Eine typische Form der Hochschullehre ist die Vorlesung. Im Vordergrund
steht zumeist die Vermittlung von Faktenwissen. Der Dozent - als Experte in
seinem Gegenstandsbereich - stellt den Studierenden den "state of the art"
vor, der als Wissenskanon von den Absolventen erwartet wird (Voss, 2002). Im
Verlauf des Vortrags werden meist Tafelbilder entwickelt oder Folien und
Overheadprojektoren verwendet.
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Die Anreicherung der klassischen Vorlesung durch multimediale
Elemente kann unterschiedlich motiviert sein. Der Einsatz kann darauf
abzielen, Inhalte durch
Multimedia
im
Rahmen einer Präsenzveranstaltung lebendiger und anschaulicher
darzustellen, die Studierenden zu einer aktiven Teilnahme zu motivieren,
oder aber zeitlich und/oder räumlich unabhängiges Lernen zu
ermöglichen.
Wie Sie eine klassische Vorlesung durch die
Integration digitaler Medien zu einer Bologna-kompatiblen
Lerveranstaltung umstrukturieren, zeigt Ihnen der
Langtext von Sengstag & Miller (2005).
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Ein Beispiel für den Einsatz digitaler Medien in einer Vorlesung ist das
Referenzbeispiel
„Geschichte Online“. Das Projekt eignet sich sowohl zum Selbststudium
als auch zum Einsatz in der Präsenzlehre. Zentral ist der Aspekt den
Nutzerinnen und Nutzern nicht nur die Informationen zu präsentieren, sondern
den Einsatz digitaler Medien in der Lehre nachhaltig zu gestalten und so
auch eine kritische Beschäftigung mit E-Learning zu ermöglichen.
Die Kategorien Inhalte, Kommunikation und Organisation bieten
Ansatzpunkte für die Einbeziehung von Medien zur Unterstützung einer
Vorlesung. Sie finden entsprechende Vorschläge und Anregungen in den
Vertiefungen.