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Kommunikation » Social Networking

Social Networking: Facebook, MySpace, StudiVZ und Co.

Der Begriff Networking umschreibt Verhaltensweisen, die Personen zu Aufbau, Pflege und Nutzung sozialer Beziehungen im beruflichen Kontext zeigen. Relevanz gewinnt das Konzept des Networking aus positiven Auswirkungen für das berufliche Fortkommen.
Social Networking dient der Stärkung informeller Bindungen, deren potentieller Effekt in der Erleichterung arbeitsbezogene Aufgaben liegt. Personen innerhalb des Netzwerks stellen beispielsweise Ressourcen oder Kontakte bereit, so dass insgesamt gesehen wechselseitig Vorteile realisiert werden. Beispiele sind die Vereinfachung von Abläufen („kleiner Dienstweg“), die Weitergabe strategischer Informationen sowie Hilfen bei der individuellen Karriereentwicklung (Wolff & Moser, 2006).

Während Networking traditionell in Konferenzpausen, beim Geschäftsessen oder in informellen Gesprächen in der Teeküche verortet war, findet die berufliche Kontaktaufnahme zunehmend online statt: “Social Networking once meant going to a social function such as a cocktail party, conference, or business luncheon. Today, much social networking is achieved through Web sites such as MySpace, FaceBook, or LinkedIn.” (Roberts & Roach, 2009, pp.110-111)

Das Profil in einer Social Networking Community gehört für die Mehrheit der Studierenden mittlerweile ebenso zum alltäglichen Kommunikationsportfolio wie Handynummer oder E-Mailadresse. Plattformen wie MySpace und Facebook ziehen mehr Interesse unter den Studierenden auf sich als das hochschuleigene Lernmanagementsystem. Die Webseiten bilden einen allgemein anerkannten virtuellen Treffpunkt um die sozialen Komponenten des Studiums zu organisieren. Diese Ausgangslage stellt Hochschullehrende vor die Herausforderung, eine persönliche Strategie im Umgang mit Social Networking-Seiten zu finden. Sollten diese komplett ignoriert oder zur Kommunikation mit den Studierenden genutzt werden? Welche Plattformen gibt es überhaupt und was reizt die jeweiligen Nutzer?

Beispiele

Social-Networking-Plattformen sind Online-Angebote zur Pflege sozialer Kontakte. Nach Schmidt (2007) manifestiert sich innerhalb sozialer Netzwerke ein Zusammenspiel von Verwendungsregeln, Software-Code und persönlichen Beziehungen. Je nach Charakter der Social Networking Umgebung werden unterschiedliche Facetten der Person betont. Die an eine studentische Zielgruppe gerichtete Umgebung StudiVZ weist einen hohen Anteil an informeller Kommunikation auf. Anders strukturiert sind dagegen die Plattformen XING und LinkedIn, die auf berufliche Kontakte abzielen und für Studierende insbesondere im Übergang zum Berufsleben von Interesse sind.

