon Report 2009 steht auf englisch als PDF auf der Webseite des NMC zum Download zur Verfügung: http://www.nmc.org/pdf/2009-Horizon-Report.pdf

In Zusammenarbeit mit dem Multimedia Kontor Hamburg veröffentlichten das New Media Consortium und die EDUCAUSE Learning Initiative erstmals eine deutsche Version des Horizon Report. Er kann hier abgerufen werden: http://www.mmkh.de/upload/dokumente/2009-Horizon-Report-gr.pdf

Nähere Informationen zur Arbeitsweise des Projekts bietet das Horizon Wiki: http://horizon.nmc.org/wiki/Main_Page

Alle Online-Quellen, die im Horizon Projekt verarbeitet wurden, sind im Social Bookmarking Dienst del.icio.us erreichbar: http://delicious.com/tag/hz09




 

Learning Delphi (2009).
E-Learning 2.0 unterstützt Blended Learning. Weiterbildung und Digitales Lernen heute und in drei Jahren. MMB-Trendmonitor I/2009


Die neue Ausgabe des Learning Delphi mit dem Titel „E-Learning 2.0 unterstützt Blended Learning“ befasst sich mit der Frage wie Weiterbildung und digitales Lernen in Unternehmen in drei Jahren aussehen wird.
Aus dem Vergleich der Aussagen von 54 E-Learning Experten aus diesem Frühjahr und den Ergebnissen von Befragungen in den Jahren 2006, 2007 und 2008 gibt die Studie einen Eindruck welche Trends in Zukunft das digitale Lernen bestimmen werden und welche Innovationen wohl schnell in Vergessenheit geraten.

Die befragten Experten messen den traditionellen Anwendungen des E-Learning - dem Blended- und dem Web-Based-Learning – auch weiterhin die wichtigste Rolle im E-Learning der Zukunft bei. An Wichtigkeit haben für die Experten im Vergleich zum Vorjahr jedoch E-Learning 2.0 Anwendungen, Wikis und virtuelle Klassenräume gewonnen. Interessanterweise wird das Microblogging lediglich als Hype empfunden und dem twittern wird im E-Learning keine Wichtigkeit für die Zukunft zugesprochen. Auch was den wirtschaftlichen Erfolg angeht liegen der Studie zufolge die traditionellen E-Learning Methoden immmer noch vorne. Als wichtigster Trend kristallisiert sich – wie im vergangenen Jahr auch – das Thema E-Learning 2.0/Social Software heraus, gefolgt von Game-Based- und Mobile-Learning. Die Befragungen zur zukünftigen Entwicklung in der beruflichen Weiterentwicklung in Deutschland ergaben, dass die Experten davon ausgehen, dass immer mehr Lehr- und Lerninhalte in den Anwenderunternehmen selbst erstellt werden und dass mehr spezifische Lernportale für eine komplette Branche oder Berufsgruppe auf den Markt kommen. Stark ist auch die Zustimmung zu einem vermehrten Einsatz von Open-Source-Lernplattformen. Im Vergleich zu den Vorjahren zeichnet sich auch eine interessante Entwicklung aus, was die Bewertung der Wichtigkeit Deutschlands auf dem Bildungssektor angeht. Offensichtlich sehen die Experten Deutschland zunehmend als relevanten Bildungsexporteur. Hochschulen werden in der Weiterbildung von Unternehmensmitarbeitern zukünftig eine wichtige Rolle spielen – das glaubt zumindest fast die Hälfte der E-Learning-Spezialisten. Große Unternehmen gelten nach wie vor als hoffnungsvollste Zielgruppe für die E-Learning-Wirtschaft, allerdings zeigen sich die Experten bei allen Zielgruppen etwas pessimistischer als im Vorjahr. Unter den E-Learning-Zielgruppen innerhalb der Unternehmen sehen die Befragten „Auszubildende“ als dominierend, ganz im Gegensatz zu „Mitarbeitern mit Migrationshintergrund“ und „ungelernten Hilfskräften“. Im Arbeitsmarkt der E-Learning- Wirtschaft dürfte es nach Meinung der Experten künftig zu Umstrukturierungen kommen. Eine Zunahme der Zahl von freien Mitarbeitern, teilweise wohl zu Lasten der Zahl von festangestellten Mitarbeitern wird erwartet.

