Einführung in das Programmieren für Historiker/innen

Kenntnisse im Programmieren erleichtern auf vielfältige Weise die Arbeit von Historiker/innen. Das Hauptaugenmerk des Workshops liegt daher auf der Vorstellung von Anwendungsszenarien und dem gemeinsamen Lösen praktischer Aufgaben. Ziel ist es am Ende ein umfangreiches Wissen in Programmieren, web scraping und dem natural language processing gesammelt zu haben.

Universität Paderborn

Kenntnisse im Programmieren erleichtern auf vielfältige Weise die Arbeit von Historiker/innen, nicht zuletzt angesichts einer immer weiter ansteigenden digitalen Datenflut. Große Korpora von Texten, Bildern und anderen Digitalisaten lassen sich mithilfe kurzer Skripte erfassen, aufbereiten und weiterverarbeiten, sei es im Rahmen der Heuristik, Quellenkritik, Interpretation oder Darstellung.

Die Einführung in das Programmieren für Historiker/innen gibt zunächst einen Überblick über die Eigenschaften von Python, einer höheren Mehrzweck-Programmiersprache, die besonders in Academia weit verbreitet ist und sich großer Beliebtheit erfreut. Anschließend liegt das Hauptaugenmerk auf der Vorstellung von Anwendungsszenarien und dem gemeinsamen Lösen praktischer Aufgaben.

Der Workshop vermittelt Grundkenntnisse in Pythons Syntax und Wortschatz und macht mit zentralen Modulen, Einführungen und Arbeitsumgebungen vertraut, die programmierenden Historiker/innen zur Verfügung stehen. Am Ende werden die Teilnehmenden von sich behaupten können, nicht nur über Kontrollstrukturen wie Schleifen und Verzweigungen Bescheid zu wissen, sondern auch erste Erfahrungen im automatischen Erstellen von Dateien, im web scraping und dem natural language processing gesammelt zu haben.

Anaconda bietet eine Umgebung, die das Programmieren mit Python gerade für Einsteiger sehr einfach gestaltet. Anaconda sollte vorab installiert werden.

Kontakt

Martin Dröge
E-Mail: martin.droege@uni-paderborn.de

Kategorisierung

Art des Termins

  • Weiterbildungsveranstaltung

Veranstaltungsform

  • Präsenzveranstaltung