Facebook : Die Plattform wurde 2004 gegründet und hat 300 Millionen aktive Nutzer monatlich. Ursprünglich offerierte die facebook Zugang für einen limitierten Nutzerkreis. Bis September 2006 war für eine Registrierung die E-Mail-Adresse einer Hochschuleinrichtung nötig. Nach wie vor dominieren Studierende des Nutzerkreis.
studiVZ : Der Webdienst nach dem Vorbild von Facebook wurde 2005 gegründet. Auf den Webseiten von studiVZ sind momentan über 14 Millionen Mitglieder registriert. Über das Interface zugängliche Aktionen wie das „Gruscheln“, eine Wortschöpfung aus Grüßen und Kuscheln, deuten an, dass in dieser Umgebung ein informeller und spielerischer Kommunikationsstil gefördert wird. Eine prominente Aktion, die als Indikator für Bedeutung der Plattform für Hochschulen gewertet werden kann, ist das Hochschulranking, das seit 2008 in Zusammenarbeit mit der Hochschule Marburg durchgeführt wird. 
XING : Im August 2003 gegründet, hat das Netzwerk über 8 Millionen Mitglieder weltweit. Ursprünglich auf Geschäftskontakte ausgelegt, wird das Portal zunehmend auch durch Studierende genutzt. Das Nutzerverhalten ist stark auf eine seriöse Präsentation und das Knüpfen von beruflichen Kontakten, z.B. für Praktika, fokussiert.
LinkedIn : Seit dem Launch in 2003 kann das Geschäftsnetzwerk 50 Millionen Nutzer weltweit verzeichnen. Die Plattform ermöglicht registrierten Nutzern eine Kontaktliste mit vertrauenswürdigen Geschäftkontakten einzurichten (so genannte Connections).
NING : Hierbei handelt es sich um eine Online-Community, in der Gruppen ihr eigenes soziales Netzwerk anlegen können. Die Plattform besteht seit Oktober 2005 und verzeichnet mehr als 1.6 Millionen einzelner Netzwerke. Beispiele für die Nutzung im Bereich E-Learning ist das Netzwerk AACE Connect des internationalen Verbandes „Association for the Advancement of Computing in Education“, sowie die Special Interest Group „Evaluation of Learners' Experiences of E-Learning“ (ELESIG).  
MySpace : Seit dem Launch der Plattform im Januar 2004 kann die Musik-Community reges und kontinuierliches Interesse verzeichnen. 125 Millionen Nutzer weltweit sind monatlich auf MySpace aktiv, d.h. sie suchen Bandseiten auf, knüpfen Kontakte, stellen eigene Videos oder Fotos ein – oder informieren sich über Politik auf der Webseite zur letzten US-Wahl bzw. zum Schulgeschehen im Bereich MySpace School.

Mixxt wurde 2007 gegründet und ermöglicht ebenfalls Gruppen eigene Social Networking Seiten einzurichten. Besonderheit ist die mehrsprachige Oberfläche in den Sprachvarianten deutsch, englisch, polnisch und türkisch. Ein Beispiel für die akademische Nutzung ist das Netzwerk Wissenschaftler 2.0, das allen Interessierten gegenseitiges Feedback und ein formatives Peer Review bietet. Die Plattform soll den reflektierten Austausch unter WissenschaftlerInnen im Prozess der Wissensgenerierung unterstützen. Zudem werden die regelmäßig stattfindenden Educamps über mixxt organisiert.
Motive

Ein wichtiger Bestandteil des Studiums ist der Aufbau eines Kontaktnetzwerks. Beziehungen zu Kommilitonen werden konstant ausgehandelt, neu bewertet und kooperativ gestaltet. Während gemeinsame Aktivitäten Bindungen stärken, lässt Inaktivität diese träge oder brüchig werden. Die Kommunikation in Social Networking Communities dient ganz allgemein der Pflege und Vertiefung zwischenmenschlicher Kontakte. Dabei reizt die Nutzer keineswegs die Anonymität des WWW. Trotz des Potentials einer globalen Vernetzung sind viele Kontakte, die über Social Software gepflegt werden, lokaler Natur und spiegeln besonders stark bereits bestehende Bindungen zu Freunden, Studien- oder Arbeitskollegen auf (Livingstone, 2008).