Die Studie steht unter http://www.mmb-institut.de/2004/pages/trendmonitor/download/MMB-Trendmonitor_2009_I.pdf zum Download zur Verfügung



Christine Redecker (2009).
Review of Learning 2.0 Practices: Study on the Impact of Web 2.0 Innovations on
Education and Training in Europe. European Commission, Joint Research Centre.

Die Studie „Review of Learning 2.0 Practices“ von Christine Redecker stellt ausgehend von einer Literatursichtung (Desk-Research) die vielfältigen Anwendungen von Social Computing in Lehr-/ Lernkontexten dar. Hintergrund des Berichts ist das Projekt „Learning 2.0: Impact of web 2.0 innovations on education and training“ des EU-Forschungsinstituts für Technologieentwicklung (Joint Research Center Institute on Prospective Technological Studies). Die Studie soll bestehende Nutzungspraktiken von Web 2.0 identifizieren sowie erfolgreiche Rahmenbedingungen für den Einsatz in Bildung, Ausbildung und informellen Lernsituationen analysieren. Dabei gilt es, die Position Europas als Trendsetter oder Mitläufer zu bestimmen. Erweitertes Ziel ist daher eine Kartographie von Web 2.0 Aktivitäten im europäischen Bildungswesen, wozu eine Falldatenbank entwickelt wurde, deren über 200 Einträge eingesehen und als PDF heruntergeladen werden können. Neben einer Beschreibung des Status quo diskutiert Christine Redecker das Potentials von Social Computing für die Umsetzung innovativer Lehrszenarien und die Integration von bildungsfernen oder benachteiligten Gruppen. Die Studie greift auf ca. 100 Seiten eine Vielzahl von Themen auf. Die folgende Zusammenfassung spiegelt daher weniger einen Gesamteindruck, sondern eher eine Inhaltsübersicht wider. Einen Einblick vermittelt die folgende Zusammenfassung.

Nach einer einleitenden Klärung von Methodik und Zielen erarbeitet die Autorin im zweiten Kapitel einen Begründungszusammenhang für die Integration von Web 2.0, wozu sie verschiedene Eigenschaften der Lerngeneration „New Millenial Learners“ heranzieht. Kapitel drei beinhaltet einen knappen Einstieg in theoretische Rahmenkonzepte, z.B. Learning Communities und Konnektivismus. Kapitel vier gibt einen etwas länglichen Überblick zu verschiedenen Web 2.0 Anwendungen, der aber abschließend mit interessanten Überlegungen zu Risiken und Nebenwirkungen aufwartet. Kernstück der Studie ist das fünfte Kapitel. Hier werden unter dem Akronym iLANDS generische Aspekte innovativer Lehr- Lernszenarien mit Web 2.0 präsentiert: Erstens geht es um „Learning and Achieving“, also eine Unterstützung des Lernprozesses und der Selbstwirksamkeit der Lernenden, zweitens wird das „Networking“ der Lernenden und Lehrenden untereinander und miteinander gefördert, drittens kann eine Auseinandersetzung mit anderen Standpunkten und Personen außerhalb der eigenen PeerGroup erfolgen („Embracing Diversity“) und viertens die Entwicklung von Lernangeboten ermöglichen, die auch außerhalb institutioneller Grenzen zugänglich sind („Opening up to Society"). Kapitel sechs stellt Innovationsbereiche vor, in denen Web 2.0 pädagogisch fruchtbar gemacht werden kann und Kapitel sieben fasst entsprechende hemmende wie förderliche Faktoren für Learning 2.0 zusammen. Abschließend wird die Frage diskutiert, ob Web 2.0 in der Lehre für mehr Integration sorgt oder vielmehr neue digitale Barrieren aufbaut.

Fazit: Insgesamt ein spannender Bericht, der deutlich macht, welchen Stand die Überlegungen auf EU-Ebene haben und welche potentiellen Schwerpunkte zukünftige Programme im Bereich Learning 2.0 aufweisen können.

