Barrierefreie digitale Hochschullehre
Der (pandemiebedingte) Digitalisierungsschub im Hochschulbereich hat nicht nur die Entwicklungen im Bereich digitaler Lehr-, Lern- und Prüfungsszenarien deutlich vorangetrieben, sondern auch – fast schon automatisch – Barrieren beim Lehren und Lernen abgebaut. Gleichzeitig sind durch die Digitalisierung aber auch neue Hürden geschaffen worden. Mit Blick auf bestimmte (benachteiligte) Studierende stellt sich hier also die Frage, inwiefern digitale Medien dazu beitragen können, die Hochschullehre barrierefrei oder zumindest barriereärmer zu gestalten.
Die Online-Event-Reihe fand vom 26.10.2021 - 22.11.2021 statt.
Studierende dürfen aufgrund einer Behinderung nicht in ihrem Zugang zu Hochschulbildung benachteiligt werden. Hochschulen in Deutschland sind deshalb gesetzlich dazu verpflichtet, für einen barrierefreien Zugang zu Bildungsangeboten zu sorgen.
Barrierefreiheit im Hochschulkontext bezieht sich jedoch nicht nur auf den Abbau von physischen Barrieren. Auch Barrieren im digitalen Raum, z. B. bei der Durchfürung von Online-Lehrveranstaltungen oder der Bereitstellung von digitalen Lehr- und Lernmaterialien, müssen mit berücksichtigt werden. Mit Blick auf bestimmte (benachteiligte) Studierende stellt sich deshalb auch die Frage, inwiefern digitale Medien dazu beitragen können, die Hochschullehre barrierefrei oder zumindest barriereärmer zu gestalten.