Wenn immer mehr personenbezogene Informationen online auffindbar sind stellen die aktive Konstruktion der eigenen digitalen Identität und der Umgang mit Privatheit und Öffentlichkeit Herausforderungen dar. Eine Studie von Gonzales und Hancock (2008) untersucht, wie die Selbstdarstellung in virtuellen Umgebungen auf das persönliche Selbstkonzept zurückwirkt. Sie sehen einen positiven Effekt der digitalen Nutzerportraits darin, dass sie ein Hilfsmittel sind um die eigene Persönlichkeit zu erproben und eine Identität zu finden. Allerdings ist die Möglichkeit, sich selbst zu kreieren, durch die Aktivitäten anderer Personen und nicht kontrollierbarer Informationsflüsse eingeschränkt. Wie Ramirez, Walther, Burgoon, and Sunnafrank (2002) zeigen, ist die Suche nach personenbezogenen Informationen über das Internet (personal information seeking) nicht länger hauptsächlich durch bewusste Kommunikationsäußerungen der betreffenden Person geprägt, sondern schließt eine Vielzahl gespeicherter und per Suchmaschinen indizierter Inhalte ein. Diese Quellen sind beispielsweise Archive, Aufzeichnungen, Kommentare und Bewertungen und liegen häufig außerhalb des Einflussbereichs der Nutzer. Aus der Perspektive der Informationsabrufer gesehen ist das Social Networking Profil die Informationsquelle schlechthin, um mehr über die Kommilitonen in der Seminargruppe zu erfahren oder zukünftige WG-Mitbewohner auszuwählen. Auf ebensolches Interesse stößt das Profil der Professorin. Daher sind die öffentlich zugänglichen Informationen insbesondere für Lehrende mit Bedacht zu wählen.

Vorteile

Ein vielfach vorgebrachter Vorteil des Engagements in sozialen Netzwerken geht auf die Arbeit von Granovetter (1974) zurück. Demnach sind starke soziale Bindungen („strong social ties“) zu Freunden Nachbarn und Familienangehörigen für die Berufsfindung und Karriere weniger bedeutsam als indirekte oder flüchtige Kontakte („weak social ties“). Social Networking Plattformen erleichtern das Auffinden indirekter Kontakte durch entsprechende Visualisierungen von Kontakten zweiten und dritten Grades und ermöglichen es, ohne großen Aufwand bedarfsgerecht mit Personen in Verbindung zu treten bzw. flüchtige Begegnungen über das persönliche Kontaktnetzwerk festzuhalten.

Social Networking Plattformen sind generell als Werkzeuge des Beziehungsmanagements zu sehen. Wann hat nochmal meine neue Freundin aus dem Einführungsseminar Geburtstag und wie kann ich die Mitglieder meiner Referatsgruppe am besten erreichen? Statusmeldungen in sozialen Netzwerken erleichtern im eigenen sozialen Umfeld den Überblick zu behalten und auf dem Laufenden zu bleiben. Sie ermöglichen die Kontaktpflege über zeitliche wie räumliche Distanzen. Zwar überwiegt die informelle Kommunikation, doch auch zur Organisation von Lerngruppen werden Social Networking Seiten von Studierenden genutzt. 

Für viele Personen ersetzt die Profilseite in einer Social Networking Plattformdie persönliche Homepage und eröffnet so Erfahrungen in der Gestaltung eines Webauftritts. In einigen Plattformen – zum Beispiel MySpace – können Mitglieder die eigene Seite relativ frei gestalten – dies ermöglicht auch für wenig technikaffine Nutzer den Erwerb von Fertigkeiten zum Design von Online-Medien.

Nachteile

Die Omnipräsenz von Social Networking Plattformen kann im Studium eine unerwünschte Eigendynamik entwickeln. Grundsätzlich sollte Art und Umfang der online preisgegebenen Informationen jeder und jedem selbst überlassen bleiben. Wenn jedoch sämtliche Kommilitonen und selbst der Seminarleiter ein studiVZ-Profil pflegen, entsteht automatisch ein gewisser Gruppendruck. Wer erst einmal Mitglied ist, sieht sich zudem rasch einer Informationsflut gegenüber: Muss ich auf jede Kurznachricht reagieren? Sollte ich zusätzlich auch in die Gruppe oder diesem Netzwerk Mitglied werden? Für das Lernklima im Studium kann sich der Zwang bzw. Drang überall präsent und ständig online sein zu müssen, als kontraproduktiv erweisen.