Zum Download der Studie: http://ftp.jrc.es/EURdoc/JRC49108.pdf

Dr. Christine Redecker im Interview:

Dr. Christine Redecker ist Autorin der Studie und Mitarbeiterin des Institute for Prospective Technological Studies, eines der sieben Forschungsinstitute des Joint Research Centre der Europäischen Kommission. Im Gespräch mit e-teaching.org erläutert Dr. Redecker die Hintergründe der Studie u.a. wie die Wissenschaftler/innen zur Kategorisierung von fünf Herangehensweisen und Einsatzgebieten von Web 2.0, die sie als "iLANDS" bezeichnen, gelangten .
> Zum Interview
 




 

Friedrich Scheuermann & Julius Björnsson (Eds.) (2009).
The Transition to Computer-Based - New Approaches to Skills Assessment and Implications for Large-scale Testing, European Communities, 2009


In den über 20 Beiträgen dieser von der gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission veröffentlichten Studie werden Erfahrungen mit der Einführung und Durchführung von elektronischen Prüfungen und Tests (E-Assessment) dargestellt. Das über 200 Seiten fassende Dokument beleuchtet in fünf Kapiteln Grundlagen und Methoden von E-Prüfungen sowie Erfahrungen aus verschiedenen Ländern innerhalb und außerhalb Europas. Insbesondere thematisieren die Beiträge den Übergang von traditionellen Prüfungen auf Papier zu computerbasierten Prüfungen und was dabei beachtet werden sollte. Kapitel 5 befasst sich mit den 2006 durchgeführten computerbasierten Tests zur Pisa-Studie.

Download: http://crell.jrc.it/RP/reporttransition.pdf





 

Karin Weishaupt (2009).
Freier Zugang und Qualität - kein Widerspruch! Etablierte Strukturen des Wissenschaftssystems behindern die Durchsetzung von Open Access. Internet-Dokument. Gelsenkirchen: Inst. Arbeit und Technik. Forschung Aktuell, Nr. 04/2009


Publikationsformen, die via Internet frei zugänglich sind, werden - so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts Arbeit und Technik (IAT/ Fachhochschule Gelsenkirchen) - zurzeit erheblich durch etablierte Strukturen des Wissenschaftssystems blockiert. Was die Studie auch feststellt: Aus der Erscheinungsform einer Zeitschrift - ob gedruckt, elektronisch oder beides - und ihrem Vertriebsmodell, kommerziell oder entgeltfrei, können keine Rückschlüsse auf ihre Qualität gezogen werden.
Die Wissenschaftler empfehlen vielmehr, dass bisher praktizierte Qualitätskontrollen für wissenschaftliche Zeitschriften kritisch hinterfragt und den Möglichkeiten der neuen Medien angepasst werden.
Dass Open-Access-Zeitschriften sich nur schwer etablieren können, liegt nach Aussage der Wissenschaftler am fehlenden "Impact Factor". Dieser misst die Resonanz eines Artikels im (englischsprachigen) "Web of Science". Nach Einschätzung der Autorin Karin Weishaupt müssen quantitative Verfahren zur Messung der Qualität umfassender gestaltet und an die neuen elektronischen Möglichkeiten angepasst werden. Als Qualitäten von Open-Access-Zeitschriften sieht sie zum Beispiel die Möglichkeit an Links auf Literaturquellen, Primärdaten, multimediale und interaktive Elemente oder Suchfunktionen einzubinden.
Ein interessantes Ergebnis liefert die Studie in Bezug auf Qualitätssicherung über Begutachtungsverfahren: Während insgesamt nur etwa 20 Prozent der wissenschaftlichen Zeitschriften ein Begutachtungsverfahren praktizieren, sind es bei den Open-Access-Zeitschriften mehr als die Hälfte. Statt der herkömmlichen blinden Verfahren, die zeitaufwändig, oft subjektiv und ohne offene wissenschaftliche Kommunikation stattfinden, schlägt Weishaupt allerdings offene Begutachtungsverfahren vor: Damit werde insbesondere die Veröffentlichung der Erstfassung eines Textes erheblich beschleunigt.

Die Studie steht unter http://www.iat.eu/forschung-aktuell/2009/fa2009-04.pdf zum Download zur Verfügung




Letzte Änderung: 11.03.2010


Seitenanfang MindMap
 
 
  Impressum Kontakt Portalinfo