Die unkontrollierte Datenaggregation und kommerzielle Nutzung der Mitgliederprofile sind zentrale Kritikpunkte an Social Networking Plattformen. Unterschiedliche Betreiber verfolgen jeweils eigene Geschäftsmodelle: Diese reichen über Gebühren für Premiumdienste, allgemeine Werbenachrichten sowie personalisierte Werbung auf Basis der Angaben im Mitgliederprofil. Die Verbindung der Social Networking Plattform zum persönlichen Beziehungsmanagement resultiert in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Betreiber der Plattform. Was passiert, wenn sich die Nutzungsbedingungen ändern? Facebook führte beispielsweise 2006 das Feature „Newsfeeds“ ein. Viele Nutzer protestierten gegen die Neuerung, die sie als Eingriff in die Privatsphäre empfanden. Zwar waren alle Angaben, die über den Newsfeed zugänglich sind, auch zuvor offen abrufbar, doch die Aggregierung erhöht die Transparenz aller Aktivitäten im sozialen Netzwerk. Letztlich gibt es hier nur zwei Möglichkeiten: Anpassen oder Abmelden.

Ein Kontrollverlust entsteht ebenfalls, wenn die Nachrichten oder Bilder anderer Personen Teil des eigenen Profils werden. Die Online-Identitiät in der Social Networking Plattform bedarf der kontinuierlichen Pflege, und sei es nur, um sicher zu stellen, dass Personen aus dem eigenen Netzwerk keine kompromittierenden oder auch nur unerwünschten Fotos oder Kommentare einstellen. Dies ist umso bedeutsamer, da auch aus Arbeitgebersicht das „Social Web“ inzwischen eine wichtige Informationsquelle darstellt.

Einsatz in Lehre und Studium
  • Koordination: Sara Dixon, Hochschullehrerin an der St. Edwards University verwendet Facebook als Werkzeug zur Zusammenarbeit mit studentischen Mitarbeitern und Doktoranden. Die Kurznachrichten und Statusmeldungen fungieren als Nachrichtenetzwerk, um kooperative Tätigkeiten und Aufgaben zu koordinieren. Der Vorteil: „It is so fast… They check their facebook profile more often than their email account!“
  • Narration: Brown & Donohue (2007) bschreiben den Einsatz von Social Networking Portalen im Literaturstudium. Bei der Diskussion fiktionaler Charaktere bietet ein MySpace-Profil einen vertrauten Anknüpfungspunkt:  „[…] it can be useful to ask what that character’s MySpace page might look like — what might such a character include in their “Interests” or “About Me” section? The MySpace template offers students a way to talk about identity construction in familiar ways.
  • Lehrmaterial: Das Creative Writing Network bei Facebook ist eine Lehrmaterial-Sammlung für Hochschullehrende. Aus dem Facebook-Profil:   It's a place to share book and article titles of craft criticism, announce events related to teaching creative writing, and discuss issues in our field.”
  • Alumni-Betreuung: Die RWTH Aachen nutzt die Plattform XING als Werkzeug zur Alumni-Betreuung. Die Alumni-Gruppe besteht seit Oktober 2004 und hat inzwischen fast 9000 Mitglieder.
  • Vorlesungsaufzeichnung: Prof. Oliver Vornberger, Ars Legendi Preisträger 2009, entwickelt gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Medieninformatik an der Universität Osnabrück das Facebook-Plugin social virtPresenter zur Distribution von Vorlesungsaufzeichnungen. Die Integration von Vorlesungsaufzeichnungen in Social Networking Plattformen ermöglicht ein „soziales“ Navigieren durch die Inhaltsangebote. Derzeit wird Akzeptanz und Nutzungsweise der Applikation evaluiert.
  • Aus- und Weiterbildung: mediencommunity.de ist das Wissensnetzwerk für die Aus- und Weiterbildung in der Druck- und Medienbranche. Es dient der Information (Wissen und Nachschlagen), der Kooperation (vernetzen und Mitmachen) und der Qualifizierung (Lernen und Lehren).
Netzwerke für Wissenschaft und Hochschule

Welche Chance haben inhaltsorientierte Netzwerke? Das Projekt studinaut, das im Juli 2009 von der HIS GmbH gelauncht wurde, ist inzwischen eingestellt. Das Konzept eines wissensorientierten Studierendennetzwerk jenseits von fun und flirten“ konnte sich nicht durchsetzen. Andere Plattformen - insbesondere international ausgerichtete Webseiten - haben sich inzwischen in der Angebotslandschaft etabliert. So gibt es eine breite Palette akademischer Netzwerke, wobei die Mitgliederzahlen höchst unterschiedlich ausfallen. Der Vorteil: Die Funktionalitäten sind auf die Zielgruppe Wissenschaftler und Studierende zugeschnitten und bieten Optionen zur Literaturverwaltung, ermöglichen die Präsentation von Forschungsgruppen oder unterstützen die Bereitstellung von Open Access Publikationen. Die folgende Übersicht bietet Orientierung innerhalb der Angebotsvielfalt.

academici startete 2004. Ursprünglich als moderierte Gruppe in OpenBC gestartet, konnte sich die Ausgründung als eigenständige Plattform etablieren und verzeichnet inzwischen 20,000 Mitglieder. Die Funktionalitäten entsprechen denen von XING.
ResearchGATE wurde im Mai 2008 gegründet. Die Plattform will Forscher/innen weltweit vernetzen und ist dabei sehr erfolgreich mit mehr als 180,000 Mitgliedern und einer Wachstumsrate von ca. 1000 Registrierungen täglich. Besonders attraktiv wird das Angebot durch die Unterstützung des „Self archiving“ von Publikationen.
SciLife ist eine Kommunikations- und Präsentationsplattform für Wissenschaftler/innen, um sich und ihre Forschung zu präsentieren gezielt nach Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Industrie zu suchen. Seit dem Launch im Juli 2008 haben sich 700 Personen registriert.
scholarz.net besteht seit 2007 und verzeichnet ca. 3000 Mitglieder. Es ist eine Mischung aus Literaturverwaltung, Recherchewerkzeug und Kontaktbörse für Forscher/innen. Begonnen als ein Forschungsprojekt der Universität Würzburg wird die Plattform inzwischen als Ausgründung von einer GmbH betrieben.
OpenNetworX stellt Bildungsinstitutionen und gemeinnützigen Organisationen kostenlosen Zugang zu Einrichtung und Verwaltung von Social Networking Plattformen bereit.Die gemeinnützige OpenNetworX-Stiftung mit Sitz in Hamburg wurde im Oktober 2008 gegründet und geht auf die Community kaioo zurück. Besonderheit ist die Werbefreiheit des Angebots.

Fazit: Auf ins soziale Netz?

Ob Hochschullehrende ein Social Networking Profil einrichten und zu welchem Grad sie dieses nutzen ist eine persönliche Entscheidung, die aus pädagogischer Sicht nicht eindeutig zu bejahen oder zu verneinen ist. Mazer et al. (2007) untersuchten den Einfluss von Facebook Profilen von Hochschullehrenden auf Motivation der Studierenden, ihr Lernverhalten und das Lernklima. Zudem konnten die Studierenden bewerten, wie angemessen sie die Pflege eines Facebook Profils für Lehrende einschätzen. Zwar zeigten sich im experimentellen Setting durchaus positive Auswirkungen auf die Motivation, doch gleichzeitig wurde eine ausführliche Selbstdarstellung als weniger professionell wahrgenommen.

An der Tatsache, dass studentisches Leben zunehmend und in hohem Ausmaß auch in Social Networking Plattformen stattfindet, kommt die Hochschullehre jedoch nicht vorbei. Kenntnis und eigene Erfahrungen mit entsprechenden Anwendungen können dazu dienen, die Medienkompetenz der Studierenden zu fördern und eine kritische Nutzungskultur zu etablieren.

Ist eine öffentlich zugängliche Social Networking Plattform Bestandteil des Unterrichts, tragen Lehrende auch eine gewisse eine Verantwortung dafür, wie Studierende sich in diesem Netzwerk darstellen. Daher ist die Entwicklung einer veranstaltungsbezogenen Netiquette sinnvoll. Zudem sollten Studierende auf Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre aufmerksam gemacht werden.

Weitere Informationen

Letzte Änderung: 25.08.2012


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